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Metzler Philosophen-Lexikon: Platon

Geb. um 427 v. Chr. in Athen;

gest. um 347 v. Chr. in Athen

P.s Lebensweg schien wegen seiner Herkunft klar vorgezeichnet zu sein. Er stammte aus einer der vornehmsten Familien Athens, die bis auf Solon zurückreichte, den berühmten Gesetzgeber und einen der »sieben Weisen« Griechenlands. Daher kam für P. zunächst nur eine führende politische Rolle infrage. Zwei Ereignisse jedoch führten ihn von einer politischen Betätigung ab und zur Philosophie hin, wie er in seinem autobiographischen Siebten Brief beschreibt: die persönliche Begegnung mit Sokrates und die politische Krisenlage seiner Zeit. P. war Sokrates wahrscheinlich schon als zwölf- bis vierzehnjähriger Junge begegnet, ähnlich wie er von anderen Söhnen aus vornehmen Athener Familien etwa in den Dialogen Charmides, Laches oder Lysis schreibt. Erst später aber, etwa von P.s zwanzigstem Lebensjahr an, verband beide ein festes Lehrer-Schüler-Verhältnis. Seine endgültige Hinwendung zur Philosophie vollzog sich infolge der Krisenerfahrung mit seiner Heimatstadt Athen. Nach dem für Athen verlorenen Peloponnesischen Krieg (431–404 v. Chr.) um die Vorherrschaft in Griechenland führten die von der Siegermacht Sparta eingesetzten Dreißig Tyrannen ein Schreckensregime in der Polis. Zu ihnen gehörten mit Kritias, dem besonders grausamen Anführer, und mit Charmides auch enge Verwandte P. s. Beide sind im Dialog Charmides Gesprächspartner des Sokrates über die Besonnenheit, die sie in ihrem politischen Leben konterkarierten. Nachdem die zunächst unterlegene Demokratenpartei die Herrschaft der Dreißig Tyrannen beendet hatte, machte auch sie aus P.s Sicht keine bessere Politik. Ihr warf P. vor allem die Hinrichtung seines Lehrers Sokrates vor, des »gerechtesten aller damals Lebenden« (Siebter Brief). Daher gab P. seine politischen Karriereabsichten endgültig auf und wandte sich ganz der Philosophie zu, wenn auch weiterhin in praktisch-politischer Absicht.

Nach dem Tod des Sokrates unternahm P. mehrere ausgedehnte Studienreisen, vor allem zu den pythagoräischen Mathematikern in Italien und nach Ägypten, und schrieb seine ersten Dialoge. Etwa 40jährig unternahm P. seine erste Reise nach Syrakus in Sizilien und traf dort mit dem Tyrannen Dionysios zusammen. Während er diesen jedoch kaum in seinem Sinne beeinflussen konnte, fand er in Dion, dem Berater des Tyrannen, einen Anhänger. Mit seiner Überzeugung von der notwendigen Philosophenherrschaft wurde P. allerdings dem Tyrannen von Syrakus zu gefährlich und mußte die Stadt verlassen. Nach Diogenes Laërtios, dem Philosophiehistoriker aus dem dritten nachchristlichen Jahrhundert, ließ Dionysios P. in Ägina bei Athen sogar als Sklaven verkaufen; nur durch einen glücklichen Zufall wurde er von einem Freund freigekauft. Wie bei Sokrates bildeten auch bei P. Reden und Tun, Theorie und Praxis eine Einheit, bis hin zum Risiko für sein Leben. Nach seiner Rückkehr gründet er etwa 387 die Akademie und verarbeitete seine bisherigen Überlegungen und Erfahrungen zur vernunftgeleiteten Politik und zur philosophischen Erziehung in seinem umfangreichsten Werk, dem Staat (Politeia). Die Akademie, benannt nach dem Hain des Heros Akademos vor den Toren Athens, gilt als das Vorbild der europäischen Universitäten. Ihre Schließung 529 n. Chr. durch den Kaiser Justinian sowie die gleichzeitige Gründung des Benediktinerklosters Montecassino markieren zugleich den Übergang von der Antike zum – christlichen – Mittelalter. An der Akademie wurde die sokratische Forderung des »Rechenschaftgebens« durch mathematisch-naturwissenschaftliche Forschung und die Ausarbeitung der Ideenlehre ergänzt. Allerdings lassen sich die Anteile des historischen Sokrates und P.s nur schwer auseinanderhalten. Nach antiken Vorstellungen war nicht der Autor, sondern die Sache ausschlaggebend. Darauf kommt es im Unterschied zur philologisch-historischen Forschung auch in der Philosophie an. Offensichtlich versteht P. sein Werk als ein Weiterdenken im Sinne des Sokrates, wenn er ihn mit Ausnahme der letzten, eher dozierenden Dialoge als Hauptfigur auftreten läßt.

Die praktische Arbeit seiner Philosophie bewies P. auch durch seine beiden anderen Reisen nach Syrakus. Beide Reisen, etwa 367/366 und 361/360, verliefen jedoch erfolglos. P. konnte Dionysios II., den Nachfolger des verstorbenen Vaters, nicht von einer Philosophenherrschaft überzeugen und geriet wieder selbst in Gefahr. Unterdessen war auch sein Anhänger Dion aus Syrakus vertrieben worden. Dieser konnte die Stadt später jedoch erobern, wurde aber nicht lange danach wegen seiner eigenen grausamen Herrschaft von einem Mitglied der Akademie ermordet. Damit war P.s philosophischer Rettungsversuch, den er in Athen erst gar nicht unternehmen konnte, mehrfach gescheitert. Er zog daraus jedoch nicht den Rückschluß auf das Scheitern seiner Philosophie. Vielmehr setzte er seine Forschungen an der Akademie fort und förderte die neuesten mathematischen Entwicklungen des Theaitetos – von den irrationalen Zahlen – und des Eudoxos von Knidos – von den harmonischen Planetenbahnen; nach seiner zweiten sizilianischen Reise 367 v. Chr. trat sein Schüler Aristoteles in die Akademie ein, der später vor allem die logisch-empirischen Studien verstärkte. Die einheitliche Gesamtausrichtung seiner Arbeit faßt P. im X. Buch der Gesetze (Nomoi) zusammen, seinem letzten Werk. Danach kann eine Orientierung im Denken und Handeln des einzelnen und der Polis nur an der harmonischen, mathematisch erfaßbaren Physis des Kosmos erfolgen. Die Physis bildet eine in sich gegliederte Einheit, die es im dialektischen Denken zu erfassen gilt; dabei verbietet das sokratische Nichtwissen eine deduktive, selbstsichere Ableitung.

P.s Werk bereitet besondere Interpretationsschwierigkeiten. Zunächst läßt schon äußerlich die Dialogform offen, welche der auftretenden Personen die Auffassung P.s vertritt und ob er eine bestimmte Lehre im einzelnen entfalten möchte. Sokrates jedenfalls kann nicht als der Wahrheitsträger der Lehren P.s auftreten, weil er nach seinem eigenen Anspruch nur die Meinungen anderer prüft und selber nichts weiß. Sodann sagt P. selber im Siebten Brief zu seinen eigenen Werken wie auch zu Nachschriften seiner Gedanken, daß man Philosophie letztlich nicht in Worte fassen kann. Erst nach einer langen gemeinsamen Beschäftigung mit dem philosophischen Gegenstand springe »plötzlich« gleichsam ein Funken in der Seele über und erzeuge ein Licht der Erkenntnis. Jeder muß derselben Wahrheit »ansichtig« werden. Die Idee, das »eidos«, ist die »Ansicht« dessen, was wirklich ist. Der Name »Kreis« etwa, seine Definition oder sein Begriff, seine sinnliche Darstellung und seine Erkenntnis, so führt P. im Siebten Brief aus, sind von der »Natur des Kreises an sich« zu unterscheiden. Der Begriff, »wo das Umgrenzende allerwärts von der Mitte gleichweit absteht«, bezieht sich auf die in sich gegliederte Einheit des wahren Kreises. Die Idee erschöpft sich nicht in ihrer begrifflichen oder sinnlichen Erscheinung, sondern ist deren Bezugspunkt. Somit findet sich auch in der Darstellung von P.s Werk die Differenz von Idee und Erscheinung wieder. Die Altersvorlesung P.s Über das Gute und auch sonstige Zeugnisse von Schülern zu einer mathematischen Prinzipienlehre können die »Ansicht« selbst nicht ersetzen oder auch nur angemessen darstellen.

Eine weitere Schwierigkeit von P.s Werk, sein häufiger Rückgriff auf Mythen an zentralen Stellen, läßt sich ebenfalls von der Differenz Idee und Erscheinung erklären. Wenn Sokrates etwa im Symposion den Stufengang zur höchsten Idee des Schönen der weisen Priesterin Diotima in den Mund legt oder am Schluß des Staates Jenseitsmythen erzählen läßt, zeigt er damit die Grenzen der begrifflichen Darstellung an. Die »wichtigsten Dinge«, so erklärt Sokrates in der Apologie seinen Richtern, können wir Menschen nicht wissen. Jedenfalls können wir sie nicht in einer ausdrücklichen Satzform wissen; in einem praktischen Umgangswissen jedoch verstehen wir uns darauf, was gerecht, tapfer oder besonnen ist. Griechisch »epistḗmē« umfaßt beides: Wir wissen – praktisch – immer schon mehr, als wir – theoretisch – wissen. Wir müssen uns in der »anámnēsis«, der Wiedererinnerung, nur darauf besinnen. Eine solche Besinnung und mögliche Korrektur ist vor allem in Krisensituationen notwendig. P. wuchs in einer Situation auf, in der die leitenden Handlungsvorstellungen oder Tugenden nicht mehr tragfähig waren. Im Krieg verstand jeder etwas anderes darunter, jeweils nach seinem eigenen Interesse; die Erfahrung der Kaufleute hatte ebenfalls gelehrt, daß andere Länder andere Sitten haben. Der Wertekosmos Homers war zerbrochen und alles war relativ, wie der Sophist Protagoras lehrte. Auch der Kosmos der umgebenden Natur verlor seine handlungsleitende Kraft. Die Gestirne waren, wie nach Anaxagoras am großen Meteoriten in den Aigospotamoi zu beobachten war, nicht mehr Götter oder göttlichen Ursprungs, sondern erkaltetes Metall. Der Sophist Protagoras und der Naturphilosoph Anaxagoras brachten den sittlichen und physischen Kosmos zwar nicht selber zum Einsturz, sahen aber dessen Trümmer als letztes Wort an. Mit Sokrates jedoch, der paradoxerweise in der Apologie mit der »zersetzenden« Sophistik und Naturphilosophie gleichgesetzt wird, versucht P. einen Wiederaufbau des Kosmos oder seine erneute »Ansicht«.

P.s ingesamt über dreißig Dialoge unterteilt man herkömmlicherweise in die frühen, mittleren und späten. Die chronologische Unterteilung, die sprachstatistisch und nach inhaltlichen Kriterien als relativ stabil gelten kann, gibt zugleich eine systematische Einteilung wieder. Sie ordnet die Dialoge in einer Entwicklung oder Wiedererinnerung an die »Ansicht« des Ganzen. Die frühen oder sokratischen Tugenddialoge zeigen, daß wir bei unserem Reden und Tun immer schon von einer einheitlichen, wenn auch in sich vielfach gegliederten Vorstellung oder »Ansicht« ausgehen, etwa der Laches über die Tapferkeit, der Euthyphron über die Frömmigkeit, der Lysis über die Freundschaft oder der Charmides über die Besonnenheit. Die verschiedenen Bestimmungen können jedoch nicht in einer letzten Definition zusammengefaßt werden. Die Dialoge enden aporetisch, ohne Ergebnis. Die Aporie besteht jedoch nur auf der Satzebene, nicht auf der Gebrauchsebene des Wissens. Am Dialog selbst kann man sehen, wie fixe Ideen aufgelöst, in ihren mannigfachen Bestimmungen ansichtig gemacht und in eine Beziehung zueinander gebracht werden. Tapferkeit etwa als »wahre Meinung darüber, was man wirklich zu fürchten hat und was nicht«, wie am Schluß des Laches herauszulesen ist, zeigt eine vorläufige Gliederung des fraglichen Phänomens. Im Menon wird deutlich, daß wir uns dabei nur, wenn auch mühsam genug, an frühere Erfahrungen zu »erinnern« haben.

In den mittleren Dialogen, wie dem Phaidon, wird die Ideenannahme von der Teilhabe der vielen sprachlich-sinnlichen Erscheinungen an der einen Idee als Lehre zusammengefaßt und durch die »Idee des Guten« im Staat praktisch für die Lenkung der Politik nutzbar gemacht. Vor allem die Mathematik befreit uns aus den Fesseln bloßer Meinungen, wie es im berühmten Höhlengleichnis heißt. Die späteren Dialoge, wie der Theaitetos, Sophistes, Phaidros, Politikos und Philebos, kreisen um die zentrale Frage, wie das Eine und das Viele als Einheit zu denken sind. Dabei geht es um die Kunst der Dialektik, das praktische und theoretische Wissen der Gliederung und Zusammenführung in sich vielfältiger Einheiten. Im ersten Teil des Parmenides muß der junge Sokrates einsehen, daß die sogenannte Ideenlehre zu Ungereimtheiten führt: Das Viele kann nicht an der ganzen Idee teilhaben, sonst wäre diese zerstückelt; auch nicht an deren Teil, sonst wäre ein großes Ding durch etwas Kleineres groß; zwischen Urbild und Abbild schiebt sich immer wieder ein Drittes als vermittelnde Instanz; Götter wissen nichts von der von ihnen getrennten Welt der Menschen und haben keine Macht über sie. Trotz aller Aporien hält Parmenides aber an den Ideen fest – wir könnten sonst keine Dialoge mit gemeinsamen, einheitlichen Bezugspunkten führen. Der Fehler der Ideenannahme, die von Parmenides dem jungen, noch unreifen Sokrates unterstellt wird, liegt in der Trennung des Einen und Vielen und in ihrer Behandlung als Stücke. Der zweite Teil des Parmenides führt in einer praktischen Übung vor, daß nur die Isolierung der Ideen als Stücken zu Aporien führt und daß es auf den gekonnten Umgang mit den Begriffen als Gliederung des Weltganzen ankommt. Im Timaios führt P. die Gliederung des Weltganzen nach harmonischen, mathematischen Strukturen aus, ebenfalls im X. Buch der Gesetze.

Die Wirkung P.s in der langen europäischen Philosophiegeschichte besteht nach einem berühmten Diktum Whiteheads aus einer »Reihe von Fußnoten zu Platon«, angeregt von seiner »Fülle fundamentaler Gedanken«. In der Tat findet man bei P. zu fast allen philosophischen Fragen, Positionen und Disziplinen bereits Vorformen oder Denkanstöße. Jeder sucht sich dabei das passende Stück heraus: Für die Existenzphilosophen ist die Gestalt des Sokrates entscheidend, für die Analytiker die begriffliche Schärfe – oder Unschärfe – P.s, die politischen Philosophen konzentrieren sich auf den Staat, die Dialektiker auf den Parmenides. Für alle aber ist die »Ideenlehre« eine anhaltende Provokation, zuletzt etwa für Hubert L. Dreyfus: In der »künstlichen Intelligenz« der Computer-programme werde P.s Rationalismus auf die Spitze getrieben – alles Wissen müsse und könne nach P. eindeutig definiert und in einen logischen Zusammenhang gebracht werden. Gerade dies aber wollte P. vermeiden. P.s Philosophie gewinnt daher neue Attraktivität und Kraft in ihrer Verbindung von analytischem und synthetischem, explizitem und implizitem Wissen in einer Krisensituation des wissenschaftlich-technischen Wissens, die aus einem verengten Denken erwächst.

Böhme, Gernot: Platons theoretische Philosophie. Stuttgart 2000. – Schmitt, Tassilo: Art. »Platon«. In: Der Neue Pauly. Stuttgart/Weimar 1996ff., Bd. 9, Sp. 1095–1109. – Szlezák, Thomas A.: Platon lesen. Stuttgart-Bad Cannstatt 1993. – Martens, Ekkehard: Die Sache des Sokrates. Stuttgart 1992. – Hare, Richard M.: Platon. Eine Einführung. Stuttgart 1990. – Wieland, Wolfgang: Platon und die Formen des Wissens. Göttingen 1982. – Martin, Gottfried: Platon in Selbstzeugnissen und Dokumenten. Reinbek bei Hamburg 1969. – Friedländer, Paul: Platon, 3 Bde. Berlin 21954–1960.

Ekkehard Martens

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