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Internationale Raumstation: NASA und Roskosmos bekräftigen Zusammenarbeit

Ende März sollen russische und amerikanische Besatzungsmitglieder von der ISS heimkehren. Trotz Russlands Angriff auf die Ukraine halten NASA und Roskosmos an dem Plan fest.
Internationale Raumstation ISS

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine erneut die weitere Zusammenarbeit mit Moskau in Hinblick auf die Internationale Raumstation ISS bekräftigt. »Wir arbeiten zusammen, wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren zusammen und wir werden das weiter so machen«, sagte der bei der NASA für die ISS zuständige Manager Joel Montalbano am Montag bei einer Pressekonferenz.

»Wir wissen, was passiert, aber wir können unsere Arbeit weitermachen«, erklärte Montalbano. »In den vergangenen drei Wochen hat sich nichts verändert, wir sehen keine Beeinträchtigungen.« Der Betrieb der ISS beruhe auf der Kooperation von NASA und Roskomos. »Alle müssen zusammenarbeiten, damit wir erfolgreich sind.«

Auch die für den 30. März 2022 anvisierte Rückkehr des US-Astronauten Mark Vande Hei gemeinsam mit den Kosmonauten Anton Schkaplerow und Pjotr Dubrow in einer russischen Sojus-Raumkapsel werde wie geplant stattfinden, fügt Montalbano hinzu. »Ich kann Ihnen sicher sagen, dass Mark mit der Sojus nach Hause kommen wird. Wir sind dazu in Kommunikation mit unseren russischen Kollegen, es gibt da kein Getue.«

Zuvor hatte auch bereits die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos bestätigt, dass der Flug wie geplant stattfinden werde. »Roskosmos hat Partnern nie einen Grund gegeben, an unserer Zuverlässigkeit zu zweifeln«, hieß es von der Behörde. Der sichere Betrieb der ISS habe oberste Priorität. Auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer hält sich weiterhin an Bord der ISS auf. (dpa/kas)

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