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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 79

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Hat die Zahl 2 eine Ursache?

    24.11.2017, Ulf Vordermann
    Hat denn die Zahl 2 eine Ursache?

    Bitte um Aufklärung.
  • Große Herausforderungen

    24.11.2017, Klaus Stampfer
    Die in dem Artikel beschriebenen Verkehrsregeln der Zukunft für selbstfahrende Autos enthalten interessante Ansätze. Leider kommen in den geschilderten Szenarien Fußgänger, Zweiradfahrer oder nicht selbstfahrende Autos nicht vor, und ohne ein Übergangsszenario von der derzeitigen Situation zu einer Welt, in der nur selbstfahrende Autos unterwegs sind, wird es diese neue Welt kaum geben. Meines Erachtens sind dabei große Herausforderungen zu lösen:
    1. Die Erfahrung aus meiner Jahrzehnte dauernden Tätigkeit als Softwareentwickler ist, dass nicht ausreichend getestete Software potenziell fehlerhaft ist. Im Straßenverkehr gibt es eine nahezu unendliche Anzahl von Situationen. Es ist unmöglich, eine Software mit allen diesen Situationen zu testen. Somit wird es zu Unfällen kommen, weil die Software in vielen Situationen falsch reagiert, was das Vertrauen in selbstfahrende Auto nicht fördern wird. Unsere Verkehrswege sind auf die menschlichen Fähigkeiten, z.B. extrem schnelles Erkennen von Gegenständen, ausgerichtet und nicht auf die Fähigkeiten von Computern.
    2. Ein Auto ist nicht alleine auf der Straße. Am Straßenverkehr teilzunehmen ist soziales Verhalten, d. h. die Verkehrsteilnehmer agieren nicht wie Maschinen immer gleich, halten sich nur bedingt an Vorschriften, fahren zögerlich oder reagieren impulsiv, machen Fehler und kommunizieren mit Gesten. Es ist noch ein langer Weg, bis mit Software soziales Verhalten richtig gedeutet werden kann. Es ist für Menschen schon schwierig. Sich sozial konform im Straßenverkehr zu verhalten erfordert manchmal einen Verstoß gegen Vorschriften. Wird ein Programmierer es wagen, in ein selbstfahrendes Auto Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung einzuprogrammieren? Wie wird der passive Fahrer reagieren, wenn er einen Bußgeldbescheid bekommen wird, den die Software provoziert hat? Werden die Medien einen solchen Fall („Auto XY verstößt die Straßenverkehrsordnung und Halter muss zahlen!“) nicht groß ausschlachten? Das richtige Verhalten im Verhältnis zu den anderen Verkehrsteilnehmern ist aus meiner Sicht ein Hauptproblem des autonomen Fahrens, das ein Bauchgefühl voraussetzt und mit Software zurzeit nicht abdeckbar ist. Autonomes Fahren wird auf lange Zeit nur für spezielle Teilaspekte, wie z. B. das Einparken oder das Fahren von speziell dafür vorgesehenen Teilstrecken möglich sein, die dann computergerecht ausgebaut sind.
    3. Die Konstrukteure des Internets machten sich Gedanken, wie das Netz einen Atomkrieg überstehen kann. Computer-Viren, Trojaner, massenhafte SPAMs, Ausspähung und Internet-Kriminalität haben sie nicht berücksichtigt. Wer ist schon so bösartig, um so etwas zu tun? In Verbindung mit dem autonomen Fahren müssen auch solche Aspekte beachtet werden. Dazu gehört, dass jemand auf der Autobahn ein 50 kmh-Schild anbringt, ein Ortsschild an eine Schnellstraße stellt oder Umleitungsschilder so aufstellen könnte, dass diese die computergesteuerten Autos im Kreis oder zu einem Drive-In-Shop führen. Ganz zu schweigen davon, dass ein mit Sprengstoff gefülltes autonom fahrendes Fahrzeug mit lebensechten Schaufensterpuppen als Insassen eine ideale Bombe mit verheerenden Folgen wäre. Schabernack, Bösartigkeit oder Gier nach Profit werden vor autonom fahrenden Fahrzeugen keinen Halt machen.
    4. Kritisch ist die Frage zu stellen, welche Bedürfnisse mit selbstfahrenden Autos befriedigt werden sollen. In Städten erfüllen Taxis oder der öffentliche Nahverkehr und im Langstreckenbereich die Bahn oder Flugzeuge diese Bedürfnisse besser oder schneller, als es selbstfahrende Autos je leisten können. Für viele bedeutet ein Auto selbst zu fahren auch Freude. Das in dem angeführten Artikel beschriebene Car Sharing wird nur für einen kleinen Benutzerkreis geeignet sein, nämlich für alle, die keinen Wert auf Individualisierung ihres Autos legen – und sei es nur der Aufkleber am Heck oder die persönlichen Gegenstände im Handschuhfach –, die das eigene Auto nicht als Statussymbol betrachten und Autos auch mit Nutzern teilen wollen, die andere Sauberkeits- und Ordnungsvorstellungen haben.
  • Unglaublich

    23.11.2017, Andreas Baum
    Es ist schon erstaunlich solch ,,winzige" Objekte innerhalb unseres Sonnensystems aufzuspüren und zu beobachten. Insbesondere die ungewöhnliche Form des Asteroiden ist schon bemerkenswert! Hat das Objekt im ,,Vorbeiflug" an unserer Sonne mit ihrer enormen Gravitation seine ,, Flugrichtung " geändert?
  • Zur Einordnung der Zahlen der IIPNW

    23.11.2017, Bernhard Knoll
    Die höchste genannte Zahl von 60`000 Krebserkrankungen ist drastisch höher als die anderer Studien, auch solchen, die nicht das Risiko unterhalb einer Grenzdosis abschneiden, z.B.
    https://web.stanford.edu/group/efmh/jacobson/TenHoeveEES12.pdf
    welcher auf einen Erwartungswert von 130 Toten kommt.
    Die Studien von UNSCEAR und der WHO sind das Resultat einiger Mannjahre wissenschaftlicher Arbeit. Dagegen ist das Papier des IIPNW wohl innerhalb einiger Tage entstand und erhebt auch keinerlei wissenschaftlichen Anspruch. Die Organisation macht seit Jahrzehnten nichts anderes, als Kernkraft zu verteufeln. Das in der Folge die Bewertung der Strahlenfolgen "umstritten" ist, verwundert nicht, schließlich hat die IIPNW überhaupt keine Motivation, jemals vernünftig zu werden. Kann die Bevölkerung verunsichert werden, ist das Ziel bereits erreicht. Der "Streit" sagt dann allerding weniger über Kernkraft als über Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft.
    Auch wenn ich die Motivation des Autors nachvollziehen kann, diese Zahlen trotzdem zu nennen, möchte ich zu bedenken geben, dass die Nennung von Extrempositionen, wie sie in den Medien leider üblich ist, dazu führt, dass die gewissenlosesten Übertreiber die meiste Aufmerksamkeit bekommen und damit die Debatte bestimmen.

    Da mich die Herkunft der höchsten Opferzahl interessiert hat, habe einen kurzen Blick in das Papier geworfen. Selbst mir als Laien fallen in kürzester Zeit einige Dinge auf:
    1. Die Schätzung der Personendosen durch die WHO ist viel zu hoch und stammt aus einer Modellrechnung. Das weiß die WHO auch selber:
    "The experience from the Chernobyl accident indicates that, when human monitoring data (e.g. whole-body counting) were used to determine more precise estimates of human exposure, actual doses were much lower than the hypothetical doses calculated through modelling (93). Data concerning internal and external exposure following the Fukushima Daiichi NPP accident were published during the last year. In some cases the doses reported were substantially lower than those reported in the WHO preliminary dose estimation"
    IIRC gab es auch auf Spektrum kürzlich einen Artikel darüber.
    2. Aus der Bandbreite von 0,1 - 1 mSv (Strahlenbelastung 1. Jahr für "Rest Japans") nimmt nie IIPNW einfach das geometrische Mittel von 0,316 genommen. Das ist keine realistische Verteilung (für steigenden Abstand führt diese Taktik zu einer rechnerisch gegen unendlich gehenden freigesetzten Menge radioaktiver Partikel). Der Schwerpunkt liegt statt dessen nahe des unteren Randes. Die Zahlen sind auch eher symbolisch zu verstehen, da sie nie zu einer Berechnung der Personensievert gedacht waren.
    3. Der Risikofaktor von 0,4 Krebserkrankungen pro Personensievert ist viel zu hoch, siehe auch den Kommentar vor mir. Die örtlichen Schwankungen der natürlichen Radioaktivität würden sonst zu zusätzlichen Krebsrisiken von z.T. über 10 Prozentpunkten führen. Dies hat man aber nicht beobachtet, siehe z.B.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19066487
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ramsar,_Mazandaran#Radioactivity






  • Begriffsgeschichte

    23.11.2017, Sebastian Baltes
    Aus https://de.wikipedia.org/wiki/Energie: "Das Wort Energie geht auf altgriechisch ἐνέργεια, energeia zurück, das in der griechischen Antike eine rein philosophische Bedeutung im Sinne von lebendiger Wirklichkeit und Wirksamkeit hatte (siehe auch „Akt und Potenz“). Als naturwissenschaftlicher Begriff wurde das Wort selbst erst 1807 von dem Physiker Thomas Young in die Mechanik eingeführt."

    Vor diesem Hintergrund muss ich, auch wenn das eigentlich nicht meine Art ist, wenigstens einmal eine Lanze für die Esoterik brechen - ihre Verwendung entspricht der ursprünglichen Bedeutung des Wortes, und das kann man ihr nun wirklich nicht vorwerfen.
  • Futterverwertung in der Aquakultur

    23.11.2017, Uwe Federkeil
    Es ist sogar möglich aus 780-820 Gramm Nahrung 1.000 Gramm Fisch herzustellen: Beim Afrikanischen Wels z.B. -

    Die Erklärung: Im Lebendfisch ist Wasser gebunden und der Nahrung wurde das Wasser entzogen.
  • Zerfallsprodukt Rhodium 106 ist radioaktiv

    23.11.2017, Manfred Röttle
    Ruthenium 106 und Rhodium 106 sollte man eigentlich immer zusammen betrachten. Sie bilden eine Zerfallsreihe und befinden sich wegen der kurzen Halbwertszeit von Rhodium 106 praktisch im Gleichgewicht. Außerdem ist Rhodium 106 auch ein Gammastrahler. Der Artikel geht da drüber weg und es entsteht der falsche Eindruck, als hätte man es nur mit einem Betastrahler zu tun.
  • Ein Ansatz

    23.11.2017, Sebastian Jokisch
    Haben sich denn aus der Methodischen Forschung etwas über das Verhalten der kleineren Himmelskörper an Erkenntnissen ergeben oder Alte bestätigt? Soweit ich das verstanden habe sagt das Ganze nur aus, die Menge an Möglichkeiten ist größer als die Menge der tatsächlichen Vorkommnisse. Mit anderen Worten, die Himmelskörper sind noch nicht vollständig in ihrer Wirkung bekannt. Nun gut, dass ist aber nun wirklich nichts Ungewöhnliches. Aber vielleicht mag das ja auch genau das der Ausdruck sein. Wie zu sagen: wir wissen nicht ob Gott existiert aber wir wissen auch nicht, ob Gott nicht existiert. Quasi eine Anschauung, dass wir noch nicht alles Wissen. Eine mathematische Versicherung, dass es da noch was zu forschen gibt.
  • Von Erdbeeren, Gräben, Fachidioten und Scharlatanen

    23.11.2017, Wolfram Obermanns
    Schon in der 5. oder 6. Klasse hatte ich gelernt, Erdbeeren sind gar keine Beeren sondern Nüsse und die Rote Frucht keine Frucht sondern eine Scheinfrucht. So ausgerüstet stürzte ich mich in eine Diskussion in der ich klugscheißernd besser wußte, was eine Erdbeere ist, nur um mich am Ende von einem Geologen verbessern lassen zu müssen.
    Natürlich sei eine Erdbeere eine Beere, genauso wie ein im Garten mit dem Spaten ausgehobener Graben ein Graben ist, auch wenn er als Geologe Riftmerkmale vermissen würde.

    Als aufmerksamer Zuhörer merkt man bald, Sprache ist keine 1:1 Abbildung, Begriffe erhalten in anderen Zusammenhängen andere Bedeutungen. Auch in den Fachsprachen bedeuten die selben Worte noch lange nicht das selbe. Ein Virus ist für einen Mediziner nicht exakt das selbe wie für einen Biologen und wenn Biologen von Art reden, gibt es ein gutes Dutzend ernsthaft diskutierte Definitionen und mehr als zwei Dutzend Zuschreibungen, wenn man die Exoten mit einbezieht.
    Richtig ist, mit Worten wird schlampig umgegangen. Einerseits von Scharlatanen, die sich mit der Aura des wissend aber geheimnisvollen umgeben wollen, aber auch von Fachidioten, die abseits der ihnen bekannten Wege unterwegs sind.
    Was heißt das für die neu aufblühende Spirtitualität, Esoterik oder alternative Heiler? Die Spanne ist weit, sie reicht vom obskuren an Pseudowissenschaft andockendem Geschwätz bis hin zu einer sich wohlwissend sich in Metaphern ausdrückenden Sprache. Was dann aber leider immer noch nichts darüber aussagt, wie kompetent die Leute in der Sache sind. Die können dann jeweils immer noch behaupten mit Klangschalen Krebs heilen zu können oder tatsächlich eine erfolgreiche Entspannungstherapie anbieten.

    Persönlich halte ich es für zu kurz gesprungen als Naturwissenschaftler über den windigen Esomarkt auklären zu wollen. Da sind auf Kundenseite ohnehin Leute unterwegs, die glauben wollen, was Ihnen von den Anbietern erzählt wird. Die sind mit ermüdend rekursiven Statements wie diesem hier sowieso nicht erreichbar.
    Für viel bedenklicher halte ich den schlampingen Umgang mit Sprache in der Wissenschaft selbst und den daraus resultierenden weitreichenden Deutungen von Ergebnissen,m, die die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft untergraben. Es ist doch schon eine stehender Witz: Um so breiter die Konfidenz um so weiter die Deutung. Exemplarisch für Wagemut bei der Erfindung von Evidenz sind Ernährungswissenschaft, Hirnforschung, Evolutionsirgendwaswissenschaften, Ökonomie etc.
    Akuter Bedarf im eigenen Haus, also bei den Wissenschaften, besteht empirisch belegt bei Falsifizierung und Publikation der Falsifizierung. Keep your house clean.
  • Ein interessanter Artikel

    23.11.2017, Rainer Alkohol
    "Gibt es etwas, aus dem alles besteht? Besteht überhaupt irgendetwas aus irgendetwas?"

    Nach der bekannten Formel E = m * c² hängen Materie und Energie zusammen. Also ist alles Energie, wenn auch nicht unbedingt in esoterischer Denke.

    Interessant ist bei diesem Thema auch das Buch "Unser mathematisches Universum. Auf der Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit." von Max Tegmark. Er vertritt die Auffassung, dass alles auf Mathematik zurückzuführen ist.
  • Fehlen die Rohstoffe für die E mobilität ?

    23.11.2017, Klaus Moll
    Lithium ist als Rohstoff auch für die Fusionsenergie brauchbar. Hundert Gramm davon entsprechen etwa der Energie von 300 Tonnen fossiler Brennstoffe. Dagegen ist Wasserstoff sicher ebenso gut geeignet als Rohstoff für E- Mobilität. Er kann ja leicht mit Einsatz von Sonnenenergie aus Wasser hergestellt werden. Sein EInsatz wäre allerdings nicht für Batterie betriebene Fahrzeuge sondern für brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge verwendbar die übrigens bereits vor 25 Jahren bei Daimler Benz und Siemens weitgehend entwickelt waren, wo man mir damals sagte , dass die Wasserstoffwirtschaft noch eine Wartezeit von 30 Jahren vor sich habe, wie auf einem diesbezüglichen Kongress in München festgestellt worden sei. Hic Rhodos Hic Salta.
  • Warum überhaupt Fisch?

    23.11.2017, Volker Hahn
    Wir könnten auch ganz auf den Fisch verzichten und direkt die Pflanzen essen
  • Woher kommt der Sprit?

    23.11.2017, Robert Wäger
    In allen diesen Beiträgen wird immer gefragt, woher der Strom kommt oder kommen soll. Ich finde keine Beiträge über das Thema woher das Benzin / der Diesel kommt? Welche Gefahren gehen von einer Ölplattform aus? Wieviel CO2 wurde erzeugt um einen Liter Benzin herzustellen? Ich gehe davon aus, dass diese Werte nicht in den CO2-Abdruck eines Verbrenners eingerechnet sind?!
  • Es gibt auch in Deutschland bereits erfolgreiche Aquakulturen

    23.11.2017, Toni Baumann
    Der afrikanische Wels (Clarias gariepinus) kann in hoher Fischdichte in Basins gehalten werden. Auch er kommt mit extrem sauerstoffarmem Wasser gut zu recht, da er in seiner Urheimat (Okavango-Becken) auch in fast ausgetrockneten Schlammlöchern überleben muss. Diese Schlammlöcher teilen sich die Welse zu tausenden mit Krokodilen, Wasserbüffeln, Hippos und suhlenden Warzenschweinen.
    Entsprechend gut ausgebildet ist ihr Immunsystem.
    Im Gegensatz zum asiatischen Mekong-Wels ("Pangasius") wird in der Aquakultur des afrikanischen Wels kein Antibiotikum benötigt.
    Die Zuwachsraten an Filetgewicht übertreffen bei weitem die aller Säugetiere oder Vögel. Da diese Welse auch in der Natur Kannibalen sind, können die Schlachtreste vermischt mit etwas Getreide rückverfüttert werden.
    Das Welsfleisch ist relativ neutral, fest ( zerfällt auch nicht beim grillen) zartrosa, sehr vielseitig verwendbar und nahezu grätenfrei. Der Omega-3-Gehalt hängt wesentlich von der Art der Fütterung ab.

    Wenn man solche Aquakulturen mit Unterglasgemüsebau koppelt "Projekt Tomatenfisch"
    https://www.youtube.com/watch?v=5RP0rGDCE5M
    kann das durchaus ein Modell für urbane Nahrungsmittelerzeugung bis hin zu Habitaten auf Langzeitweltraumreisen oder Siedlungen auf fernen Planten sein. Verbrauchernahe Frisch-Lebensmittelerzeugung in nahezu geschlossenen Kreisläufen, statt Überfischung der Meere.
  • Welches Ergebnis ist denn nun bedenklich?

    23.11.2017, Andreas Selchow
    Ebenso wie Herr Falken und Herr Wölk verstehe ich nicht, was bedenklich sein soll. IST die Streuung des radioaktiven Materiels nun größer oder nicht? Das kann man doch relativ einfach messen. Ich verstehe die Kernbotschaft eher so: Anhand der räumlich unterschiedlichen Streuung der verschiedenen Xe-Isotope könnte man schließen, dass die erste Explosion im Reaktor eine - auf Grund des geringen Anreicherungsgrades im Kernbrennstoff theoretische eigentlich immer für unmöglich gehaltene - Kernexplosion war. An den an sich schon katastrophalen Folgen des Unfalls ändert das jetzt aber nichts mehr, Streuung hin oder her ....