Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Intelligenz als evolutionäre Sackgasse....

    17.09.2015, Irmer
    Wahrscheinlich gibt es keine Megazivilisation da draußen, weil die Entstehung so genannter Intelligenz sich nicht als Erfolgsmodell der Evolution entpuppt hat.
  • Abweichungen

    17.09.2015, Karl Bednarik
    Die verdächtigen Abweichungen in den Infrarotspektren einiger weniger Staubscheiben aus den Nanomaschinen werden von den relativ großen Weltraumhabitaten bewirkt.
    Das sind dann Anzeichen für einige Prä-Grey-Goo-Bio-Zivilisationen.
  • Sind 6 von 200.000 wirklich so wenig?

    16.09.2015, Simon Wascher
    Ehrlich gesagt kommt mir vor, sechs Galaxien mit potentieller Megazivilisation unter 200.000 untersuchten Galaxien sind ja gar nicht sooo wenig. Das wären ja bei einer vermuteten Zahl von 50 Milliarden theoretisch beobachtbaren Galaxien immerhin 1,5 Millionen potentielle Megazivilisations-Kandidaten im beobachtbaren Universum....
  • Oder aber

    16.09.2015, Loki
    es gibt im Universum nur EINE Zivilisation und die ist hier: auf der Erde.
  • Wow

    16.09.2015, Dice
    Wie viele Leute hier rumlaufen die meinen sie "wüssten" was da draußen so vor sicht geht....
    Fakt ist das wir KEINE AHUNG haben was da draußen ist, trotzdem wird hier mit "das ist da alles so und so" argumentiert....

    Lernt doch bitte mal eure Theorien nicht so hinzustellen als seien sie ein Fakt...
  • Eigenschaft: Verstand erzeugen

    16.09.2015, Guido
    Kurz und bündig:

    Das Universum hat die Fähigkeit aus Gesteinsbrocken Verstand zu Erzeugen.Diese Fähigkeit ist durch unser Dasein bewiesen .
    Somit sollte es kein Zufall sein ,dass das Universum ein Weiteres mal von dieser Fähigkeit gebrauch macht.
  • Eine kopflastige Einstellung

    16.09.2015, Volker Wittmann
    Bei seiner Abhandlung über Willensfreiheit war Eddy Nahmias offenbar von dem Gedanken beseelt, überkommene Vorstellungen dessen zu retten, was er für besonders hochstehend und hochwertig hält: die mutmaßliche Intelligenz des Homo sapiens, der auf Grund reiflicher Überlegungen gut durchdachte Entschlüsse fast.

    Als Beleg führt er ausgerechnet eine Gefahrenlage an, nämlich den Straßenverkehr, wo die Teilnehmer oft sehr rasch schalten müssen, um nicht zu Schaden zu kommen. Gerade dann, wenn es brenzlich wird, reißt das Unterbewusstsein das Zepter an sich, weil keine Zeit zur Besinnung bleibt, ob das eine freier oder anders gearteter Wille ist, der uns rettet.

    Doch auch im geruhsameren Alltag treibt uns mehr Drang, Gefühl oder Instinkt, als dem Verfasser recht sein dürfte. Er braucht sich dazu nur vorzustellen, er müsste beim Gehen bewusst jeden einzelnen der vielen Muskeln ziehen, die dazu notwendig sind. Er käme keinen Schritt voran.

    Auch stürmen ständig tausende von Sinneseindrücken auf uns ein, dass wir kaum wüssten wo uns der Kopf steht, wenn das Unterbewusstsein kein so wirksamer Filter wäre, der alles Unwichtige gebieterisch ausscheidet.

    Stundenlanges Kopfzerbrechen in schlaflosen Nächten, mit welchem Satz man einen Bericht beginnt, ist nach meiner Ansicht weniger Ausdruck des freien Willens als ein Zeichen von Unentschlossenheit. Es ist immer der ganze Mensch die entscheidet, oft aus dem Bauch heraus, und das sind nicht die schlechtesten Entschlüsse.

    Wissenschaftler stellen dagegen gern ihr Gehirn in den Mittelpunkt. Das ist buchstäblich eine kopflastige Einstellung, die außerhalb des Elfenbeinturms kaum eine Rolle spielt. Ich finde nichts Schlechtes daran, wenn die Natur ihre Wesen mit einem angeborenen Satz von Fähigkeiten ausgestattet hat, die dann greifen, wenn es nötig ist, wie hoch oder nieder man Instinkte auch immer einschätzen mag.

    Haben denn langwierig erarbeitete, lupenrein willensfreie Entscheidungs-Ketten wirklich bessere Ergebnisse gebracht? Hiroshima und Nagasaki, Tschernobyl und Fukushima wecken daran ernste Zweifel. Ich meine, es wäre hohe Zeit, dass Wissenschaft sich mehr mit der Frage beschäftigt, was sie kann und soll.
  • Was mich interessieren würde:

    16.09.2015, Liane Mayer
    Welche Pflanzen genau sind das, die die für die Frösche so "disruptiv" wirkenden Substanzen abgeben? In der freien Natur gibt es ja offenbar zahlreiche Pflanzen, die das nicht tun. Was könnte man also anbauen, um einen einigermaßen erfreulichen Anblick (oder eine gute Ernte von Nutzpflanzen) zu erzielen, ohne Frösche aus dem Hormongleichgewicht zu bringen? Wenn das näher bekannt wird, finden sich ja vielleicht Gartenbesitzer, die auf Frosch - freundliche Pflanzen umzusteigen bereit sind...
    Antwort der Redaktion:

    Liebe Frau Mayer,
    das haben die Forscher nicht im Detail untersucht, sie schreiben allerdings, dass zahlreiche Rasenpflanzen solche Phytoestrogene produzieren - wie zum Beispiel Klee - und dass Rasenpflege möglicherweise unausweichlich dazu führt, dass solche hormonell wirksamen Stoffe eingetragen werden. Die genauen Zusammenhänge sind aber noch offen.
    Beste Grüße, jd/Red.

  • Nein, Mord verjährt nicht!

    16.09.2015, Torsten Paulsen
    Zumindest hier in Deutschland müsste(n) sich der/die Mörder immer noch Sorgen um eine "lebenslange" Haftstrafe machen, sollten sie noch leben
  • Kein Staub

    16.09.2015, Karl Bednarik
    In vielen Fällen sind das, was wir für Staub halten, Schwärme von Nanomaschinen und teilweise auch relativ kleine Weltraumhabitate.
    Zuerst bilden sich die Planetensysteme aus den Staubscheiben, und dann bauen die intelligenten Lebewesen die Staubscheiben aus den Planetensystemen.
    Der Grund dafür ist, dass man auf diese Weise aus relativ wenig Material relativ viel Oberfläche erzeugen kann, die die Sonnenenergie aufnehmen kann.
    Vielleicht treibt der Strahlungsdruck eines Sterns auch einige Nanomaschinen aus einer fremden Staubscheibe in unser Planetensystem, die dann gleich mit dem Umbau beginnen, ohne lang zu fragen (infektiöse Dysonitis).
    Falls in der Staubscheibe aus Nanomaschinen keine Weltraumhabitate sind, dann handelt es sich um eine Post-Grey-Goo-Maschinen-Zivilisation.
  • Einzige beleg- und nachvollziebahre Erklärung

    16.09.2015, hermse
    Die hier Herr Völlinger aufzeigt. Wir kennen nur eine Spezies die "intelligent" ist. Wir. Aber so wie es aussieht, werden wir keine große Schritte mehr machen können, geschweige denn in der Kardaschow-Skala einen Schritt nach oben tätigen.
    Die größte Hürde zu einer "Superzivilisation" scheint keine Biologische zu sein, sondern die Geistesfähigkeiten langfristig und nachhaltig einzusetzen. Die Anzahl von 7,5 Milliarden (und immer weiter steigend) Menschen zeigt, das wir es nichtmal im Ansatz schaffen.
    Warum also sollten andere Spezies nicht den gleichen Fehler begehen?
  • Ach was, diese Zivilisationen wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden

    16.09.2015, Mathias B
    und absorbieren deshalb sämtliche Emissionen ihrer Sonnensysteme, so dass sich diese lediglich anhand ihrer gravitativen Wirkung bemerkbar machen.
  • Feministische Parolen

    16.09.2015, Hajo Dasting, Wuppertal
    Sätze wie "Denn das Patriarchat erzeugt nicht nur die folgenreiche Überbevölkerung, sondern züchtet eine aggressive und psychisch gestörte Population heran." sind typische Parolen einer feministischen Ideologie. Abgesehen von dem Sexismus gegen Männer, den sie transportieren, beruhen sie auf Annahmen und Behauptungen, die sich empirisch nicht bestätigen lassen.

    So ist "Patriarchat" nichts als ein zentraler Kampfbegriff des Feminismus, dem es schlicht an Substanz fehlt. Das hat die Soziologin und Ethnologin Heike Diefenbach in ihrer Arbeit (Das Patriarchat - Bedeutung, empirischer Gehalt, politische Verwendung) hervorragend dargelegt. Auch ist Überbevölkerung kein vom "Patriarchat" generiertes Problem, sondern generell eine Folge der Lebensprozesse aller Populationen, die keine natürlichen Feinde und Zugriff auf genügend Nahrungsressourcen haben.

    Was die Aggressivität betrifft, hat Steven Pinker in seinem über tausendseitigen Werk "Gewalt - eine neue Geschichte der Menschheit" nachgewiesen, dass Gewalt in den Zivilisationen der Neuzeit im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten deutlich abgenommen hat - und das auch unter dem vermeintlichen "Patriarchat". Von Heranzüchtung einer aggressiven und psychisch gestörten Population kann also keine Rede sein.

    In matrifokalen Gesellschaften weisen Männer mit den Kindern der Schwestern eine geringere Verwandtschaft auf, als mit Kindern, die sie selbst mit einer fremden Frau haben. Dies freilich nur, wenn sie sich der Vaterschaft sicher sein können. Aus evolutionsbiologischen Überlegungen sollten sich also Gesellschaften durchsetzen, die die biologische Vaterschaft weitgehend sicherstellen. Dies können nur Gesellschaften mit polygyner oder monogamer Familienstruktur. Demgemäß zeigen von 849 untersuchten Gesellschaften, die im vom amerikanischen Anthropologen George Peter Murdock herausgegebenen Ethnographischen Atlas aufgeführt sind, 83 Prozent Polygynie und 16 Prozent Monogamie. Selbst bei unseren nächsten tierischen Verwandten, den Primaten, sind Polygynie und Monogamie die häufigsten Fortpflanzungsgemeinschaften. Es ist daher weder plausibel noch ist es nachweisbar, dass prähistorische Gesellschaften durchgängig matrifokal gewesen sein sollen.

  • Vergangenheit

    15.09.2015, Miguel Setiabudi
    Wenn die nächste Galaxie zehntausende von Lichtjahren entfernt ist, kann es doch sein, dass die Signale nach denen wir suchen auch noch in ihren Kinderschuhen stecken oder suchen wir nach Hyperlichtgeschwindigkeit-Signalen?!
  • Muss das wirklich?

    15.09.2015, Maestro
    Wir schließen immer von uns (Menschen) aus und nehmen unser aktuelles Wissen als ultimativen Maßstab.
    Extrem fortschrittliche Außerirdische hantieren eher auf eine Weise die unsere Vorstellungskraft übersteigt, also die Grenze des uns,auf unserem Wissen basierendem, bekannten Möglichen. Oder will jemand behaupten unser physikalisches Weltbild wäre komplett und Revolutionen der Physik sind nicht mehr möglich?

    Genauso ist es mit SETI und deren Radiowellen...