Tumormedizin: Krebszellen sind sich unerfreulich unähnlichMediziner möchten verschiedene Krebsarten mit darauf speziell zugeschnittenen Medikamenten behandeln. Der Haken: In Patienten sind die Zellen eines Tumors wenig uniform.
Herzinfarkte: Kein Leiden am Qualm der anderen Kann man jetzt schon behaupten, Rauchverbote würden die Herzinfarktzahlen senken? Zunehmend liefern fundierte Studien jedenfalls Belege dafür.
Forschungskooperationen: Das Ende des SchubladendenkensGrundlagen- und Anwendungsforschung sind traditionell getrennt voneinander. Doch diese Grenzziehung verschwindet allmählich.
Genetik: Bedingt Krankheitsschutz die geringe Pygmäengröße?Die Kleinwüchsigkeit westafrikanischer Pygmäen hat vermutlich genetische Ursachen. Immunsystem und frühe Geschlechtsreife hängen vermutlich eng mit dem Größenwachstum zusammen.
Traumata: Genetischer KollateralschadenStresserfahrungen in der Kindheit stutzen die Schutzkappen der Chromosomen.
Tropenkrankheiten: Muttermilch - die Achillesferse der Tsetsefliege?Fliege und Mensch haben anatomisch wenig gemein. Ausgerechnet ein Kernelement aller Säugetiere - die Nachwuchsversorgung durch Muttermilch - teilen wir mit einem Insekt.
Neuroprothese: Forscher steuern gelähmte Arme mit HirnsignalenIm Affenexperiment haben Forscher blockierte Nervenleitungen technisch überbrückt: Sie maßen Hirnsignale und setzten sie in die korrekten Muskelstimulationen um.
Tumorimmuntherapie: Antikörper-RNA-Mix zwingt Brustkrebs zum SuizidEin Kombinationsansatz aus RNA-Interferenz und Antikörpertargeting stoppt das Wachstum von Brustkrebs.
Hirnforschung: Alles im GriffDank Elektrostimulation können Affen trotz gelähmter Gliedmaßen Greifbewegungen ausführen.
Aids: Verändertes Hüllprotein macht Affenvirus gefährlich Der Sprung zum Menschen gelang dem Affen-Aids-Virus offenbar per Aminosäuretausch - er machte ihn in Menschen virulent genug, um sich dann noch besser anzupassen.