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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 153

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Lebensumstände

    10.07.2017, Alexander
    Wenn in der Studie nicht die Lebensumstände wie Stress, Bewegung, Ernährung oder sozialer Status berücksichtigt wurden ist sie wenig aussagefähig.
    Ich nehme an, wer ein gesundes Sexleben hat bewegt sich auch sonst viel, ist zufrieden und lebt gesund. Dies führt dann zu einer leicht geringeren Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.
  • Neuigkeit?

    09.07.2017, Thierry Lemarin
    Ihr Artikel bestätigt nur die Erfahrung, dass Prostatakrebs die Krankheit der Mönche ist.
  • retour zur Nachhaltigkeit

    09.07.2017, Bodo Schneider-Schrimpf
    Also mal zurück zu Vince Eberts These: Was soll das alles mit der "NACHHALTIGKEIT", vielleicht spielt das alles ja in der Zukunft gar keine Rolle - nun, da muss ich zum einen mit dem Vor-Schreiber Sorusch darauf hinweisen, dass wir natürliche biologische Wesen sind, die eben gewisse Bedürfnisse haben, die können wir planen und da müssen wir eben darauf achten, dass auch eine weiter wachsende Menschheit in 20, 30 oder 50 Jahren diese Bedürfnisse noch befriedigen kann - und bei der Begrenztheit der natürlichen Ressourcen ist es in meinen Augen schon sehr sinnvoll zu überlegen, wie wir diese Bedürfnisse mit geringst möglichem Aufwand befriedigen, sodass sie für alle reichen. Effizienzsteigerungen sind ja schon immer ein Teil unseres "Fortschritts".

    Und zu den Bedürfnissen gehören eben auch Umweltbedingungen, die wir zum massenhaften Existieren auf diesem Planeten benötigen wie ein erträgliches Klima, das die Erzeugung ausreichender Lebensmittel ermöglicht und nicht Millionen Menschen zwingt, ihre Heimat zu verlassen und in erträglichere Gegenden zu ziehen, so wie der Klimawandel es befürchten lässt; auch hier sind wir doch immerhin so schlau, dass wir bemerkt haben, dass da etwas im Argen liegt und dass wir jetzt Mittel in Bewegung setzen, um daran etwas zu ändern - mit anderen Worten: Wir sind doch dabei, die Flügel zu erfinden und einzuführen, WIndmühlenflügel zum Beispiel und Solarzellen und Wärmepumpenheizungen und Elektroautos, um den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren und den Anstieg des CO2 in der Atmosphäre zu stoppen. Denn es geht ja nicht darum, wegen dem Zu-Ende-Gehen der Erdölvorräte etwas zu unternehmen, sondern wegen des Klimawandels - eine andere Energieerzeugung anstelle der Erdölverbrennung schaffen wir so en passant und überlassen unseren Nachkommen noch ganz viel Öl, mit dem sie sinnvollere Dinge anstellen können als es einfach nur zu verbrennen. Von daher ist doch das Zusammenspiel von Zukunftsplanung und Anpassung unseres Lebens das, was zählt, und das können wir auch - dass das auf Widerstände stößt und von interessierter Seite gerne als "Verzichtsideologie" gebrandmarkt wird, ist oft einfach Unsinn (mir ist doch vollkommen egal, ob mein Strom aus einem Kohle- oder einem Windkraftwerk kommt, und wenn mein Auto elektrisch fährt und so niemand anders vergiftet oder verlärmt - umso besser) und hat meistens auch klare wirtschaftliche Hintergründe, dass da eben jemand mit dem status quo richtig gut verdient und nur deswegen die Alternativen schlecht zu machen versucht - siehe etwa unsre Autobauer, die von E-Autos nix halten, weil sie daran voraussichtlich deutlich weniger verdienen und deswegen nachhaltigen Widerstand gegen diesen Trend leisten: Oder wieso muss ein VW E-Up, der technisch einfacher aufgebaut ist als ein Up mit Verbrenner-Antrieb, 15.000 EUR teurer sein ? Pure Abschreckung, die aber von der veröffentlichten Meinung als gottgegeben hingenommen wird, ebenso wie sie sonstigen Quatsch-Argumente gegen E-Mobilität.
  • Kosmetische Empfehlung

    09.07.2017, Cornelius Drautz
    Es ist nicht sofort ersichtlich, dass bei Eulers Lösung für s=2 "Pi²/6" geschrieben steht. Es könnte sich auch um ein kleines "n" handeln. Eine Verdeutlichung wäre hier vielleicht ganz nett.

    PS: Schade, dass sich keine E-Mail-Adresse zeigt, wenn man auf den Namen des Autors klickt bzw. keine direkte Kontaktmöglichkeit angegeben wird.
  • Argumentative Beliebigkeit

    09.07.2017, Rene Macon
    "Die Religion überfrachte sie mit Lebendigkeit und Seele, während die Wissenschaft ihr die Lebendigkeit abspräche. Beide Sichtweisen hinderten uns aber daran, zur Welt vorzudringen."

    Wie kann man angesichts des heutigen Standes der naturwissenschaftlichen Forschung einen solchen Satz schreiben??? Man hat den Eindruck, als ob die moderne "Philosophie" in ihrer argumentativen Beliebigkeit maßlos geworden ist.
  • Dieser Artikel ...

    08.07.2017, W Baumann
    ist ein Skandal. Dass Spektrum sowas veröffentlicht ist traurig. Hier wird für den unmoralischen, anti-wissenschaftlichen Standpunkt Werbung gemacht.
  • Information !

    08.07.2017, Daniel Hage
    Es ist mir als Nichtpromoviertem nicht gestattet, mich in den Disput zwischen Hern. Dr. Eschrich und Hrn Dr. "Jakob" einzumischen und ein Urteil dazu abzugeben, aber ich möchte die Gelegenheit denn doch nutzen, darauf hinzuweisen, dass man um dem Verstehen von "Entropie" als eines Maßes an Unordnung in einem gegebenen Geschlossenen System besser auf die Schliche zu kommen, das Gedankliche Gegenteil davon, nämlich die erwähnte "Negative Entropie", begrifflich verdichten kann zu einem Maß von "Information" in eben demselben abgeschlossenen System ! Entropie -also "Unordnung" ist genau gesehen eine mit der Zeit abnehmende Informationsmenge und ein Phänomen wie Leben ist in seiner zunehmenden Komplexitätsansammlung eine zunehmende "Informationsmenge". Wozu und weshalb- das lassen wir jetzt einmal dahingestellt, dass dies so ist und dass dies Wunderbar ist kann kaum bestritten werden und ist auch schon früher Grösseren Geistern aufgefallen, so hat z.b. Konrad Lorenz mehr als einmal bemerkt "Das Leben selbst ist ein Informationsgewinnender Prozeß" ! Es ist sicher mehr als "nur" das, aber OHNE "das" wäre "es" nicht, also ohne ein "Aufbegehren" gegen die unerbittlich scheinenden "Verneinungsgesetze" innerhalb des Kosmos... Gültig ist der Entropiesatz übrigens genau SO lange, wie wir den Kosmos partout als fundamental abgeschlossen betrachten ! ...
  • Frage zu Hyperplasie der Prostata

    08.07.2017, Michael Jutzler
    Diese These ist ja schon mal höchst interessant! Aber ich warte noch immer auf eine Bestätigung meiner privaten Vermutung: Die Prostata-Hyperplasie könnte gut auch durch häufige Ejakulation in Schach gehalten werden - und die hängt ja wieder mit der Krebshäufigkeit zusammen. Es ist doch so: viele Senioren so ab 50-60 Jahren hören auf mit Sex verschiedener Spielarten auf Altersgründen, Gesundheitsgründen usw. Und genau in dieser Kohorte erhöht sich stark die Fallzahl der Hyperplasie. Als Altenpfleger weiss ich, dass sexuelle Erregung bei hochbetagten Senioren im pflegealltag praktisch nicht mehr vorkommt.
    also die Frage: trifft dieser Zusammenhang auf die Hyperplasie auch zu? Immerhin wird in der Prostata etwas erzeugt, was nicht mehr "abgeführt" wird - wäre recht logisch, dass diese dann anschwillt.
    Wie schön, wenn eine Krebsvorsorge so lustvoll sein könnte!!
    (M. Jutzler, Altenpfleger, geb. 1950)
  • Hmmmm

    07.07.2017, Gravi
    Also wenn das Ding immer geputzt wird verliert es doch durch den Abrieb auch an Gewicht?? Das ist Erosion!! Ist das so schwer zu verstehen???
    Stellungnahme der Redaktion

    Die Wissenschaftler wissen natürlich, wie enorm vorsichtig sie vorgehen müssen, dass das eben nicht passiert. Die Vergleichszylinder verlieren alle nicht an Gewicht.

  • Spannende These

    07.07.2017, Noldi Schwarz
    Wirklich eine spannende These. Vor allem wenn man das durchschnittlich hohe Alter katholischer Mönche, Priester, Bischöfe und Päpste bedenkt. Ein interessanter Aspekt, die Studie zu erweitern und zu validieren.
  • Finnland

    07.07.2017, Manuel Bonik
    Wer nochmal die schönen finnischen Wälder erleben will, muss sich auch beeilen. Gerade werden hier - zum Teil mit chinesischer Unterstützung - etliche gigantische Papierfabriken errichtet, die massiven Rohstoffbedarf haben werden. Nächstes Jahr geht dann das große Abholzen los. Schade eigentlich.
  • Was zündet das Gas an?

    07.07.2017, Rolf Schauder
    Nicht nur Gasblasen explodieren, Irrlichter brennen ja angeblich auch. Wer zündet die an? Gibt es andere natürliche Zündquellen außer Blitzschlag? Phosphin z.B., das möglicherweise in Spuren in dem Sumpfgas enthalten sein könnte, und das sich in Luft automatisch entzündet? Wo käme das dann her? Mikrobielle Reduktion von Phosphat? Diese Reaktion würde ein biologisches Dogma stürzen, nämlich dass Phosphat Phosphat bleibt.
  • Urprall und Entropie

    07.07.2017, Manfred Fürsich, Oberhaching
    Ihren Artikel, in dem Sie die Urknalltheorie und die Urpralltheorie gegenüberstellen, habe ich als sehr interessant empfunden. Allerdings habe ich einen wichtigen Aspekt vermisst, der bei einer Urpralltheorie und bei einem zyklischen Universum von großer Bedeutung ist. Das ist die Entropie.

    In unserem aktuellen Universum wächst die Entropie beständig an. Ein Großteil der Entropie unseres Universums steckt in den massereichen Schwarzen Löchern in den Zentren der Galaxien. Die klassische Thermodynamik erlaubt keine Entropieabnahme.

    In Ihrem Artikel vertreten Sie die Ansicht, dass ein früheres Universum so ähnlich wie unseres ausgesehen haben mag, mit dem Unterschied, dass es schrumpft. Bei diesem Szenario würden sich die massereichen Schwarzen Löcher immer weiter annähern, große Teile der Galaxienmasse auffressen und die Struktur des Universums dominieren. Kurz vor dem inversen Urknall würden sogar diese massereichen Schwarzen Löcher zusammenstoßen.

    In Ihrem Artikel deuten Sie an, dass der Urprall eintritt, bevor das Universum so sehr schrumpft, dass Quanteneffekte wichtig werden.
    Die Messungen des Weltraum-Teleskops Planck geben aber keinen Hinweis darauf, dass es in der Frühzeit des Universums bereits massereiche Schwarze Löcher gab.

    Das heißt, für eine Urpalltheorie und für ein zyklisches Universum ist ein Mechanismus erforderlich, der die Entropie wieder löscht und die massereichen Schwarzen Löcher verschwinden lässt.

    Hierfür kommen zwei Zeitpunkte in Frage:
    - Auflösung der schwarzen Löcher und aller Materie in einem Big Rip ähnlichen Szenario. Das Universum, das dann nur noch aus dunkler Energie besteht, schrumpft dann wieder.

    - Beim Urprall in einer Phase, in der aber doch die Quantengravitation dominiert.

    Vielleicht können Sie in einem künftigen Artikel Ihrer Zeitschrift auf diese Aspekte näher eingehen.


  • Grenzziehung

    06.07.2017, Adrian Lobe
    Lieber Holger,

    vielen Dank für Ihren anregenden Kommentar. Die Frage, die Sie aufwerfen, ob ein Schachcomputer schützenswert sei, auch wenn er nicht so "süß" aussieht wie der Roboterhund, stellt sich mir auch. Ich denke, dass Anthropomorphismus, also die Frage, ob eine Kreatur menschlich aussieht, kein Kriterium für Schutzwürdigkeit sein darf. Dann müssten wir auch die Schaufensterpuppe schützen, was ja irgendwie widersinnig ist. Voraussetzung scheint mir eher das Bewusstsein zu sein, woran die EU mit ihrem Konzept der Roboterrechte anknüpft. Allein, wie beweist man das? Und was meint überhaupt Bewusstsein, von dem immer so viel die Rede ist und und wegen dem seit Jahrhunderten ein Streit zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern tobt? Die Maschinenethik steht erst am Anfang.

    Beste Grüße

    Adrian Lobe
  • sind wir nicht schon so weit?

    06.07.2017, De
    Also es gibt doch schon Micro-SD-Karten mit 256 GB Kapazität, da sind knapp 400 GB auf einer 1€-Münze doch gar nicht so spektakulär oder hab ich da was falsch verstanden?
    Stellungnahme der Redaktion

    Das sehen Sie ganz richtig. Aber Anno 2005, als dieser Artikel entstand, war die Sachlage noch eine ganz andere ...
    Beste Grüße, jd/Redaktion