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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 107

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Erstaunlich

    08.11.2017, Wolfgang
    finde ich, dass das E-Auto bis auf die letzte Schraube auseinander genommen wird und sich immer gegen sparsamste Kleinwagen behaupten muss. Beim Verbrenner dagegen vergisst man getrost, dass der Verbrauch in der Realität im Vergleich zu den Laborwerten immer weiter auseinander driftet, die Produktion des Treibstoffes völlig unproblematisch ist, und auch ganz sicher keine Kriege wegen des Öls geführt werden.
    Wenn man nun zum Schluss käme in der obigen Diskussion hätte das E-Auto keinen Vorteil, würde man dann nur noch hocheffiziente Kleinwagen produzieren? Natürlich nicht, denn dann hätte man den Persilschein um weiter tonnenschwere Monster verkaufen zu können.
    Und noch eine Interessante Frage: Wieviele Kilometer muss ein Elektroauto fahren um die NOx Belastung eines Diesels kompensieren zu können?
  • Akku-Lebensdauer

    08.11.2017, Johannes Großruck
    Gut recherchierter und umfassender Artikel - danke dafür, kommt leider nicht oft vor! Was in den Betrachtungen (auch hier zum Teil) fast immer nicht berücksichtigt wird, ist dass der bereits produzierte Akku in Second Life Programmen zur Weiterverwendung oder ressourcenschonenden Wiederaufbereitung genützt (werden) wird. Derzeit gibt es dazu noch wenig, aber hauptsächlich deshalb, weil es eben auch noch nicht soviele Altakkus aus gebrauchten E-Autos gibt. Die weitere Lebenszeit müsste man sehr wohl in die Betrachtung einbeziehen, denn dann wird der Emissionsrucksack des E-Autos ebenso deutlich kleiner, weil vermutlich dann nur 20-30% der Akkuerzeugung tatsächlich dem Betrieb im E-Auto angerechnet werden dürften, da der Akku danach noch deutlich länger der Netzstabilisierung zur Verfügung steht.
  • Umweltproblem?

    08.11.2017, Martin B.
    Ich würde mich vor allem mal fragen, ob das nicht vor allem ein Resultat zunehmender Umweltverschmutzung ist, als ein natürlicher Vorgang. Schließlich spülen wir seit Jahrzehnten Unmengen von hormonell Wirksamen Stoffen mit unseren Abwässern weltweit in die Flüsse
  • @sherfolder

    08.11.2017, Paul Kalbhen
    Werner Heisenbergs "statistische Naturgesetzlichkeit" enthält Ihre beiden Varianten - und der Zufall "ermöglicht", nicht erzeugt, erst Freiheit. Die menschliche Willensfreiheit kann man wohl nur auf geistige Prinzipien zurückführen - die "Software" des Gehirns. Selbst Michael Pauen und Gerhard Roth schreiben in ihrem Buch "Freiheit, Schuld und Verantwortung" (Suhrkamp, Frankfurt, 2008) von neuronalen" quasideterministischen Hirnvorgängen, die von Zufälligkeiten durchsetzt sind.
  • Elektromobilität ist mehr als nur E-Autos

    08.11.2017, Simon
    Wieder einmal die deutsche Sprachpanscherei. Das Gleichstellen der Begriffe ist fahrlässig, typisch deutsch und fehlerhaft.

    In weiten Teileist E-Moblität viel mehr als nur E-Autos, die ja nur eine Nische im Fahrzeugpool darstellen neben E-Schiffe, Seilbahnen, Schienenverkehren und auch Pedelecs, e-Rollern und E-Bikes.
    ist das eigentlich so schwer? Im Ausland die Regel, hier beherrscht immer das E-Auto den Begriff, während der Rest des Planeten da inhaltich deutlich sauberer arbeitet.
  • Differenzen beim Energiträger betrachten

    08.11.2017, Gerrit
    In der Betrachtung fehlt noch ein wichtiger Posten. Der Verbrauch beim Verbrenner wird mit angegeben, aber der energetische Verbrauch zur Bereitstellung von Benzin/Diesel nicht eingerechnet (Förderung, Transport, Raffinierung). Dabei ist zu beachten inweit dies bei der Beritstellung des Strom schon passiert ist. Für die Zukunftsperspektive heißt das dann auch das alleine schon die Rohölförderung die Bilanz weiter verschlechtern wird, da der Energieaufwand beim erschließen der verbleibenden Quellen stätig zunimmt. (Weniger einfach erschließbare Quellen).

    Es wie sich diese Aspekte auswirken
  • 50.000 Tote? Nein! Das ist Kaffeesatzleserei, aber keine Wissenschaft!

    08.11.2017, ZKLP
    Zitat aus der Studie:
    "It must be emphasized that, although many epidemiological studies have linked long-term PM2.5 exposure to public health outcome, it is yet unclear whether any particular aerosol components and/or source categories are predominantly responsible for air-pollution-related mortality. The debate is open and firm conclusions of a specific relationship have not been reached (Harrison and Yin, 2000; Reiss et al., 2007), although it is expected that some aerosol components may be more toxic than others (Shiraiwa et al., 2012; Mar et al., 2006; Ito et al., 2006)."

    Zitat aus den Reviewkommentaren zur Studie:
    "The epidemiological studies did find the secondary inorganic aerosols [dazu gehört auch der hier thematisierte Feinstaub aus Ammoniakemissionen] could have negligible effects on human health"

    Die Links dazu und weiterführende Infos gibt es hier:
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=16020.msg218697#msg218697
  • Frakturdiagnostik mittels Ultraschall???

    08.11.2017, BeeKa
    Offenbar warden hier auch physikalische Gesetze revolutioniert, wenn neuerdings mittels Ultraschall ein Knochenbruch festgestellt werden kann. Das wird auch künftig mit Ultraschall nicht funktionieren, es ist schlicht die falsche Methode für diese Fragestellung. Allenfalls interessant wäre der Einsatz des Gerätes am Unfallort (um bei dem gewählten Setting zu bleiben), um z. B. eine Verletzung eines Bauchorgans zu diagnostizieren bzw. auszuschließen, oder einen Erguß im Herzbeutel oder Rippenfell zu sehen.
    Stellungnahme der Redaktion

    Liebe LeserIn,

    die Deutsche Röntgengesellschaft schreibt dazu auf ihrer Website zu dem Thema:
    Ultraschall bei Knochenbruch – eine sichere Alternative zum Röntgen bei Kindern:

    "Zahlreiche Studien zeigen, dass der Ultraschall in der Diagnose insbesondere bei langen Röhrenknochen dem Röntgen gleichwertig ist und bei Kindern der Ultraschall alternativ zum Röntgen eingesetzt werden kann. Insbesondere wenn durch die Ultraschalluntersuchung ein Knochenbruch ausgeschlossen wird, kann auf das Röntgen verzichtet werden."

    Auch wenn bei Knochenbrüchen üblicherweise eine Röntgenuntersuchung angewendet wird, bietet sich hier in ausgewählten Fällen eine Alternative.

    Mit freundlichen Grüßen

    Redaktion von spektrum.de

  • Die Welt ist nur solange eine Scheibe, bis wir das Gegenteil entdeckt haben.

    08.11.2017, Jacob
    Aus der heutigen Sicht mag alles ( oder auch nicht ) richtig sein, wir dürfen aber nicht vergessen, noch denken wir 3, maximal vierdimensional.Wir entwickeln uns aber weiter, glücklicherweise. Auch die Mathematik ist aus heutiger Sicht unfehlbar, wie werden wir, mathematisch zu der heutigen Aussagen ( von den Postulierenden gerne als Absolutismen angesehen) aber in der Zukunft sein ? Ich bezweifle sehr stark dass wir stehen bleiben werden.
  • Zu schwamming...

    08.11.2017, Jochen Metzger
    Aus eigener Erfahrung (Magisterarbeit in Quantitativer Linguistik) halte ich das für viel zu unspezifisch, um hier irgendwelche Erkenntnisse abzuleiten, egal, wie groß die Stichprobe ist.

    Man kann durch statistische Verteilungsfunktionen von Wörtern im Text auf deren Wortart schließen. Das hängt aber sehr von der Textsorte ab und auch von der stilistischen Qualität des Textes. Und hier rede ich von *geschriebenen* Texten...

    Solche Schlüsse bei *gesprochenen* Texten, bei "Geplapper"? Auf den psychischen Zustand des Sprechers? Nie im Leben...
  • Weniger Ersatzteile, weniger Verschleiß bei Elektrofahrzeugen eingerechnet?

    08.11.2017, Arthur Dent
    Hallo Forum,
    Elektroautos haben weit weniger Bauteile als Verbrenner und benötigen bsp kein Motoröl. Der Verschleiß dürfte viel geringer sein. Weniger Ersatzteile müssen produziert werden. Weniger Werkstattaufenthalt. Wurde darüber auch nachgedacht?
  • Falsche Berechnungsgrundlage

    08.11.2017, Ralf Becker
    Wieder einmal wird bei der Herstellung zwar der Akku des Elektroautos betrachtet, die des Verbrenners (Auspuffanlage, Kupplung, Luftfilter, Lichtmaschine, Ölwanne inkl. Öl, 70% schwererer Motor, 70% schwereres Getriebe, Kühler und so weiter) werden unter den Tisch fallen gelassen.
  • Kommt schon

    08.11.2017, Ben3141592
    Wenn wir an unsichtbare Teilchen glauben, warum nicht auch an die Menschwerdung Gottes? Warum glaubt er dann nicht an Poseidon, Zeus, Hexenkunst etc.? Wie kann sowas heute noch ernst genommen werden?
  • Kritik zu "Wie wäscht man Obst richtig"

    07.11.2017, Fr.Gebert
    Thiabendazol und Phosmet sind im Apfelanbau nicht zugelassen. Sie reden von 30
    Wirkstoffen auf Äpfeln. Ab 4 Wirkstoffen lehnt der Handel die Ware ab. Sie erwecken den Eindruck, als seien Äpfel gesundheitschädlich.Was mögliche Rückstände angeht, hat der Gesetzgeber den Faktor 100 als Sicherheit eingebaut. Diese sog.Höchstmenge wird i.d.R. nur zu 10% ausgeschöpft. Waschen sollten Sie Obst
    allenfalls wegen möglicher mikrobieller Kontamination (s. EHEC Skandal ausgehend von einem Biobetrieb) Den Inhalt betreffend ist der o.g. Artikel eine mittlere Katastrophe.
    Stellungnahme der Redaktion

    Sehr geehrte Frau Gebert,

    in der Untersuchung des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittel (laves) von 2016 finden die Prüfer 30 verschiedene Rückstände in Äpfeln. Ähnliche Werte finden sich auch in 2015.

    Auch Thiabendazol wird auf einem Apfel gefunden. Es stimmt Phosmet ist nicht in Deutschland zugelassen. Die angeführte Studie führt das Experiment beispielhaft an zwei Pestiziden durch.

    Auf einem Apfel aus Deutschland wurden sogar 10 Mehrfachrückstände gefunden, die meisten Proben wiesen zwischen drei und fünf Rückstände auf.

    Andere Untersuchungen zeigen, dass in einem geringen Teil der Proben die Höchstwerte überschritten werden können.

    Zu der Einschätzung, ob Äpfel mit diesen Belastungen als gesundheitsschädlich angesehen werden, gibt es unterschiedliche Aussagen. Daher schreiben wir, dass diese Entscheidung letztendlich der Verbraucher treffen muss.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion von Spektrum.de

  • Tatsächlich ist, wie meist,

    07.11.2017, Angela Franke
    der Mensch der schlimmste Feind der jeweiligen Tierwelt. Nicht nur, dass er, um genau zu sein vor allem der "westliche" Mensch, der mittlerweile seine Lebensweise in alle Welt exportiert, den rasanten Klimawandel verursacht, sondern er at auch die anderen Arten eingeschleppt. Mal aus Gewinnstreben, mal aus Unachtsamkeit.
    Und so leiden nicht nur die ursprünglichen Tiere unter den Folgen menschlichen Handelns, sondern auch die eingeschleppten, die nun zu Zigtausenden oft brutal massakriert werden. Selbst die Helfer der einheimischen Fauna werden wiederum vom Menschen bekämpft, sie könnten ja die Profite schmälern.
    Wenn der Mensch des Kapitalozäns nicht endlich lernt MIT der Natur und den Tieren zu leben, dann schafft er sich über kurz oder lang selbst ab.