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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 128

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ad Bild "Warmes Wasser"

    08.09.2017, Matthias L.
    Lieber Herr Lingenhöhl, zunächst einmal vielen Dank für Ihre Beiträge, aber von einer wissenschaftlichen Seite erwarte ich doch mindestens eine Farbskala an diesem Bild, um die Farben interpretieren zu können.
    Dunkelrote Flächen bedeuten laut der Caption eine Wassertemperatur von 31 °C hin und helle Flächen? 4 °C? Wahrscheinlich nicht! Eine Skala würde einem hier weiterhelfen. :-)
    Stellungnahme der Redaktion

    Lieber Herr L.,

    danke - da stimme ich Ihnen voll zu. Das ist leider ein Problem bei dem Nasa-Bild, denn die Farbskala wird beim Download des Bildes nicht angeboten. Beim nächsten Mal versuche ich, einen Screenshot hinzuzufügen: Sehr helles Rot bedeutet Wassertemperaturen von circa 28°C.

    https://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=90912&src=iotdrss

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl

  • Glaube und Wissen

    08.09.2017, Fritz Kronberg
    @ Peter Silberg

    Das mit dem Wissen ist bei dem Thema so eine Sache. Wen man wirklich wüßte, brauchte man zu diesem Thema nicht mehr zu forschen. Ich sehe, daß die Wahrscheinlichkeit für einen stattfindenden Klimawandel ziemlich hoch ist, und ich sehe auch, daß die großmaßstäbliche Verbrennung fossiler Energieträger sicher ihren Anteil daran hat. Aber das für gesicherte Erkenntnis, also Wissen zu halten gehört dann doch in den Bereich des Glaubens, etwa so, wie Kommunisten "wissen", daß der Kapitalismus die Ursache allen menschlichen Übels ist oder liberale Ökonomen, die das genaue Gegenteil "wissen". Etwa so, wie man mit der Entdeckung der Wellennatur des Lichtes "wußte", daß es einen Weltäther gibt. Schließlich brauchen Wellen ein Medium, um sich fortzupflanzen. Da waren sich alle damaligen Wissenschaftler, unter denen sich große Geister befanden einig. Das Problem der wahrscheinlichen Erderwärmung ist sicher wichtig genug, um mit Hochdruck weiter erforscht zu werden, aber von Wissen kann man noch nicht sprechen.
  • Wissenschaftliche Qualifikation

    07.09.2017, Peter Silberg
    @Fritz Kronberg
    Es geht hier nicht um Glauben, sondern um Wissen.
    Wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel vom potentiell zukünftigen NASA-Direktor nicht anerkannt werden, dann steht doch seine wissenschaftliche Qualifikation für diesen Posten stark in Frage.
    Das wäre in etwa vergleichbar mit einem Chef der Gesundheitsbehörde, der Impfungen keinen Nutzen zuspricht.
  • Technik im Dienste des "Glaubens"

    07.09.2017, M. Tauchnitz
    Da hat der gute Luther also die modernste Technik für die Verbreitung seiner Religion genutzt - also ungefähr so, wie Goebbels das Radio oder der IS Facebook & Co. ...?

    Ist doch bemerkenswert - wenn es darum geht, ihre (quasi-)religiösen Ergüsse zu verbreiten werden selbst die Verfechter der Steinzeit-Ideologien (und ja, das meint AUSDRÜCKLICH auch die Christen) sehr schnell SEHR technik-affin, damals wie heute...

    Letztlich ist auch das nur eine Form des "der Zweck heiligt die Mittel" - was ist daran interessant, geschweige denn besonders?
  • Einladung zum Meinungsaustausch

    07.09.2017, Christoph Pöppe, Redaktion
    James Klein schlägt vor, dass unter den (zahlreichen) Autoren der Leserbriefe zu diesem Artikel jeder, der will, seine E-Mail-Adresse bekanntgibt, um eine Diskussion unter diesen Autoren (aber nicht unbedingt in der Öffentlichkeit) zu ermöglichen.
    Er selbst geht hiermit voran: jamesklein@web.de
    Wer sich beteiligen will, schreibe mir eine E-Mail an poeppe@spektrum.de. Ich werde die entsprechenden Adressen dann an dieser Stelle nachtragen.
  • egal

    07.09.2017, Fritz Kronberg
    Es ist doch völlig gleichgültig für die Qualifikation zum NASA Chef, ob eran den anthropogenen Klimawandel glaubt (sic) oder nicht oder ist inzwischen unter Strafe gestellt, wenn man diesen Glauben nicht teilt?
  • Sargnagel Bridenstine

    07.09.2017, Wolf Niese
    Trump hat einfach keinen gefunden, der mehr von Hardcore-Pseudoskeptik am menschenverursachten Klimawandel b e s e e l t ist und von Ingnoranz und Hyris geprägt. Dennoch ist es zu befürchten, dass Jim Bridenstine die Mittel für die Klimaforschung bei der NASA kürzen wird, Harvey hin Irma her. Trump betet die "cleaaan coal" (https://www.youtube.com/watch?v=MpYjuWgVF_o) an und schart längst Apostel um sich, die den menschenverursachten Klimawandel negieren. Bridenstines abgedroschenes *Argument*, dass es eine Erwärmungspause gegeben habe, scheint da noch nicht mal die ausgeprägteste Form zu sein. Aber dennoch ein Sargnagel für die Vernunft.
  • Der richtige Zeitpunkt

    06.09.2017, Peter Schmidt
    Der richtige Zeitpunkt für eine Re-Formation (= Wiederherstellung) war die große Sehnsucht der Menschen nach der Wahrheit: Wir werden nicht gerecht durch eigene (und unvollkommene) Anstrengungen, sondern durch Gottes Liebe!
    Die Drucktechnik hat dabei geholfen, waren doch aber die Menschen bereit die Grössenordnung einiger Monatsgehälter auszugeben, um Luthers Bibel zu erwerben und lesen zu können.
    Dank weiter fortgeschrittener Technik können wir uns jetzt die aktuelle Lutherbibel für 25,-€ leisten, - der Inhalt ist aber genauso wertvoll und lesenswert, wie schon zu Martin Luthers Zeiten...
  • 6. Smart Meter messen oft falsch

    05.09.2017, Rheiner G.
    "Niederländische Forscher stellen bei zugelassenen elektronischen Energiezählern starke Messfehler bei gängigen elektrischen Lasten fest und kritisieren die Zulassungsvorschriften.

    Professor Frank Leferink von der Universität Twente hat in Kooperation mit der Amsterdam University of Applied Sciences neun Smart Meter getestet. Diese elektronischen Drei-Phasen-Energiezähler aus den Baujahren 2004 bis 2014 entsprachen den gesetzlichen Vorgaben, maßen aber trotzdem den Energiebedarf bestimmter elektrischer Verbraucher extrem falsch: Bei stark nichtlinearen Lasten ermittelten einige Zähler einen um bis zu 582 Prozent zu hohen Energiebedarf, andere einen um 46 Prozent zu niedrigen."

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-messen-oft-falsch-3644942.html
  • Nachvollziehbarkeit der Daten

    05.09.2017, lanzu
    Ein anderer wichtiger Punkt für den Verbraucher ist, dass er die Daten überprüfen und nachvollziehen kann. Beim analogen Zähler kann ich immerhin kontrollieren, ob er sich dreht und zählt. Bei einem Smart-Meter ist deren Elektronik nicht zugänglich und aufgrund deren Komplexheit, könnten sich dort einiger Überaschungen auftun. Wie kann der Kunde dann kontrollieren, ob die Daten richtig sind. Ist die entsprechende Hard- und Software offen oder ein Betriebsgeheimnis? Wie ist sichergestellt, dass sie richtige Daten übermittelt und, dass auch richtige Daten am Ende der Rechnung zugrunde liegen?
  • Erst einführen, dann die Risiken abschätzen

    05.09.2017, Forttritt
    Finde ich ja klasse, dass ein Hacker künftig meine Heizungsrechnung verzehnfachen kann, weil er zum Spaß die Werte manipuliert. Derart betroffene können sich schon mal auf die endlosen Auseinandersetzungen mit ihren Heizungsfirmen freuen. Aber Hauptsache, man geht mit der Zeit - smart, huuuhhhh, wow...
  • Datensammeln unnötig

    05.09.2017, Georg Fischer
    "Wer solche variablen Tarife nutzen will, muss dann vertraglich zustimmen, dass mehr Daten erhoben werden", sagt Johanna Kardel von der Verbraucherzentrale Bundesverband. Anders kann ja nicht nachvollzogen werden, wann welche Menge Strom verbraucht wurde und ob er zu diesem Zeitpunkt gerade günstig oder teuer war",

    Doch, es kann anders nachvollzogen werden. Anstatt Verbrauchsdaten des Kunden zu liefern, kann der Zähler auch Preisdaten des Erzeugers beziehen. Die Rechnung wird im Zähler erstellt.
  • Witzig

    05.09.2017, roland
    Natürlich werden in D zuerst Smartmeter eingebaut werden, bevor die IT-Infrastruktur dahinter überhaupt funktioniert.
  • take it easy

    04.09.2017, bernd hönig
    "Es gab allerdings bereits eine Vorwarnung ..., dass Bewohner stark hurrikangefährdeter Gebiete für Evakuierungen vorbereitet sein sollten – etwa die Bundesstaaten am Golf von Mexiko wie Texas und Florida sowie die US-Ostküste."

    Dies wird sich verstärken, denn wie Matt Lanza so treffend bemerkte (s.u.), ist Houston auch ein Opfer seines Erfolges als Metropole geworden; Klimawandel (was immer da im einzelnen geschehe) kann derartiges vllt beeinflussen, doch sollte man hier nicht den Schwanz mit dem Hund wedeln lassen.

    https://spacecityweather.com/houstons-flooding-review/
  • tom und der kreis

    04.09.2017, kai
    tom weiß auch nicht, was ein kreis ist. denn er befindet sich in derselben ebene und wird den kreis nur als strecke wahrnehmen, die ihre länge ändert.