Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Natürliche Jungbrunnen

    01.12.2015, Robert
    Am sichersten scheint es mir derzeit auf Methoden zu setzen, welche vitale hundertjährige Menschen erfolgreich praktizieren. Das Buch More Time on Earth stellt solche Menschen und ihre Lebensgewohnheiten vor und zeigt praxisnah auf, was jeder für ein langes Leben tun kann: http://moretimeonearth.com/buch.html
    Das Thema Jungbrunnen ist ein spannendes Forschungsgebiet und ich freue mich auf weitere Artikel dazu auf Spektrum.
  • Irrationale Vorstellungen zur Lagerung von radioaktiven Abfällen!

    01.12.2015, Joachim Datko
    Die öffentliche Diskussion wurde und wird bei uns emotional geführt. Damit sind in der Regel keine rationalen Lösungen möglich.

    Beispiel:
    Claudia Roth, von den Grünen, zu Fukushima:

    http://www.monopole.de/energie-allgemein/gruenen-politikerin-claudia-roth-beluegt-die-buerger/

    Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
  • Stolz

    01.12.2015, wene Ober
    Hallo,
    wäre es nicht besser gewesen erst gar keinen solchen Müll zu Produzieren?
    Für diese lächerlich kurze Zeit in der die AKW liefen und leider immer noch laufen,
    die nächsten Jahre werden alle abgeschaltet,wegen Überalterung.
    Neue AKW sind zu teuer, werden also in nennenswerter Stückzahl nicht gebaut.
    Deutschland bräuchte, ca 50 neue AKW´s. Wenn die AKW innerhalb von 10 Jahren alle auf einmal gebaut werden könnten.
    Da dies aber nicht möglich ist, würden schon wieder die ersten AKW ausfallen bis das letzte gebaut ist.
    Also die geforderten 50 AKW nie erreicht.
    Alles im allem nur der Umstieg auf Erneuerbare bewahrt uns vor der Stromknappheit.
  • Blei und Schrotmunition

    30.11.2015, J. Bengen
    Sehr geehrter Herr Lingenhöhl,
    das von Ihnen angeschnittene Thema ist sehr komplex und erfordert eine gründliche Recherche, die ich in Ihrem Artikel stark vermisse. Ihre Aussagen zur Bleivergiftung von Seeadlern sind verkürzt dargestellt und vermitteln daher ein falsches Bild der Sachlage in Bezug auf Schrotmunition. Grundlage Ihrer Ausführungen ist die Studie:
    Oliver Krone, Norbert Kenntner, Frieda Tataruch, (2009): Gefährdungsursachen des Seeadlers (Haliaeetus albicilla L. 1758) - Denisia 0027: 139-146.

    Wertet man diese Studie aus, kommt man zu folgenden Ergebnissen:
    15 % der untersuchten Seeadler sind an „natürlichen bedingten Todesursachen“
    gestorben.
    85% der Todesfälle sind auf die „anthropogen bedingten Todesursachen"
    zurückzuführen.

    Von den anthropogen bedingten Todesursachen sind
    37 % Kollisionsopfer z. B. mit der Bahn oder Windkraftanlagen.
    31 % haben sich mit Carbofuran, Carbamaten, Quecksilber oder Blei vergiftet.
    16 % unbekannte Todesursache
    1 % wurden erschossen.

    Bezogen auf alle Todesfälle liegt der Tod durch Bleivergiftung durch Schrotmunition bei nur 2 %. 10 % stammt von Teilmantelgeschossen aus Büchsenmunition. 11 % aus einer unbekannten Quelle. Möglicherweise handelt es sich um Industrieemissionen oder industrielle Altlasten, die sich nur lokal im limnischen System angereichert haben, so die Studie.

    In absoluten Zahlen heißt dass: Über einen Untersuchungszeitraum von 12 Jahren
    starben 7 Seeadler an Schrotmunition (Blei-Vergiftung), 39 an Teilmantelgeschossen (Blei-Vergiftung) und 75 an industriellen Alt-Lasten (Quecksilber, Blei, Carbofuran, Carbamaten). 145 Seeadler wurden Kollisionsopfer der Bahn, von Windkraftanlagen/Strommasten, etc. 61 Adler hatten eine unklare Todesursache und 60 starben eines "natürlichen Todes".

    Korrekt muß es also in Ihrem Artikel heißen:
    Die wichtigste nicht natürliche Todesursache von Seeadlern ist die Kollision mit Verkehrsmitteln, Strommasten & Windkraftanlagen.
    Die zweithäufigste nicht natürliche Todesursache ist die Vergiftung, wobei die Bleivergiftung die häufigste Vergiftungsart ist. Schrotmunition spielt jedoch dabei nur eine untergeordnete Rolle. Der wesentlichste Gefährdungsfaktor sind wahrscheinlich industrielle Altlasten.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Bengen,

    ich beziehe mich auf Daten des Leibniz-Instituts für Wildtierforschung in Berlin, das in einem Forschungsprojekt routinemäßig tote Seeadler untersucht. Bei jedem vierten, tot eingelieferten Seeadler stellten die Forscher ein Bleivergiftung fest. Von 236 tot aufgefundenen Seeadlern in Mecklenburg-Vorpommern gilt bei einem Drittel Blei als Todesursache. "Für den Wappenvogel Deutschlands sind Bleivergiftungen in den letzten Jahrzehnten zur Haupttodesursache geworden", so das Institut.

    Eine Studie der drei von Ihnen genannten Autoren (ebenfalls aus dem Jahr 2009) belegt ebenfalls, dass Blei 28 Prozent der untersuchten Seeadler letale Werte im Körper erreicht hat (http://onlinelibrary.wiley.com/wol1/doi/10.1002/etc.5620200829/full), was das Schwermetall zur häufigsten unnatürlichen Todesursache dieser Kohorte gemacht hat. Das ebenfalls untersuchte Quecksilber hatte in Konzentration im Körper verglichen mit früheren Studien übrigens beträchtlich abgenommen, und Kadmium spielte kaum eine Rolle.

    Da Blei als schweres Nervengift die Wahrnehmung und Reaktionszeit beeinträchtigt schließen die Forscher übrigens nicht aus, dass diese Wirkung zudem den Tod durch Kollision zumindest mit begünstigen kann.

    Außerdem möchte ich aus der von Ihnen angegebenen Studie zitieren: "Die bei weitem wichtigste Todesursache der Seeadler in Deutschland ist die Bleivergiftung. Die Quellen dieser Bleivergiftungen stellen Splitter bleihaltiger Jagdmunition und Bleischrote dar, die der Seeadler mit der Nahrung aufnimmt." Dann folgen erst Kollisionen mit der Bahn und an dritter Stelle Zusammenstöße mit Stromleitungen bzw. tödlicher Stromschlag. Da Blei leichter als Munition zu ersetzen ist, als Eisenbahntrassen oder Stromleitungen unter die Erde zu verlegen, lässt sich die Zahl der dadurch bedingten Adlertode am ehesten verringern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl

  • Ich bin bass erstaunt

    30.11.2015, Noldi Schwarz
    Da wird doch tatsächlich von einer nächsten Eiszeit gesprochen. Zwar erst in 60'000 Jahren, vielleicht in 225'000 Jahren. Und wir machen uns sorgen ums Klima? Und das nicht etwa hauptsächlich wegen den fossilien Rohstoffen. Nein, "Es gibt ja Regelmäßigkeiten beim Klima", sagt Jens Birkholzer. Geologen wissen schon seit Jahrzehnten, dass das Kommen und Gehen von Eiszeiten eng mit der über Jahrtausende schwankenden Erdachse, ihrer kreisartigen Trudelbewegung und dem nicht immer gleichen Abstand zur Sonne abhängt, der so genannten Exzentrizität der Erdbahn. Ja wissen den die Klimaforscher das nicht?
  • Thermische Verhütung

    30.11.2015, Felix Guilino, München
    Teils amüsiert, teils entsetzt habe ich Ihre aktuelle Kolumne zum Thema "Pille für den Mann" gelesen.

    Zu den Verheißungen, die die Wissenschaft ewig verspricht und nie hält, gehört außer der Kernfusion und wirksamen Medikamenten gegen Alzheimer die "Pille für den Mann".

    Zu meinem Befremden ignoriert die Forschung oft naheliegende lebenspraktische Themen, wie zum Beispiel die Frage, wie man sich am besten die Zähne putzt. Bis heute gibt es hier nur Glaubenssätze, die mit religiöser Inbrunst verteidigt werden.

    Statt in Sachen Verhütung für den Mann Furcht erregende ("beeinflußt das Immunsystem"), meines Erachtens völlig abwegige pharmakologische Ansätze zu verfolgen, sollte man sich, finde ich, wieder auf so einfache, aber bis heute schlicht unerforschte Möglichkeiten besinnen wie die so genannte thermische Verhütung.
    Trotz vervielfachter Gefahr einer Verletzung hat die Evolution die Kronjuwelen des Mannes "ausgelagert", weil den Jungs Wärme schadet. Das könnte man sich vielleicht zu Nutze machen, indem man kommerziell eine Art bequemes Etui konstruiert, mit dem man die männlichen Fortpflanzungsorgane für einige Zeit auf etwa 37° C bis 40 °C erwärmt. Die optimalen Werte müßte man wissenschaftlich in Studien herausfinden.

    Vorteile: rein physikalische, vermutlich nebenwirkungsfreie, preiswerte, im Gegensatz zu Kondomen von der Handhabung her unproblematische Methode, die angewandt wird, solange man noch klar denken kann
    Nachteile: genaue Parameter, insbesondere die Zuverlässigkeit, unerforscht, Möglichkeit gewerblicher Herstellung unklar

    Wäre das nicht eine verlockende Alternative?
  • Ein Märchen – leider wahr

    30.11.2015, Walter Weiss, Kassel
    Dieses Märchen - als regelrechtes Gesetz in der Wirtschaftstheorie allenthalben verkündet - ist erkennbar, gerade weil es einfach nie stimmte, eine von und für die Großindustrie und das große Kapital gesetzte Erfindung zur Schonung und gewaltigen Vermehrung dieses Kapitals. Eine Marktwirtschaft muss nun einmal, um demokratisch zu sein, SOZIAL sein, das heißt politisch (niemals durch freie Beschränkung der Reichen!) immer wieder in ihren Auswüchsen beschnitten werden. Das ist ein Dauerprozess, der leider ständig von den (bisher) Regierenden gar zu gern vermieden wird. Wer regiert uns denn schon? Die Abgeordneten sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen von in aller Regel blanker Unwissenheit bezüglich der von ihnen zu beurteilenden, heutzutage ja sicher auch hochkomplizierten und schwierigen Verhältnisse - und die Bundesregierung hat ebenso wenig Sachverstand. Was macht man in einer solchen Situation möglichst schon zu Beginn des Amtes? Man holt sich sachkundigen Rat. Wobei leider immer das wesentliche außer Acht gelassen wird: Die Berater müssen UNABHÄNGIG und FREI VON EIGENEN INTERESSEN sein. Stattdessen bedient sich die Regierung von Anfang an des Rats der sich aufdrängenden Lobbyisten - über deren Person und Anzahl sie ja übrigens jetzt gerade eisern schweigen möchte, obwohl schon mehrere Gerichtsurteile entsprechende Auskunftspflichten bestätigt haben. Es ist schon ein Dauerskandal - mit inzwischen zahllosen schwer wiegenden Beispielen. Die Behandlung der Energiewende ist ein ganz krasses Beispiel: Einerseits tut die Regierung so, als behindere sie den Verbrauch fossiler Energieträger, andererseits geschieht das Gegenteil - sehr subtil - nicht nur im Inland: Gleichzeitig fördert unsere Regierung mit mehreren Milliarden Euro den Bau von fossile Brennstoffe verbrauchenden Werken im Ausland. Und das niemand auch nur im Traum daran denkt, den schlimmsten Webfehler im EEG anzugehen, dass die gesamten Kosten der Einrichtung der Photovoltaik- und Windkraftanlagen allein der kleine Stromendverbraucher zahlt, keinesfalls der Staat (!) und dass die Stromlieferanten (im Wesentlichen identisch mit den vier Oligarchen, die ehedem die Atommeiler betrieben und jetzt noch zahlreiche fossile Werke betreiben) bei dieser guten Gelegenheit noch aus völlig anderen Bereichen stammende Kosten draufsatteln.
  • Geistwesen - im Versuchslabor erzeugt

    30.11.2015, Kinseher Richard
    Ein interessantes Detail:
    Shackleton hatte am Ende der Rettungsaktion öfter das Gefühl der realen Anwesenheit eines unsichtbaren Wesens - zusätzlich zu seinen Begleitern. Diese Erfahrung wird in der Literatur als ´Dritter Mann´-Erfahrung, Third Man Factor bzw. ´feelings of presence´ beschrieben.
    Mittlerweile kann man derartige Erfahrungen mit geistig gesunden Versuchspersonen im Versuchslabor künstlich erzeugen - d.h. sie sind nicht übernatürlich, sondern das Ergebnis eines normalen Denkvorgangs:
    www.spektrum.de/news/die-mechanische-Geisterhand/1317156

  • gute Idee

    29.11.2015, Johannes Kohle
    Im Gegensatz zum Bau von Reservekraftwerke (Gaskraftwerke) die angeblich schnell zugeschaltet werden können, wenn Sonne und Wind nicht vorhanden ist, kann man besser bestehende Großkraftwerke die mit den CO2 wenig Probleme haben und die geringe Verbrauch- und Betriebskosten aufweisen mit einer Flüssigmetall Batterie auszustatten. Die Kosten pro KW beträgt 50€/kW und damit günstiger wenn man 500€/KW für ein Gaskraftwerk ausgibt. Das Grosskraftwerk bleibt auf Betriebstemperatur, wenn es Wind oder Solarstrom speichert und bei Strombedarf stehen die volle Kapazität der Batterie und des Großkraftwerkes per Knopfdruck zu Verfügung. Netzstabilität beim Speichern und beim Einspeisen und keine Überkapazität mit Harz VI für Großkraftwerke.
  • Salzstöcke als Endlager

    29.11.2015, Johannes Schulz
    Aufgrund meiner Lebensgeschichte war ich in Verbindung mit dem Salzbergbau. Jeder, der diese Branche kennt, weiss, dass sehr viele Bergwerke wegen Wassereinbruch geschlossen werden mussten. Für mich war deshalb immer unverständlich wie Fachleute ausgerechnet auf Salz als Lagermedium gekommen sind. Die Wasserlöslichkeit von Salz ist ja nun wirklich bekannt, und dass Gestein auch in Mitteleuropa noch immer arbeitet, weiß jeder Geologe. Siehe Asse.
  • Na dann

    28.11.2015, Jens Preßler
    Lasst uns Bleifrei töten, zum wohle des Wild´s.
    Aber gestorben werden muss irgendwas!
  • Wilde Tiere als Klimaschützer

    28.11.2015, D. Schneider
    Die Menschen gehören biologisch auch zum Tierreich, aber etwas "wilder". Die menschliche Population wirkt direkt auf das Klimasystem ein. Menschen benötigen genauso Nahrung, Wasser, Schutz und Arterhaltung. Das Kohlendioxid ist an sich nur ein wenig interessanter Einflussfaktor, würde die Menschheit nicht ins uferlose gegenüber unseren Ressourcen wachsen. Je mehr Menschen, umso höher der Bedarf an den natürlichen Ressourcen zusätzlich der steigenden Lebensbedürfnisse der Menschen. Die Natur reguliert sich seit Millionen von Jahren nach dem Prinzip weitgehend selbst. Menschen haben keine Feinde in der Natur, außer sich selbst. Also muss er sich selbst regulieren, um das nahende Elend auf der Welt zumindest versuchsweise einzuschränken. Die Selbstregulierung der Populationen der Menschen wäre eine vordringliche Aufgabe der UNO. Wenn man die nachhaltige Beziehung selbst steuern würde, könnte man etwas optimistischer in Zukunft blicken.
  • Bleimunition

    27.11.2015, T. Timm
    Sehr geehrter Herr Lingenhöhl,

    ich achte Spektrum als hochwertiges Magazin. In Ihrem Artikel ist allerdings der Sachverhalt „Bleimunition“ sehr verkürzt dargestellt. Sie schmeißen leider Schrotpatronen und Büchsenmunition in einen Topf. Eine Flintenpatrone (benutzt man bei der Jagd auf jagdbare Vögel oder z.B. auf Hasen) enthält pro Schuss grob 30g (etwa 300 Kugeln). Eine Büchsenkugel wiegt grob 10g (zur Bejagung von z.B. Reh, Rotwild, Wildschein). Durch bleifreie Munition wird auf Grund der größeren Härte bei Büchsen wie bei Flinten der Lauf stärker beansprucht und nutzt eher ab. Die berechtigte Diskussion über Gefährdung und Tötungswirkung bezieht sich allerdings nahezu ausschließlich auf Büchsenmunition. Und diese ist auf Grund ihrer Größe auch nicht wirklich Fehlnahrung für Wild. In der Jägerschaft ist die Umstellung der Flintenmunition eigentlich nicht existent und Bleimunition wird eigentlich (von verantwortungsvollen Jägern) nur noch auf ausgewiesenen Schießständen verwendet (wo die Munition wieder eingesammelt wird). Wenn aber bleifreie Büchsenmunition in seiner Entwicklung noch nicht ganz so weit fortgeschritten ist, dass eine größere Gefährdung für Menschen und Hunde in kaufgenommen werden muss, darf man auch berechtigt kurz dieses hinterfragen und eine Anpassungszeit hinnehmen.

    Ich bin vollumfänglich Ihrer Meinung; Blei gehört als Jagdmunition verboten. Es gibt allerdings noch Umstellungsprobleme in der Jägerschaft, die vielleicht auch damit verbunden sind, dass die Waffen (und auch die Jäger) seit über 100 Jahren Blei als Geschosse verwenden. Nahezu alle Jäger die ich kenne wollen umstellen (auf Bleifrei) aber nicht zu jedem Preis von jetzt auf gleich. Es gibt berechtigte Vorbehalte gegen einige Bleifreigeschosse. Hier zeichnet sich aber auch bei den Munitionsherstellern ab, dass die Geschosse weiterentwickelt werden, um eine Gefährdung von Menschen zu minimieren und die Tötungswirkung zu optimieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    T. Timm
  • Spanien=Mittelmeer?

    27.11.2015, conwa
    Zamora ist keine Mittelmeerregion, die Entfernung zum Atlantik beträgt keine 250km, zum Mittelmeer sind es knapp 600km
    Antwort der Redaktion:
    Sie haben natürlich Recht - gemeint war eine submediterrane Region. Ich habe das ausgebessert.
  • Eine Kleinigkeit fehlt in der Betrachtung

    27.11.2015, Dr. Dieter Meinert
    Durch eingelagerte radioaktive Materialien wird die Temperatur im Salzstock künstlich erhöht, und die Rahmenbedingungen, unter denen ein potentielles „Endlager“ entwickelt wurde, ändern sich, abseits der bergmännischen Aktivität, weiter: unter anderem werden vorhandene Spannungen erhöht und neue kommen hinzu. Und da es im Salzstock trocken ist, heiß, wie oben beschrieben, eben nicht, daß keine Flüssigkeiten vorhanden sind und wandern können.
    Somit mag ein Salzstock, solange er gut überwacht und dauerhaft zugänglich ist, ein gutes, und relativ dauerhaftes - im Sinne von Menschenaltern - Zwischenlager abgeben, als Endlager über geologische Zeitalter ist er genauso wenig geeignet wie jede andere irdische Lösung. Abschreckendes Beispiel, wo es nicht einmal ein Menschenalter gehalten hat, und was nicht mehr zugänglich ist, ist die Asse 2.