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Kompaktlexikon der Biologie: Archaeocyatha

Archaeocyatha, Urbecher, marine Tiergruppe von zweifelhafter systematischer Stellung, die von einigen Autoren zu den Porifera, von anderen in einen eigenen Stamm gestellt werden. Die heute erhaltenen Kalkskelette ( vgl. Abb. ) sind becherförmig, meist kleiner als 10 cm zwischen den doppelten, perforierten Wänden befindet sich ein Lumen, das durch regelmäßige Schotten zwischen den beiden Wänden unterteilt ist. Die nur durch fossile Vertreter aus dem Kambrium bekannten A. kamen weltweit in tropischen Meeren in 20 – 30 m Wassertiefe vor und waren mit den Stromatolithen dominierende Riffbildner. A. sind wichtige Leitfossilien.



Archaeocyatha: 1 Schematische Darstellung eines typischen Archaeocyathiden, zum Teil aufgeschnitten; 2 Querschnitt durch einen Vertreter der Archaeocyatha

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Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
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Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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