Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Quantitativer Vergleich?

    04.11.2013, Fredolin
    Zusätze prinzipielles Problen der E-Zigarette?:
    Ist das Freisetzen von den beschriebenen Stoffen (leicht flüchtige organische Verbindungen, Propylenglykol, Diacetin, Duftstoffe und feine Partikel und Formaldehyd..) denn nicht verhinderbar und zwingend mit dem Prinzip E-Zigarette verbunden (wäre allerdings ein schlechtes Zeichen für Nebelmaschinen in Diskos), oder KANN es nur auftreten, wenn der Hersteller rücksichtsloser Weise diese Zusätze, obwohl nicht dringend nötig, dazugibt? Dann sollte man bedenkliche Zusätze verbieten und hat dieses Teil-Problem erledigt.

    Quantitativer Vergleich aussagekräftiger:
    Unter den tausenden von giftigen Substanzen in dem Rauch normaler Zigaretten ist auch Formaldehyd, vermutlich auch die anderen Substanzen. Wäre da ein Mengenvergleich nicht aufschlussreich? Das Krebsrisiko scheint deutlich geringer zu sein, wie wird das Infarktrisiko eingeschätzt, ausgehend von den schädlichen Substanzen?

    Suchterzeugung:
    Falls E-Zigaretten nicht mehr oder weniger Sucht erzeugen wie normale Zigaretten, wäre es dann nicht konsequent, sie nicht mehr oder weniger streng zu regulieren, wie normale Zigaretten? (Ab 16 oder von mir aus 18 und riesige Warnhinweise und Steuer, nicht in Rauchverbotszonen, bzw normale Zigaretten nur noch in Apotheken)

    Mir kommt es so vor, als ob man die E-Zigarette hier eher mit einem Apfel vergleicht und nicht mit normalen Zigaretten.
  • Keine neue Theorie

    04.11.2013, Gunter Berauer, München
    Bei den Aussagen des Beitrags von einer neuen Quantentheorie zu sprechen, ist ein wenig vermessen. Denn alles, was in dem Beitrag als neu bezeichnet wird, ist eine direkte Folge der doch schon ziemlich alten Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik, die auch heute noch als Standardinterpretation gilt. Auch sie kombiniert schon Quanten- und Wahrscheinlichkeitstheorie - genauso, wie es der im Beitrag so bezeichnete QBismus tut. Nach Kopenhagen sagt uns die Wellenfunktion, mit welchen Wahrscheinlichkeiten bei einer bestimmten Wechselwirkung zwischen Teilen der Welt sich die verschiedenen Werte von Eigenschaften manifestieren können. Dabei ist die Art der in Betracht gezogenen Wechselwirkung bereits in der Wellenfunktion erfasst. Aus diesem Spektrum der Möglichkeiten wählt dann die Natur bei der Wechselwirkung durch den Kollaps der Wellenfunktion je einen Wert pro Eigenschaft aus, der so zum Faktum wird. Die vor der Beobachtung bestehenden Möglichkeiten als gleichzeitig nebeneinander bestehende Fakten aufzufassen, bedeutet eine Gleichsetzung von Möglichem und Faktischem, die schon immer unvereinbar war mit der Kopenhagener Deutung. Danach waren es schon immer Fehlinterpretationen der Quantenmechanik zu behaupten, Teilchen könnten sich gleichzeitig an verschiedenen Orten aufhalten, oder Schrödingers Katze sei, solange man nicht nachschaut, gleichzeitig tot und lebendig. Schon nach Bohr, Born und Heisenberg war klar, dass sich vor einer Wechselwirkung in aller Regel mehrere Möglichkeiten überlagern, Fakten aber eben nicht. So wäre es ja auch beim Lottospiel unsinnig, vor der Ziehung der Zahlen zu behaupten, man habe gleichzeitig gewonnen und verloren. Siehe dazu auch meinen Leserbrief im Spektrum 2/2013, S. 7.

    Auch war schon immer klar, dass die bei einer Wechselwirkung zwischen einem beobachteten Teil A und einem beobachtenden Teil B der Welt eine Wellenfunktion wirksam wird, die die Teile A und B verbindet, und dass deshalb selbstverständlich der Beobachter das Messergebnis (mit)bestimmt. So fungiert bei Experimenten am Spalt dieser selbst als Beobachter und engt durch seine Breite das Spektrum der Impulswerte, die sich an einem den Spalt passierenden Photon manifestieren können, mehr oder weniger ein. Auch war schon immer klar, dass bei einem menschlichen Beobachter auch seine Erwartungen eine Rolle spielen, weil er die Art seiner Beobachtung meist auch auf diese Erwartungen ausrichten wird. Also, alles nichts Neues. Und da nach Kopenhagen die Wellenfunktion nur Möglichkeiten beschreibt, ist sie natürlich auch nichts immanent Reales. Der Begriff der Wahrscheinlichkeit ist ja (das wird jeder Mathematiker bestätigen) ein abstraktes, man kann auch sagen ein transzendentes Konstrukt. Diese Tatsache äußert sich auch darin, dass man Wahrscheinlichkeiten nicht exakt beweisen, sondern nur über relative Häufigkeiten näherungsweise bestätigen kann. Auch präsentiert der QBismus keineswegs, wie im Beitrag behauptet, eine neue Wirklichkeit. Es war schon immer klar, dass das Ergebnis eines Experiments erst durch das Experiment selbst erzeugt wird und nicht schon vorher existierte. Diese Sicht wird auch z.B. von dem Wiener Professor Zeilinger bezüglich der Polarisation von Photonen immer wieder konstatiert. Man kann sogar auf Immanuel Kant zurückgreifen. Denn hätten die Objekte die beobachteten Eigenschaften a priori, dann wären sie nach Kant Dinge-an-sich. Diese könnte man aber, so Kant, wenn es sie gäbe, gar nicht wahrnehmen. Und etwas anzunehmen, was man durch nichts nachweisen kann, ist nach Kant und Popper wenig sinnvoll.

    Insgesamt gesehen muss man dem QBismus bescheinigen, dass er eine alte Kamelle ist. Positiv daran ist allerdings, dass seine Protagonisten offenbar die immer noch und immer wieder begangenen Interpretationsfehler der Quantenmechanik erkannt haben. Aus der Erkenntnis, etwas bisher falsch interpretiert zu haben, sollte man aber keine „neue Theorie“ machen wollen. Für weitere Informationen/Literatur zu diesem Thema verweise ich auf meine Webseite www.berauer.org.“
  • Auftrag des Schulsports - welche Einsicht!

    31.10.2013, Der anonyme Sportdidaktiker
    Ich finde den Beitrag wirklich ausgesprochen spannend und inspirierend. Aber an einer Stelle muss man staunen:

    "Deshalb stellten wir uns die Frage, welche Aufgabe der Schulsport hat. Dabei wurde mir erst bewusst, dass der Schulsport auch eine pädagogische Funktion hat. "

    Der Sportunterricht ist ja ein relativ gut legitimiertes Fach in der BILDUNGsinstitution Schule. Dass nun das Bewusstsein für seine pädagogische Funktion erweckt wird, ist zwar erfreulich, kann aber vor dem Hintergrund von Tonnen an Literatur zum Thema nun wirklich nicht überraschen.

    Offenbar interessante Einsichten eines Hirnforschers?
  • DM

    31.10.2013, Mathias Völlinger
    OK, das mit dem WIMPs hat jetzt wieder neue Grenzen ergeben. Was wäre denn eigentlich, wenn die dunkle Materie wirklich aus "Punktteilchen" bestünde, wie Elektronen, jedoch ohne elektrische Ladung und ohne schwache Wechselwirkung? Unbegrenzte Lebensdauer und dimensionslos in der Ausdehnung, jedoch mit kinetischer Energie und Ruhemasse und mit Phasenraumkoordinaten (Ort, Impuls), welche den Unschärferelationen genügen. Die einzige Wechselwirkung wäre dann wirklich rein gravitativ, was Einzeldetektionen praktisch gänzlich ausschließen würde. Als Gas im Kosmos würden diese trotzdem die Dynamik im Großen relevant mitbestimmen.
  • Kunststoff Recycling

    31.10.2013, Oliver D
    Schon seit vielen Jahren kämpft die Bürgerinitiative für Kryorecycling für die Umsetzung des Kunststoffrecycling-Verfahrens nach Professor Rosin. Dabei werden Kunststoffe und auch Elektronikschrott bei Tieftemperaturen gemahlen und sortenrein getrennt zur Wiederverwertung. Leider wird diese existenzielle Zukunftstechnologie durch den industriellen Komplex der Chemieindustrie und besonders der Müllverbrennung vehement unterdrückt. Spektrum.de sollte sich nicht durch deren Propaganda der Alternativlosigkeit zur Müllverbrennung und -deponierung blenden lassen, sondern das Kryorecycling diskutieren.
  • Wie sieht es anderswo aus?

    31.10.2013, Liane Mayer
    Gibt es ein "ranking" unter den Städten, wo man sich informieren kann, wie gut z. B. die eigene Heimatstadt ihren Müll managt? Vielleicht motiviert ein solches (wenn es regelmäßig aktualisiert wird) ja die Stadtväter und - mütter, diesem Problem verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen? ("wir haben uns durch Maßnahme xy vom 87. auf den 34. Platz emporgearbeitet!")
  • Viele Studien zitiert

    31.10.2013, Theodor Much, Wien
    Mein Name ist Theodor Much und ich bin der Autor des Buchs "Der grosse Bluff: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin". Das Buch wurde bei Ihnen vorgestellt, allerdings - wie ich meine - von jemanden, der sich nicht die Mühe machte, das Buch komplett zu lesen. Ich habe absolut nichts gegen eine fundierte Kritik einzuwenden, wobei mir bewusst ist, dass dieses Thema sehr unterschiedlich gesehen wird (also polarisiert), wobei Anhänger der esoterischen Scheinmedizin das Buch nicht gerade lieben werden.
    So behauptet der Autor dieser Rezension unter anderem, dass in meinem Buch wissenschaftliche Studien nicht erwähnt werden. Unsinniger kann eine Behauptung nicht sein. Ein Beispiel: Geht es um die Homöopathie, dem Flagschiff der medizinischen Esoterik, finden Sie auf den Seiten 114 bis 122 und 144 bis 146 zahlreiche ausführlich besprochene Studien zum Thema (vielleicht so gar zu viele Studien, da es ja ein Buch für medizinische Laien geschrieben wurde). Hätte der Mann das Buch gelesen, wäre ihm ausserdem aufgefallen, dass es hier auch um Esoterik geht, also um die Darstellung der Hintergründe vieler scheinmedizinischer Verfahren. Verlangt er im Ernst von mir, die Leser mit endlosen Studien zur Esoterik zu langweilen? In manchen Fällen ist es ausserdem durchaus legitim, die Leser auf den Hausverstand hinzuweisen, denn um Unsinn zu widerlegen, benötigt man manchmal keine Studien (meine Vorgangsweise bezeichnet er als "Floskeln").
    Ich bin erstaunt, dass eine wissenschaftlich orientierte Zeitschrift, die auch die Aufgabe hat, Menschen aufzuklären und sie vor unsinnigen, oftmals gefährlichen medizinischen Praktiken zu warnen, ein Buch das genau dieser Aufgabe übernimmt, derartige unseriöse Rezensionen zulässt und somit Aufklärung erschwert.
    Es wäre daher nur fair, jemanden mit einer neuerlichen Rezension zu beauftragen, der keine Sympathien für esoterische Scheintherapien (vielleicht auch Astrologie und sonstige Esoterik) aufbringt und auch bereit ist das Buch zuerst zu lesen.

    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für Ihre Zuschrift. Auch wenn Sie in Ihrem Werk auf zahlreiche Studien zurückgreifen – mir ging es darum, dass Formulierungen wie "Untersuchungen in aller Welt zeigen", die in dem Buch häufig vorkommen, aus wissenschaftlicher Perpektive keine belastbare Argumentationsgrundlage darstellen. Aus meiner Sicht wäre es besser gewesen, stets auf konkrete Studien zu verweisen und auf deren jeweilige Ergebnisse sowie gegebenenfalls Stärken und Schwächen einzugehen.

    Mit besten Grüßen
    Julian Jakubiak
  • Rolle des Zufalls

    30.10.2013, Martin Piehslinger, Wien
    Soweit ich das Standardmodell und den den QBismus verstehe, wird die Rolle des Zufalls, der im Standardmodell eine ganz andere Qualität als im Alltag hat, im QBismus wieder auf die gleiche Art von Zufall zurückgeführt, der auch dem Roulette zu Grunde liegt: Wo die Kugel zu liegen kommt, ist im Prinzip bestimmt und wäre bei hinreichend genauer Kenntnis der Anfangsbedingungen vorherzusagen, wird dem Beobachter aber trotzdem erst bei der Beobachtung bekannt.
  • Klettern

    30.10.2013, Baumann Eduard
    Klettern ist in dieser Hinsicht besonders gut.
  • Alltag für ADHS Kinder

    30.10.2013, Artgerecht
    Für mich als Mutter bedeutet es viel Eigeninitiative damit meine Kinder genügend Bewegung bekommen.
    Der Grund dafür ist, dass es nur wenig Sportvereine gibt die Aktivitäten in kleinen Gruppen anbieten. Der Unterricht in der Grundschule bereits in 90 Min. Blöcken "verabreicht" wird, auf dem Schulhof kaum Möglichkeiten zum spielen sind und die Nachmittage verbringen wir mit Hausaufgaben machen.
    Mir ist es sehr wichtig das meine Kinder genügend Bewegung bekommen, doch erfordert es ein sehr hohes Maß an Engagement der Eltern, von denen sich nicht alle den Luxus leisten können, nur für die Kinder da zu sein, sondern oft noch beide Arbeiten müssen.
  • Was würde R.B. Laughlin dazu sagen?

    29.10.2013, H.-L. Steinbach, Ellerhoop
    Mit Spannung hatte ich im September den Oktober-Beitrag „Eine neue Quantentheorie“ erwartet. Leider musste ich feststellen, dass der zwar lesbare, aber doch eher spekulative Beitrag bekannter „quasi klassischer“ Deutungen der Quantenmechanik die Sicht von R.B. Laughlin in Abschied von der Weltformel im Kapitel „Schrödingers Katze“ bestätigt:
    1. „Wie absurd das Beobachtungs-Paradoxon bei Quanten ist, hatte Erwin Schrödinger, einer seiner Erfinder, zutiefst verstanden. Er verpackte es mit köstlicher Ironie in seinem berühmten Gedankenexperiment mit der Katze.“
    2. „Schrödingers Katze ist mit der Zeit zu einem Symbol der Transzendenz geworden, und das ist das genaue Gegenteil dessen, was Schrödinger selbst gemeint hat. Sie hat quasireligiöse Obertöne angenommen, weshalb Studenten es als einen Schritt zur Erleuchtung ansehen, wenn sie sich den Kopf zerbrechen, um diese Katze zu begreifen. Leider ist das kein solcher Schritt. In der Wissenschaft wird man nicht dadurch erleuchtet, dass man herausfindet, wie man an Dinge glauben kann, die keinen Sinn ergeben, sondern indem man Dinge ausfindig macht, die man versteht, und diese anhand von Experimenten erklärt.“
    3.“Die Geschichte der Quantenmessung ist faszinierend. Selbst nach achtzig Jahren hitziger Debatten gibt es in dieser Frage noch immer keine allgemeine Übereinstimmung. Für manche Physiker wie beispielsweise für mich ist die emergente Natur der Messung offensichtlich und etwas auf dessen Diskussion verantwortungsvolle Forscher keine Zeit verschwenden.“

  • Auch Aufgabe der Eltern

    28.10.2013, Florian Pich
    Meine Schlussfolgerung: Wenn die Kinder in der Schule keinen täglichen Sport bekommen, dann ist das auch Aufgabe von uns Eltern sich zumindest eine viertel Stunde mit unseren Kindern zu bewegen. Es hilft einem selbst im Beruf ja auch weiter.

    Aus Österreich kenne ich die Website www.Sunny.at die aktive Familien fördert und zeigt was Eltern mit ihren Kindern in der Freizeit unternehmen können. Finde ich toll und nutze ich auch als Vater regelmäßig. Leider kenne ich kein deutsches Pendant und kann die Seite deshalb nur österreichischen Lesern empfehlen.
  • Absolute Zustimmung!

    28.10.2013, Martin Piehslinger, Wien
    Ich stimme Herrn Reinhard Stock zu. Das Gleiche habe ich mir beim Lesen des Artikels auch gedacht.

    Danke!
  • Absurde Idee

    28.10.2013, Martin Piehslinger, Wien
    "Dass der Kenntnisstand einer Person die Welt so oder anders erschafft, ist eine absurde, geradezu größenwahnsinnige Idee." (Zitat aus dem Artikel)

    Soweit ich es verstehe, hat diese Idee aber nichts mit der Kopenhagener Deutung zu tun und wird auch sonst nicht von Physikern vertreten, sondern ist in der esoterisch-parawisenschaftlichen Szene angesiedelt (auch wenn sich eben diese Szene auf "echte" Quantenphysik beruft). Ich bitte mich zu korrigieren, wenn ich mich hier irre.

    Die Kopenhagener Deutung besagt meinem Verständnis nach, dass der Wert quantenmechanischen einer Größe erst nach der Messung einen definierten Wert hat, und dass die Verteilung der Werte bei vielen gleichartigen Messungen durch die Wellenfunktion gegeben ist. Die esoterische Variante besagt, dass sich der Beobachter einen bestimmten Wert wünschen kann der dann auch gemessen wird, und darin sehe ich eben diese absurde Idee.

    Demnach sage Quantenphysik zum Beispiel aus, dass die Überzeugung, einen freien Parkplatz zu finden, eben diesen freien Parkplatz schaffe. Oder auch reale rosa Elefanten wenn man sich rosa Elefanten wünscht, in der Quantenwelt sei alles möglich. Krankheiten seien nur dadurch verursacht, dass der Patient "von physikalischen Gesetzen indoktriniert" sei, und ein so genannter "Quantenheiler" könne durch Geisteskraft (= nicht näher bezeichnete Wellen und Felder) die Krankheit wieder aus der Welt schaffen und den Patienten heilen.

    Zusammenfassungen dieser Ideen finden sich z.B. auf
    http://www.freise.at/texte/journalistisches/57_Journ_Quantenheilung.pdf (wohlmeinend)
    oder
    http://derstandard.at/1363709574591/Mit-Quanten-heilen (kritisch)
  • Die drei Elemente des Universums

    28.10.2013, Walter Birkhold, Gerlingen
    Paul Kalbhen setzt den saloppen Redensarten von Michael Springer („…kaum schlimmer als die Idee, es gebe einen allwissenden Gott“) seine eigene christliche These entgegen. Ich füge meine - etwas naturwissenschaftlichere – „These“ hinzu:

    Die drei Elemente des Universums

    Ø Die ENERGIE (/Materie) des gesamten Kosmos, die alles bewirkt und bewegt und die allzeit erhalten bleibt, - ist der Begriff Allmacht Gottes dafür nicht eine schöne Entsprechung? ....

    Ø Die RAUMZEIT, Raum und Zeit unseres Universums, die überall ist und die dieses Universum sich dynamisch selbst erschafft, - für die Allgegenwart Gottes ?......

    Ø Die INFORMATION, die unserem gesamten All auf geheimnisvolle Weise immanent ist, die Wege, Formen und Gestalt bestimmt und immer erhalten bleibt, - für Gottes Allwissenheit?.....

    So können sich intuitive, archetypische oder religiöse Begriffe und naturwissenschaftlicher Erkenntnisstand im Sinn von ratio und anima doch schön ergänzen! Im Anhang – etwas lyrischer ausgedrückt – ein kleines Gedicht dazu.

    Fausts Erkenntnis

    Im Anfang war..
    das Wort ? der Sinn ? die Kraft ? die Tat …?
    was passt am besten zu der Menschen Denkformat?

    Vielleicht war es allwissend weiser Geist
    der seine Schöpferkraft beweist
    der Energie zu Stoff und Form erweckt
    und Zeit und Raum den Rahmen steckt
    gezeugt vom unerforschlich Allergrößten
    vom aller Weltenrätsel ungelösten
    vom Alleswissen hinter aller Ewigkeit
    vom Anfang bis zum Jüngsten Tag der Zeit

    …da steht man nun, man armer Tor
    und sucht den Anfang wie zuvor