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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 33

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Später Kommentar...

    14.02.2018, Loook
    Wenn in Argumentationen für Raumfahrtpläne von »Schlachtfeld« die Rede ist, ist doch klar, wohin der Hase laufen soll. Solchen Leuten ist leider noch immer nicht klar (oder völlig egal), dass es wirklich wichtigere Dinge gibt, in die Forschungsgelder und Aktivitäten fließen sollten.
  • Fehler in der Formel

    13.02.2018, Ernst Sauerwein
    Liebe Spektrum-Redaktion,
    Gratulation! Ihre Formelwelt-Beiträge haben meine lange Zeit ziemlich erloschene Begeisterung für Mathematik erfolgreich wiedererweckt! Unendlichkeiten, Fuzzy-Mengen etc. etc. :-)
    Zum aktuellen Beitrag eine kleine Anmerkung:
    Es sieht es so aus, als habe sich in der angegebenen Formel der Fehlerteufel versteckt. So wie die Formel dasteht, dürfte es nämlich kaum Lösungen geben: Der zweite Allquantor (in der Mitte der Formel) läuft über alle m,n von 1 bis zur Anzahl der Kugeln, sagen wir N. Darunter ist folglich mindestens ein Fall mit m=n, z. B. m=n=1. Für diesen und alle anderen Fälle mit m=n steht rechts vom Allquantor dann 0 >=1. Das ist logisch falsch und daher kann es keine Lösungen x = (x1,...xN) für die Kugelmittelpunkte geben.
    Es sieht also so aus, als ob man bei diesem Quantor den Fall m=n ausschließen müsste, d. h. die Quantifizierung darf sich offenbar nur über m,n mit m<>n erstrecken.
    PS: In der Formel ist offenbar angenommen, dass die Kugelradien anders als üblich auf 1/2 normiert sind, weil es 1. auf die Normierung nicht ankommt, und 2. die Kugelmittelpunkte dann den Abstand 1 haben und die Formel einfacher wird.
    Stellungnahme der Redaktion

    Vielen Dank - und in der Tat: In der Formel hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Wir haben das Korrigiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion

  • Tja...

    13.02.2018, Fritz Kronberg
    ... und dann bleibt noch nachzutragen, daß diese Studie eine existierende Hysterie vielleicht etwas hätte dämpfen können - eine Hysterie, die durch eine durchaus eigennützige (im wirtschaftlichen Sinn) Skandalisierung einer bekannten Praxis durch die USA erzeugt wurde. Das wäre ein im Sinne der Allgemeinheit wünschenswerter Effekt gewesen, zumal, da im Sinne des Klimaschutzes Dieselmotoren den Ottomotoren bei Weitem vorzuziehen sind. Bedauerlicherweise übertreibt aber die deutsche Presse das Bibelwort vom Balken im eigenen Auge und dem Splitter in dem des Anderen so maßlos, daß sie Splitter im Eigenen Auge zu Doppel-T-Trägern aufpustet und die Splitter im Auge des Andern einfach übersieht. In wessen Interesse das wohl sein mag? Leider springen auch unsere Politiker stets eilfertig, und zwar ohne sich über den Sachverhalt anders als aus der Presse zu informieren, auf diesen Zug. Im Übrigen scheint mir, daß hier eine Art political correctnes am Werk ist, die jede Handlung, die sich in irgend einer Form zu Gunsten einer deutschen Firma auswirken könnte ohne Ansehen des Zwecks, des Inhalts oder sonstiger Auswirkungen als zutiefst unmoralisch bewertet. Leute, denkt doch erste einmal ein bißchen nach, bevor Ihr diesem Impuls nachgebt!!!
  • Was ist Leben, was sind wir ??

    13.02.2018, Carsten
    Die große Frage ist eben, ob wir eigentlich das Leben selber sind ? Wir als Individuen, als Gemüt , als Geist .. sind wir unser Körper ??
    Es ist eigentlich normal, dass man sich mit seinem Körper identifiziert und die Hoffnung hat, da irgendwas zu verändern oder zu manipulieren. Letztendlich sind wir ja auch durch unseren Körper definiert.
    Aber das Leben ist eigentlich ein Prinzip (jenseits des Denkens ?)was durch die Fortpflanzung auf Körperlicher Ebene weitergegeben wird. Man vergisst eigentlich immer, so finde ich, dass der Körper obwohl er nach 80 jahren stirbt Millionen von Jahre alt ist .... Letztendlich sollte man aufpassen, dass man nicht den Ast absägt, auf dem man sitzt.
    Ok Einzeller wird man wohl nicht ausrotten können, aber die menschliches Rasse wahrscheinlich schon bis zur Unbrauchbarkeit verpfuschen können ...
    Wenn man so was wissen will oder da Dinge manipulieren will, sollte man doch ersteinmal den großen Kontext kennen. Wahrhaftige Gesundheit und eine wahrhaftige Beziehung, zwischen Individuum und Körper sollte ja eigentlich die Basis sein. Dazu müßte man aber auch wahrhaftig über Schuldmedizin, Krankheiten, Heilung , Selbstverantwortung usw. reden dürfen. Ich denke, dass sich der Körper, so wie er noch gentechnisch unverändert vorhanden ist, sich immer nur von selber heilt .. natürlich bei Brüchen z.B. mit Hilfe von einer Richtung von außen. Aber letztendlich ist es der Körper der den Bruch erst verknorpelt und dann neu verknöchert. Schulmedizin und Wissenschaft scheinen mir heutzutage eher Geld, Macht und einem Glauben an einer erhofften Bequemlichkeit verfallen zu sein.
    Warum macht der Wissenschaftler das .. weil er dafür Geld bekommt, Anerkennung ??
  • Ökologischer Inhumanismus

    13.02.2018, Armin Azima
    Zitat: "Wenn man sich nicht darauf verlassen will, dass uns die Technik auch in Zukunft rettet, muss man die Herausforderung der Ehrlichs annehmen...".
    Wieso soll man sich nicht darauf verlassen können ?
    Wissen wächst exponentiell und parallel dazu der Wohlstand der Menschen. Das Grundproblem besteht im linearen Denken. "Breaking Technologies" geschaffen durch kreative Menschen haben schon immer zu spurnghaften, unvorhersehbaren Wachstumschüben geführt, weil durch diese Technologien sich die Kosten/Nutzen-Rechnung immer zu optimalerer Ressourceneffizienz entwickelt hat. Und je mehr Menschen es gibt, desto kreativer, innovativer und somit letztlich effizienter ist die gesamte Menschheit. Doch der eigentliche Maßstab von Wohlstand ist die Flussdichte an nutzbarer Energie und diese gilt es, stetig zu erhöhen.
  • Der Mensch ist ein dummes Tier!

    13.02.2018, Heike
    ... so denke ich immer öfter. Und ich mittendrin!
    Wir machen uns unsere Umwelt, die wir zum (Über-)leben brauchen, selbst kaputt - traurig. Um so viel Hirnlosigkeit hervor zu bringen, mussten wir uns so weit und lange entwickeln - verlorene Zeit, wenn man nicht wenigstens versucht, spätestens jetzt umzudenken. Nicht nur bei diesem Thema.
    Leider geht es nie ohne Zwang, wie es scheint. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass es ohne entsprechende Gesetze und - noch viel wichtiger! - Kontrolle nicht geht.
  • Glyphosat - Rohrreiniger zum "Schutz der Artenvielfalt"??

    13.02.2018, emris
    Ich frage mich ernsthaft, wie man guten Gewissens einen solchen positiven Artikel verfassen kann, der die Verwendung von Herbiziden (insbesondere Glyphosat) als "Artenvielfaltschutz" postuliert!?
    Glyphosat wurde ursprünglich als Rohrreiniger patentiert! Man darf es auch keinesfalls einatmen - aber essen darf man es?
    Ich habe bereits in der Grundschule gelernt, dass der Kreislauf des Ökosystems hochsensibel ist, dass alles miteinander in hochkomplexer Verbindung steht.
    Es hat den Anschein, das dieses Wissen mit zunehmender "Bildung" verlorengeht ... oder gar "verloren gegangen" wird?

    Der Ursprungsfehler liegt in unserem menschengemachten(!) Geld-Profit-System, welches Felder besprühen und die Förderung von Monokulturen "günstiger" macht, als Pflügen.
    Aber es ist eine Milchmädchenrechnung, denn die wahre Rechnung zahlen wir mit unserer Gesundheit und verschieben die Auswirkungen unserer (industriellen) Misswirtschaften auf die Kindes-Kinder. Alles nicht neu.
    Neu sind nur die Methoden, mit denen dieses Wissen - welches der gesunde Menschenverstand bereits eingibt - immer wieder verschleiert, verwässert wird.
    "Gift im Acker" (WDR): https://www.youtube.com/watch?v=WH3Cc-sNXNo

    Ob Herr Schmidt - wie hier im Artikel dargelegt - zwar das Ausbringen von Glyphosat verlängert hat, aber die Verwendung der gentechnisch veränderten Pflanzen (die den Rohrreiniger überleben können) verhinderte, werde ich noch recherchieren. Das wäre ja beinahe als Geniestreich zu bezeichnen ...
  • Ideologie oder Faktum

    13.02.2018, Alina
    Ich lese in diesem Artikel zunächst einmal eine Menge über die Bedeutung der unsinnigen Kunsttstoff-Ver(sch)wenderei weltweit. Das aus den uns alle, und darüber hinaus unsere Kinder und Kindeskinder, betreffenden Konsequenzen Folgen im Konsum und damit auch in der Politik erwachsen müssen, ist für jeden denkenden Menschen ersichtlich. Das hat nichts mit einer Ideologie zu tun. Wenn ich die Blödheit der Konsumenten vor mir in einem Supermarkt sehe, ruft es nach politischer Lösung. Wenn mir der Metzger meines Vertrauens die Wurst in mitgebrachte Behälter füllt, wir aber abgesprochen haben, dass im Falle eines Besuches der Lebensmittelhygiene meine Behälter nicht ins Spiel kommen dürfen (wir haben ein Code-Wort vereinbart!!!) - dann fehlt auch jedweder politische Wille, zumindest kann ich das nicht anders deuten.
    Was das alles mit E-Motoren, Mobilitätsproblemen, Grünen und Sportvereinen zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
  • Die Menscheit schafft sich ab

    13.02.2018, Dome
    Hier hätte ich mir zumindest einen kurzen Verweis auf das Buch von Harald Lech und Klaus Kamphausen gewünscht. Da steht nämlich ziemlich gut beschrieben, wie es mit der Menscheit in der Zukunft aussieht und was wir aktuell in den Industrienationen für einen Mist verzapfen.
    Was die Eheleute Ehrlich in den 70er vorhergesagt haben ist zwar recht amüsant im Nachhinein, aber warum man sich auf diese beiden Personen fokussiert ist mir schleierhaft.
  • Was hat das Hüpfen der Ektronen mit der Zeit zu tun?

    13.02.2018, Eugen Ordowski
    "Das Hochpräzisionsgerät misst Zeit, indem es zählt, wie oft ein Elektron in der Hülle der Atome hin und her hüpft. In einem auf Höhe des Meeresspiegels gelegenen Labor passiert dies exakt 429 228 004 229 873,4-mal pro Sekunde. Etwa 1000 Meter weiter oben – wo die Schwerkraft etwas geringer ist als näher am Erdmittelpunkt – vollführt das Elektron hingegen 48 Sprünge mehr im selben Zeitraum, berichten die Forscher nach Messungen im südfranzösischen Mont-Cenis-Tunnel und dem Vergleich mit einer Uhr im Flachland per Glasfaserkabel."
    Für Höhenmessung eventuell einsetzbar - deswegen läuft die Zeit da oben nicht schneller oder langsamer! Der einzige Grund wäre, da oben ist die Umfangsgeschwindigkeit größer - und da haben wir die Zeitdilatation. Denkt man diese Logik zu Ende, müsste bei einer entsprechenden großen Masse die Zeit stehen bleiben - klappt nicht einmal bei der Theorie des Urknalls.
    Stellungnahme der Redaktion

    Sie beziehen sich auf die Zeitdilatation in Folge einer großen Relativgeschwindigkeit von Objekt und Beobachter - ein anderer bekannterer Effekt von Einsteins (Spezieller) Relativitätstheorie. Dieser spielt insbesondere bei Satelliten eine Rolle, wo er die gravitative Zeitdilatation - je nach Höhe - teilweise kompensieren kann. In dem hier vorgestellten Experiment spielte die Relativgeschwindigkeit-Zeitdilatation allerdings eine untergeordnete Rolle, da der Effekt auf der Erdoberfläche deutlich kleiner ist als die Zeitdilatation infolge von Schwerefeld-Schwankungen. Das ist zumindest das Ergebnis zahlreicher Präzisionsexperimente, die Physiker in den vergangenen Jahrzehnten durchgeführt haben.

  • Crash-Szeniarien des Club of Romes liegen in der Zukunft

    12.02.2018, Joachim Falken
    Bislang entspricht die Entwicklung im wesentlichen den Prognosen von Meadows für den Club of Rome, genaugenommen den Szenarien mit etwas verbesserter Ressourceneffizienz und Umweltschutz. Die Crashs wurden in dem Buch von (ca.) 1972 erst im Verlauf des 21. Jahrhunderts vorhergesehen.

    Feststellbar ist jedenfalls, dass die Kombination aus Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Globalisierung bei uns heute dazu führt, dass die Reallöhne nur wenig zunehmen. Zweifellos sähe es für breite Teile der arbeitenden Bevölkerung besser aus, wenn es nicht die Konkurrenz durch Arbeitskräfte aus Ländern mit hohem Bevölkerungswachstum gäbe. Für Szenarien mit geringerer Bevölkerungszunahme wurde eine stärkere Zunahme des globalen Pro-Kopf-Einkommens vorhergesagt, das ist schon mal "ausgefallen".

    Zu den Ressourcen, bei denen es allmählich knapp wird, gehört die Wasserversorgung. Z.B. wird in der MENA-Region rund die Hälfte des Wassers aus erschöpflichen Ressourcen gewonnen. Mit der Klimaerwärmung wird sich die Situation vielerorts auch bei der anderen Hälfte verschlechtern (erhöhte Verdunstung). Da stehen die Crashs sozusagen schon vor der Tür.

    Als drittes möchte ich die abnehmende Wirksamkeit der Antibiotika nennen, eine Folge der (falschen Art der) Massentierhaltung, aber indirekt auch durch die Bevölkerungsgröße stark beeinflusst. Die Folgen des Klimawandels werden weitere "Überraschungen" mit sich bringen.

    In Summa können uns die prognostizierten Katastrophen durchaus noch ereilen.
  • Elektrostatische Effekte?

    12.02.2018, L. Dietrich
    Vor ca. 40 Jahren gab es in der Zeitschrift "KOSMOS" einen ähnlichen Artikel. Die schwebenden Tropfen wurden durch seitliches Aufspritzen mit minimalem Winkel zur Wasseroberfläche eines Beckens erzeugt. Untersuchungen mit einer gegenüber dem Wasserreservoir elektrisch aufgeladenen Rasierklinge schienen auf elektrostatische Effekte hinzuweisen - was den Schichten geordneter Wassermolekülen in dem aktuellen Artikel entsprechen würde, die dann als Dipole eine elektrostatische Abstoßung der beiden Oberflächen Tropfen/Reservoir bewirken würden. Jedenfalls konnten durch den Feldeffekt der geladenen Rasierklinge die schwebenden Tropfen gezielt "versenkt" werden...
  • Aha!

    12.02.2018, Fritz Kronberg
    Wenn Kameras sinnlos für die Kriminalitätsbekämpfung sein sollen, sind sie das erst recht für die Zwecke, die die "Bürgerrechtler" befürchten. Sie sind dann schlimmstenfalls Geldverschwendung. Das gibt der Artikel, soweit Fakten genannt werden, aber nicht her. Auch wenn einem Verbrechensopfer die Aufklärung der Tat inbezug auf deren direkte Folgen nichts nützen sollte, so kann sie doch zu einer gewissen Genugtuung führen, und jeder Kriminelle, der damit gefaßt wird ist ein Erfolg. Man sollte das nicht klein reden!
  • Also es ist wohl auch einfach nur eine Geschmacksfrage

    12.02.2018, Volker Cleeves
    Über Geschmäcker läßt sich bekanntermaßen vortrefflich streiten... davon halte ich im Falle der Bahn nun wirklich nichts. Da gibt es in der Tat wichtigeres und vor allem Schwerwiegenderes, wie zum Beispiel die Bahn-normierten-Bahnsteighöhen, die nicht für Nahverkehrszüge, sondern nur für ICE und Co passen (https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/regional/mitteldeutschland-streitet-mit-bahn-um-hoehe-der-bahnsteige-100.html): WIE DÄMMLICH IST DAS? Darüber dürfte hier auch mal geschrieben werden! Bzw. Denjenigen, die dies so über das Reisbrett bügeln, mal auf Ihre Dienstaufgabe (zum Vorteil dieses Landes und seiner Einwohner) hinweisen.
  • Beton - es kommt drauf an, was man drau. macht

    12.02.2018, Dieter Meinert
    als mir der Slogan vor ca. 20 Jahren erstmals unterkam, in einem Sichtbeton-Neubau in Industrieromantikoptik, fiel mir nur ein vermuteter Rechtschreibfehler ins Auge: der Punkt sollte ein langes deutsches ſ sein (das heute leider keine Tastatur hergibt, hier auch nicht regelkonform verwendet), versehen mit einem Querstrich -. also: f.
    Mit Guß in einer Echtholzverschalung und der richtigen Farbe könnte es zumindest als Außenseite eine angenehmere Wirkung entfalten. Aber in stumpf grau?