Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Klimaänderung

    04.12.2003, Frank Künzel
    Das Problem ist nicht, dass die Temperatur wie im Miozän höher ist, sondern das die Temperatur im Moment schnell steigt, zum größten Teil verursacht durch den Menschen. Diese Veränderung und nicht die höhere Temperatur verursacht für den Menschen nämlich die Probleme, da sich die Klimazonen verschieben. Wo heute noch fruchtbares Land ist entstehen Wüsten und Küstenregionen werden durch steigende Meeresspiegel überflutet. Vielleicht wachsen dann im Rheinland wieder Palmen. Aber was machen die Leute aus den neuen Wüsten und die von der Küste? Die nächste Völkerwanderung kommt dann bestimmt und Einwanderungsgesetze helfen dagegen bestimmt nicht.
  • Unterschätzung anderer Intelligenzen

    03.12.2003, Rüdiger Biesold
    Der Mensch mit seiner Selbsternennung zur Krone der Schöpfung hat sich damit bis auf Ausnahmen zum Ignoranten (und Vernichter) gegenüber anderen Geschöpfen gemacht. Jeder Hundebesitzer weiß, daß sein Tier vorausschauend denken kann; vorausgesetzt das Tier durfte sich über den Welpenstatus hinaus entwickeln.
    Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Tiere, die zu vorausschauenden reflektierten Handlungen fähig sind (z.B. viele Rinder). Vermutlich können alle Säugetiere mit sozialer Interaktion über das reine Fluchtverhalten hinaus solche Leistungen abgestuft vollbringen. Das sind im Rudel oder Kleingruppe jagende Säuger (z.B. viele Caniden und Feliden), aktiv suchende und bisweilen auch jagende mit offensichtlich notwendiger Verständigung untereinander(höhere Primaten, Zahnwale) und die sich aktiv verteidigenden Rinder (man muß gesehen haben, wie Rinder eine quasi Schützenkette bilden und einen Angreifer einkreisen oder wenigstens zurückdränden).
    Hochentwickelte Nager wie Ratten und Biber verfügen da möglicherweise ebenfalls über Potential. Und da sind noch die Tintenfische mit mindestens erheblichem Merk- und Lernpotential ohne bekanntes gruppendynamisches Verhalten.
    Neu ist das nicht, nur das meiste wissen wir nicht oder nur annäherungsweise.
  • Wahrnehmungsfähigkeit

    03.12.2003, Ilse Jahre
    Wieviel kann ein Mensch noch wahrnehmen bei einer Geschwindigkeit von 500 km/h?
  • RE: 660 Metalle?

    29.11.2003, Chris
    Oh wie wahr. Da hat wohl jemand die Übersetzung gefertigt, der nicht so sehr viel von der Materie versteht. Auch wird man den Original-Arikel lesen müssen um zu verstehen, wie solche Metalle wie Blei (Sp=327°C) und Bismut (Sp=271°C) bei einer Temperatur von ca. 500°C als 'Frost' ausfallen können. Hinzu kommt, das Legierungen oft niedrigere Schmelzpunkte haben als ihre Bestandteile. Möglicherweise ist es auf den Bergen der Venus ähnlich wie auf denen der Erde, nämlich kälter als auf Normalniveau.
  • Lungenpest

    28.11.2003, Dr. med Helmut Hudler
    Schon von Lungenpest (Pestpneumonie) gehört?
    Ein Teil der Pestkranken entwickelt eine sekundäre Lungenpest, die unbehandelt immer tödlich ist. Dabei werden nun andere Personen durch Tröpfcheninfektion angesteckt - und erkranken an primärer Lungenpest, was sie in wenigen (1-2) Tagen tötet.
    Epidemiologisch ist eine Häufung von Lungenpestfällen die absolute Katastrophe, die Erkrankungszahlen schnellen plötzlich in die Höhe.
    Es braucht also keine anderen Erreger, um ein schnelles Ausbreiten der Pest zu erklären!
  • Kernfusion: Sinnvoller Weg in die Zukunft?

    27.11.2003, Dr. Kern
    Zugegeben: Ich verstehe erst weing von Kernenergie, aber die Vorstellung Helium und Wasserstoff zu fusionieren gefällt mir besser als Uran 235 zu spalten.
    ->Weniger Abfallprodukte
    ->Mehr Sicherheit
    Dennoch: Die Zukunft der Energieerzeugung
    liegt in den Umweltfreundlichen Energien!
  • männliche Phantasien

    27.11.2003, Rüdiger Biesold
    Die ersten Sprachen des europäischen Kontinents waren vor-indoeuropäische; möglicherweise schon von Neandertalern gesprochen (anders lassen sich deren Bestattungsriten und hochentwickelte jagd- und Werkzeugtechniken kaum erklären).
    Krieger haben nur selten Sprache und Kultur mitgebracht, solche Schlüsse verraten mehr über die Soziologie der meist männlichen Erfinder als über Sprachentwicklung. Sprache wird meist von Müttern weitergegeben (deshalb auch im Deutschen die Muttersprache), auch wenn sie sich mehr oder weniger erzwungen mit einem Sieger einlassen. Es läßt sich an vielen Beispielen festmachen, daß sich Sprache mit Siedlern durchsetzte. Rom hat das Latein in aller Regel dort durchgesetzt, wo es Bauern ansiedelte. Diese haben kriegerische Eroberungen häufig überstanden und ihre Sprache behalten. Eine dünne Kriegerschicht hat ihre Sprache dagegen meist an die Masse der verbliebenen Siedler verloren. Warum soll das mit der Sprache der indoeuropäischen Einwanderung begleitet von entwickelterer Landwirtschaft anders gewesen sein?
  • RE: Kontakt

    27.11.2003, Eva Dahn
    Hallo, Herr Rettensteiner,
    gibt es Anleitung für diese Art (Mit Stangen) von Lärmschutz?
    Vielen Dank im Voraus
    und freundliche Grüsse
    Eva Dahn
  • 660 Metalle?

    27.11.2003, Malicean
    "660 Metalle und ihre Verbindungen"
    Damit sind wohl 660 Metalle und Metallverbindungen gemeint. Nachdem das gesamte Periodensystem nur etwa 110 Elemente umfasst, könnte es selbst bei Berücksichtigung verschiedener Isotope schwierig werden 660 verschiedene Metalle aufzutreiben.
  • Hypothese, nicht mal Theorien

    27.11.2003, Rüdiger Biesold
    Bezüglich der Entstehung unseres Systems fanden sich plausible Theorien - solange wir nur einen Teil kannten. Der Ansatz Uranus und Neptun seien von der Masse der Kuiper-Gürtel Objekte hinausgezogen worden, um dann selbst diese hinauszuziehen ist gelinde seltsam. Tatsächlich stochern wir mit einer unbekannten Stange im planetarischen Urnebel und haben keine stimmigen Ansätze zur Erklärung.
    Wenn man zusätzlich die berechneten Planeten in extrasolaren Systemen nimmt, wird es vollends unstimmig. Wenn die zusammengerechneten Dinge halbwegs stimmen, sind dort dicke jupiterähnliche Planeten nahe ihrem Zentralgestirn, für die nach unseren bisherigen Theorien silikatreichen dichten zunächst nahe des Zentralgestirns entstehenden Planeten ist kein Platz. Wie nun?
    Sokrates wußte immerhin, daß er nichts wußte; vielleicht wurde das auch nur nett erfunden. Die modernen Astro-Theoretiker scheinen nicht einmal ihr Nicht-Wissen zu wissen - arm! Aber vielleicht nehmen die inzwischen politische Anleihen: Was haben Sie in Ihrer letzten Veröffentlichung gesagt? Wie immer, nichts! Schon klar, aber wie?
  • frage

    26.11.2003, felix st.
    bist du der unomagan der auch bei wer weiß der weiß oder so dabei ist wenn ja dann hast du mal 1999 eine frage gestellt die lautete weiß jemand was über die cdu weil du ein refarat darüber halten wolltest leider bin ich nicht sehr gut in geschie und wollte auch eins machen deswegen wollte cih dich bitten mir mal ein paar unterlagen zu faxen oder zu schicken deswegen möchte ich dich bitten das du mir mal zurück schreibst danke
  • RE: Klimaänderung

    26.11.2003, Normalverbraucher
    Gegen Dummheit und Egoismus kämpfen Götter selbsr vergebehs. So wird wohl alles bleiben wie es ist.
  • RE: Klimaänderung

    26.11.2003, Karl Bihlmeier
    Jaja - und vor 5 Mrd. Jahren war die Erde noch ein glühender Lavaklumpen, und die Atmosphäre war überhaupt nicht atembar - Rhabarber...

    Dass die derzeitigen Klimawandel menschlichen Ursprungs sind, ist wohl mittlerweile unumstritten (wenn auch offensichtlich noch nicht überall bekannt). Da aber jetzt schon die gesteckten Ziele nicht eingehalten werden, sollten wir unsere Kinder und Enkel schonmal auf ungemütliche Situationen, hervorgerufen durch weltweite Katastrophen, vorbereiten.
  • RE: Mikroemulsion

    26.11.2003, Thorsten Krome, Redaktion
    Hallo Herr Bednarik,

    besten Dank für den Hinweis. Millimeter sind tatsächlich ein wenig groß. Da haben wir aus einem "nm" versehentlich ein "mm" gemacht. Tatsächlich sind es nämlich sogar nur Nanometer große Tröpfchen, sofern man bei solchen Abmessungen überhaupt noch von Tröpfchen sprechen kann.

    Mit besten Grüßen

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Mikroemulsion

    26.11.2003, Karl Bednarik

    Hallo an die Redaktion,

    40 Millimeter große Mikrotröpfchen erscheinen mir sehr unwahrscheinlich.

    Wahrscheinlich sind diese Tröpfchen nur 40 Mikrometer groß.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Bednarik.

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