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Kompaktlexikon der Biologie: Paracetamol

Paracetamol, 4-Hydroxyacetanilid, Anilin-Derivat, das als Antipyretikum (Fieber senkendes Mittel) und Analgetikum (Schmerzmittel) mit schwacher bis mittelstarker Wirkung eingesetzt wird und relativ geringe Nebenwirkungen besitzt, aber bei Überdosierung durch Bildung eines giftigen Metaboliten schwere Leberschäden verursacht. Durch Gabe von N-Acetylcystein innerhalb von 10 – 12 h nach der Überdosierung von P. kann eine solche Lebernekrose verhindert werden, da der toxische Metabolit durch N-Acetylcystein inaktiviert wird.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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