Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Recht so

    18.06.2003, I.Peters
    Walfänger haben keine Daseinsberechtigung. Wenn die wissenschaftlichen Untersuchungen sich alleine darauf beschränken die Größe eines Wals und dessen Gewicht zu messen, ist das ja wohl eine Farce.
    Da jedes Jahr tausende Wale in Schneppnetzen ersaufen, sollten sich die sogenannten Walfangnationen mal überlegen, wie lange sie das einträgliche Geschäft überhaupt noch betreiben können.
  • RE: RE: Blaumeisen fressen Larven der Katanienminiermotte

    18.06.2003, Gerd Jänsch
    Sehr geehrter Hr. Reischauer,

    Ihre Aussage kann ich bestätigen. Im letzen Jahr habe ich selber in meinem eigenen Garten am Kastanienbaum Blaumeisen beim herauspicken der Miniermottenlarven beobachtet.
  • Grillenplage im Westen der USA

    17.06.2003, Wolfgang Freier
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie kann dies verstanden werden:
    Die flugunfähigen Insekten ..... und legen täglich in großen Schwärmen..
    Wenn etwas flugunfähig ist, kann es doch nicht in Schwärmen weiterziehen, oder ?
  • nicht möglich??

    16.06.2003, Peter Mayer
    Der Satz "... obschon für die Extraktion des Gases aus Wasser derzeit ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe gar nicht möglich ist." ist nicht nur grammatikalisch missglückt, sonder auch inhaltlich. Was heißt hier "gar nicht möglich"? Man braucht doch nur aus regenerativen Quellen gewonnenen Strom zu verwenden, das mag (noch) nicht in großem Stile gehen, aber es ist möglich.
  • Speed Reading

    13.06.2003, Dave Gööck
    was ist denn mit speziellen lesetechniken, wie photo-reading oder speed-reading? diese schnelllesetechniken könnten doch das gehirn genau darauf trainieren. ist das untersucht worden?
  • RE: folgerichtig?

    12.06.2003, Andreas Jahn
    Sehr geehrter Herr Krause,
    sicherlich haben Sie Recht, dass es bisher nur wenige Funde unserer Vorfahren gibt. Kein Anthropologe zweifelt heute jedoch an, dass die ersten Phasen der Menschwerdung in Afrika stattgefunden haben müssen. Homo erectus gilt als erster Hominide, der den Kontinent verlassen hat. Streit herrscht nur über die Frage, wo die Art Homo sapiens entstand: Nur in Afrika oder parallel auf mehreren Erdteilen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Jahn
    Redaktion wissenschaft-online
  • Columbia

    12.06.2003, Georg Kessler
    Zum einen bleibt wohl unbestritten,
    daß Kürzungen im Budget der
    Raumfahrtindustrie immer mit Einbußen
    bei der Flugsicherheit verbunden sind,
    zum anderen läßt sich nicht leugnen,
    daß Unverständnis seitens des Managements
    schon in der Vergangenheit zu
    Katastrophen geführt hat.
    Ein High-Tech-Produkt par excellence,
    wie es die Raumfähren der U.S.A
    nun einmal sind, bedarf maximaler
    Verantwortlichkeit.
    Ein Treffer, sowohl durch Weltraumschrott
    , als auch durch Shuttleeigenes Material
    wird von den internen Sensoren des
    Fluggerätes erfaßt.
    Keine Crew würde diese Meldungen
    ignorieren. Bleibt die Frage, wer hier
    die Probleme verharmlost hat bzw.
    verharmlosen wollte.
  • folgerichtig?

    12.06.2003, R.P.Krause
    Die auffällige Häufung der Funde in Afrika bestätigt laut Text den afrikanischen Ursprung der Hominiden.
    Ich bin zwar kein Experte, aber ich würde vermuten, daß bisher nur von einem winzigen Teil unserer Vorfahren Überreste oder Artefakte entdeckt wurden.
    Jedes Dorf von durchschnittlich nur 100 Einwohnern, welches nur 1000 Jahre existierte, hätte schon einen Friedhof von ca. 2000 Verstorbenen aufzuweisen.
    Ich schätze, wir haben pro Jahrtausend in einem ganzen Kontinent weniger gefunden.
    Wenn meine Vorstellung auch nur ungefähr richtig ist - ist die geographische Verteilung der Fundorte dann überhaupt signifikant?
    Und wenn ja - kann diese Signifikanz nicht etwas völlig anderes bedeuten? Zum Beispiel klimatische und geologische Verhältnisse, die eine Konservierung, nicht allzutief unter der Erdoberfläche, unterstützen?
  • Fettnapfaktion

    11.06.2003, Harald Ulbrich
    Wie kann man nur so unsensibel sein??? Wird auf der nächsten "Kunstaktion" vielleicht mal eben mit den Kanopen gekegelt??? Wer sich so darstellt, muss mit einer (berechtigten!!!) Reaktion aus Ägypten leben.
  • RE: Wirkung beim Menschen?

    10.06.2003, Georg Schleiermacher
    G. Yüksekdag
  • nix Neues

    10.06.2003, Jutta Paulus
    Derlei Studien sind schon länger bekannt. Auch in Deutschland wurde ein Life-Cycle-Test mit Zebrabärblingen durchgeführt, der ähnliche Ergebnisse brachte - nur lag die Wirkkonzentration noch niedriger...

    Frage ist: was passiert jetzt?
    Antwort für Deutschland: Gar nichts. Man versucht, Kläranlagen in Modellprojekten so zu optimieren, dass das Ethinylestradiol abgebaut wird. Aber bis alle deutschen Kläranlagen dergestalt umgerüstet würden, können ein paar Jahrzehnte ins Land gehen (ganz zu schweigen von den Kosten).
    Auf hormonelle Verhütungsmittel verzichten oder zumindest deren Verwendung einschränken - dieser Vorschlag wurde nur müde belächelt. Also kommt's darauf wohl auch nicht mehr an, bei dem, was wir dem Planeten so zumuten.
  • Immundefekt

    08.06.2003, Martin Rieder
    Immundefekt heisst soviel wie das Immunsystem ist zu schwach, um Bakterien bww. Viren abzuwehren, welche schlussendlich zum Absterben des betroffenen Lebewesens fuehren. Wievielen "angriffen" ist eine Mensch aus einem Industriestaat, der um die ganze Welt reist im Laufe seines Lebens eigentlich ausgesetzt?
  • RE: Blaumeisen fressen Larven der Katanienminiermotte

    05.06.2003, H Dirk Reischauer
    das ist sicher eine lokale Besonderheit, wie bei den Blaumeisen in GB, die die Milchflaschen öffneten, um an den Rahm zu kommen. Untersuchungen in GB zeigten, dass die Blaumeisten diejenigen Vögel sind, denen es am besten gelingt, sich auf neue Situationen einzustellen und dass sie auch imstande sind, voneinander zu lernen (abzuschauen). Im Falle der Miniermotte wäre das zu wünschen.
  • Blaumeisen fressen Larven der Katanienminiermotte

    05.06.2003, Walter Knapp
    Im unserem Garten (Raum Wien) konnte ich beobachten, dass Blaumeisen (Parus caeruleus), und nur diese Meisenart, sich auf die Larven der Kastanien-Miniermotte als Nahrungsquelle spezialisiert haben. Sobald die Larven eine gewisse Größe erreicht haben - erkennbar an den trockenen Flecken der Blätter - suchen die Blaumeisen gezielt Blatt für Blatt ab, öffnen die trockene Blattmembran über der darunter liegenden Larve und fressen diese.
  • Erfolgsaussichten des Mars Expresses

    05.06.2003, Peter Jakubowski
    An die Projekt-Manager der Mars-Express-Mission

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Meine langjährige Berufserfahrung als Physiker erlaubt mir zu behaupten, dass ich (mit großer Wahrscheinlichkeit) weiß, warum die Voyager Mission und die Magellan Mission so erfolgreich waren aber dagegen die meisten bisherigen Mars Missionen versagt haben.

    Wenn Sie mir dazu die Gelegenheit geben, ich erkläre mich hiermit bereit die Systeme des Mars Expresses auf ihre Tauglichkeit in der Nähe des Mars zu überprüfen, bevor sie zum Einsatz kommen werden.

    Es ist nämlich nicht wahr, dass die terrestrischen physikalischen Eigenschaften der angewandten Materialien überall im Universum konstant bleiben.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihr begeisteter Mitstreiter bei der Erforschung unserer kosmischen Heimat

    Dr. Peter Jakubowski