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Kompaktlexikon der Biologie: Hering

Hering, Clupea harengis, Art der Heringsverwandten (Clupeiformes), die einer der wichtigsten Nutzfische Mitteleuropas ist. H. leben im Nordatlantik in bis 250 m Tiefe, wobei sie nachts zur Oberfläche aufsteigen. Die in Küstengewässern abgelaichten Eier sinken zu Boden und bilden einen dicken Eierteppich. Die nach 14 Tagen schlüpfenden Larven steigen zur Oberfläche auf. H. bilden in planktonreichen Meeresgebieten riesige Schwärme. Es gibt zahlreiche Lokalrassen, die sich in Individuengröße sowie Laichplätzen und Laichzeiten unterscheiden, so gibt es Frühjahrslaicher und Herbstlaicher. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung wurde und wird der H. erheblich überfischt, Schutzmaßnahmen haben zu einer gewissen Erholung geführt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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