Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Hysterie

    19.02.2003, Karl Bihlmeier
    Bin gespannt, wann das Patent für Teppichmesser (wir erinnern uns) aus Gründen der inneren (amerikanischen) Sicherheit, unter Verschluss kommt.

    Für die Produktion einer Biowaffe reicht u.U. schon eine Untertasse, ein Nährboden (Fleischextrakt, Hefe, Milch,...), ein warmes Plätzchen an der Heizung, und ein etwas verworrenes Weltbild.
  • RE: Verbraucher sind gefragt

    19.02.2003, Karl Bihlmeier
    Es ist leider eine bekannte Tatsache, dass der Verbraucher als Masse kein intelligentes Verhaltes zeigt. Zu sehen bei Junkfood, Fett und Zucker, Dosengetränken, sowie allen Nahrungsmittelskandalen der letzten Jahre. Nach einer kurzen Schreckphase wird weiter gemacht wie zuvor.
    Wenn ein paar Arten aus der Nahrungskette verschwinden, wird die Industrie eben etwas aus Soja (oder Algen, oder Maismehl...) produzieren, was nach Fisch schmeckt. Mahlzeit.
  • Verbraucher sind gefragt

    19.02.2003, Jutta Paulus
    Da ja die Produzenten offenbar keinerlei Anlass sehen, ihr Fangverhalten zu ändern, so lange es einen Markt für den in Aquakulturen gezogenen Fisch gibt, hilft nur, wenn VerbraucherInnen ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und einfach keinen Fisch mehr essen! "Akzeptabel" laut Greenpeace-Liste sind halt nur Hering, Makrele und Fisch aus Bio-Aquakulturen, der Rest der angebotenen Arten ist entweder hoffnungslos überfischt oder schädigt andere Bestände.
    Doch solange die Leute kaufen, wird auch weiter produziert. Wir haben es selbst in der Hand, Herr Fischler und Frau Künast sind gegen die Fischindustrie machtlos.
  • Positive Wirkung toxischer Substanzen?

    18.02.2003, Dr. Herbert Leiter
    Endlich wird auch öffentlich über dieses altbekannte Phänomen gesprochen!!!
  • Dollys Tod

    17.02.2003, Kaddi und Markus
    *trauer* Dolly sollte Titelthema unseres aktuellen Biologie-projektes werden und nun hat sie das Zeitliche gesegnet... :-( Und der Hammer ist ja, dass sie ausgestopft und der Welt zur Schau gestellt werden soll. Das arme Schaf wurde völlig von der Außenwelt isoliert. Ein Schaf muss doch weiden, blöken und fressen dürfen. Da ist es doch klar, dass es sich nicht normal entwickelt. Pillen kauen und eingesperrt sein - das ist ein Leben! :'( Dolly, wo auch immer du jetzt sein magst, wir behalten dich in unserer Erinnerung... *aufblick*
  • Tolle Erkenntnis!

    17.02.2003, Dr. J.Götz
    Parazelsus formulierte im 16. Jahrhundert: Dosis facit venenum - die Menge macht das Gift!
  • Ist das denn nicht normal?

    15.02.2003, SCHMIT Marc
    Man sagt dass Dolly ein Klon von einem 6 Jahre alten Schaf sei. Dolly's Lebensalter müsste dann logischerweise ja auch 6 Jahre betragen, oder liege ich da falsch. Wenn nicht, dann hat man Dolly nicht mit einem Alter von 6, sondern mit 12 Jahren eingeschläfert, denn wenn man als 6 jähriger auf die Welt kommt, dann noch weitere 6 Jahre lebt, ergibt das doch ein Gesamtalter von 12 Jahren. Kann jedoch auch sein dass ich bei dem ganzen Klonvorgang etwas falsch verstanden habe und diese ganze Theorie keinen Sinn ergibt. Jedenfalls klingt es für mich logisch.
  • Fehlendes Naturschutzbewußtsein in den NBL

    14.02.2003, Dr. Reinhold Bronnenmeier
    Nicht nur im ehemaligen Grenzstreifen fehlt es in den Neuen Bundesländern an Verständnis für die Natur und Umwelt. Straßenbau und Autofahren geht über alles. Typisches Symptom: Die Verkehrsdisziplin überdurchdschnittlich vieler Fahrer spottet jeder Beschreibung. Die Zahl der Verkehrs-Invaliden steigt seit der Wende stark an (ca. 1000 pro Jahr). Für gigantomanische Straßenbau-Projekte wird das angeblich nicht vorhandene Geld zum Fenster hinausgeworfen, Wälder und Alleen abgeholzt und Trinkwasserschutzgebiete einfach aufgehoben. So geschehen in Pirna: Vierspurige neue Umgehungsstraße für kaum nennenswerten Verkehr im schönsten Wald neben dem neuen Naturcampingplatz Pirna Coppitz! Aber die Menschen reagieren darauf (noch) nicht mit Protest.
  • Am besten weg mit den Patenten...

    13.02.2003, Wolfgang Maier
    denn das Patent(un)wesen hemmt nur die Wirtschaft, senkt die Arbeitsproduktivität, erhöht die Herstellungskosten, enteignet die Erfinder von ihren Neuerungen und ist äußerst undemokratisch weil nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung.
  • ach bitte ...

    13.02.2003, S.Kinkel
    wie unwahrscheinlich ist das denn, Müll mag ja noch gehen, die Sache aber jetzt auf einen Asteroiden zu schieben.

    Das ist alles "Schein-Rätsel-Lösung".
    Ich glaube nicht, dass jemals die Wahrheit ans Licht kommt.

    Gruß,
    S.Kinkel
  • Photo ???

    12.02.2003, Heiko Heltorff
    Wäre nicht schlecht auch eins zu haben wenn die Rede davon ist....
  • Verfrühte Meldung

    11.02.2003, Erik Geibel
    Der letzte Satz der Meldung zeigt, dass deren Titel nicht abgemessen ist. Es handelt sich sämtlich um Hinweise, welche noch genauer ausgewertet werden müssen. Ein starkes Argument gegen die Theorie ist, dass eine Kollision mit einem Stück Welraumschrott oder Planetesimal im Innern der Raumfähre nicht zu überhören gewesen wäre.
  • RE: Wo ist das Photo?

    11.02.2003, Stahlkocher
    Nö, die Tagesschau hat es abgebildet. Nachdem was ich von der Kamera in Erfahrung gebracht habe ist das Foto aber künstlich verschlechtert worden.

    http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1494018,00.html
  • RE: Mikrowatt oder Miniwatt ?

    10.02.2003, Joerg Wichmann
    Milliwatt pro Kilogramm ist richtig, siehe Original der Studie unter: http://www.elektrosmognews.de/salfordjan2003.pdf

    Der niedrigste Wert entsprach damit ca. 240.000 Mikrowatt/Quadratmeter. Das ist ein Siebenunddreissigstel des Sender-Grenzwertes und ein Tausendstel des Handy-Grenzwertes. Wohlgemerkt, für nur 2 Stunden Exposition.
  • RE: Bt-Baumwolle riskant?

    10.02.2003, Matin Qaim
    Jede gentechnische Anwendung muss neu auf moegliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken getestet werden, und das ist fuer Bt-Baumwolle in Indien in mehrjaehrigen Versuchsreihen geschehen. Obwohl wir aus Platzgruenden in unserem Science-Artikel nicht ueber die Details der Risikostudien berichten, sind die gleichen Feldversuche auch dafuer genutzt worden, um moegliche Auskreuzung der Gene, Effekte auf nicht-Zielorganismen etc. zu testen. Ueber fuenf Jahre hinweg sind keinerlei Probleme aufgetreten und nur deswegen wurde die Bt Baumwolle 2002 ja auch offiziell zugelassen.

    Auch nach der Zulassung werden dynamische Entwicklungen weiter analysiert und beobachtet, wie beispielsweise Sekundaereffekte auf Insektenpopulationen, moegliche Resistenzentwicklungen etc.

    Diese Fragen sind in der Tat sehr wichtig. Dass Sie sie allerdings als viel brennender darstellen ist typisch fuer die oeffentliche Diskussion in Europa, naemlich das Augenmerk nur auf die Risiken zu legen. Meines Ermessens sollte auch das Nutzenpotential einer neuen Technologie mit beruecksichtigt werden. Die indischen Kleinbauern konnten in 2001 ihr Baumwolleinkommen verfuenffachen. Und dies sind Familien, die haeufig weniger als 500 Dollar im Jahr verdienen.