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Kompaktlexikon der Biologie: Grylloida

Grylloida, Grillen, Gruppe der Langfühlerschrecken (Ensifera), deren Arten an beiden Vorderflügeln eine Schrillader tragen. Die Hinterflügel ragen, wenn sie gefaltet sind, wie Spieße unter den Vorderflügeln hervor. Bekannte Arten sind das aus dem Mittelmeergebiet stammende Heimchen (Acheta domesticus), dessen Entwicklung über 12-16 Nymphenstadien geht. Weiterhin die Feldgrille (Gryllus campestris), die in selbstgegrabenen Erdröhren lebt; sie hat ein kompliziertes Gesangsverhalten. Einen auffallenden Gesang hat das Weinhähnchen (Oecanthus pellucens), das in Weinbaugebieten in der Strauchschicht und auf Blüten lebt. Die Ameisengrille (Myrmecophila acervorum) lebt in Nestern von Ameisen von deren Nahrung, aber auch von deren Eiern und Larven.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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