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Springer Medizin: Orale Tumortherapie steuern – eine komplexe Mission

Krebstherapien können immer häufiger oral eingenommen werden. Doch das ist für onkologische Teams keine einfache Aufgabe. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können auftreten und die Medikamente müssen teilweise über Jahre eingenommen werden. Professorin Rachel Würstlein, München, hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie die Adhärenz unterstützt werden kann, und teilt ihre Best-Practices in dieser Folge beim Podcast »Springer Medizin«.
Stapel mit mehreren Tablettenblistern

Mit Prof. Rachel Würstlein, Gynäkologin

Bei Brustkrebs, aber auch zunehmend anderen Krebserkrankungen können Therapien auch oral und dementsprechend von den Betroffenen zu Hause eingenommen werden. Das verändert den Alltag in onkologischen Teams und stellt Ärztinnen und Ärzte, aber auch Pflegende, Pharmazeutinnen und natürlich Patienten vor neue Anforderungen. Wie diese Situation interdisziplinär gemeistert werden kann, dazu spricht Professorin Rachel Würstlein in dieser Folge.

Prof. Dr. med. Rachel Würstlein ist geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum und der onkologischen Tagesklinik der Frauenklinik der Ludwig-MaximiliansUniversität München (LMU). Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin hat sie zum Thema Adhärenz bei oraler Tumortherapie aus ärztlicher Perspektive gesprochen.

Die Adhärenz ist weit mehr als die regelmäßige Einnahme von Tabletten. Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, aber auch ganz persönliche Faktoren entscheiden darüber, ob eine Therapie langfristig treu und optimal eingenommen wird. Umso adhärenter Patientinnen und Patienten sind, umso mehr profitieren sie von der Therapie.

Entscheidend für den Erfolg bleiben dabei die Kommunikation und eine gute Absprache und Organisation im Team. Gut ausgebildete Pflegekräfte und digitale Tools helfen, Einnahmepläne einzuhalten und Symptome besser zu dokumentieren.

In der Folge erwähnte Personen:

  • Kerstin Paradies ist Vorstandssprecherin der Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege
  • Eva Schumacher-Wulf ist Gründerin und Chefredakteurin von Mamma Mia! und selbst Brustkrebsbetroffene

Literaturhinweise

Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.

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