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Universum für Alle

Wollten Sie immer schon mal wissen, was eigentlich Sternschnuppen sind und ob es Schwarze Löcher wirklich gibt? Wieso ist Pluto eigentlich kein Planet mehr? Und drohen uns Gefahren aus dem Weltall? Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen aus der Astronomie finden Sie in 70 Online-Videos auf dieser Seite.

Das Buch zur Serie
Universum für alle.
70 spannende Fragen und kurzweilige Antworten

Spektrum Akademischer Verlag, etwa 450 Seiten mit 500 Farbabbildungen, 19,95 Euro
Erhältlich im Springer Shop.


Die Klaus Tschira Stiftung unterstützte sowohl die Videoserie als auch das Buch. Vielen Dank!
Christoph Leinert, Halbe Heidelberger Sternstunden 47Laden...

: 47: Ebbe und Flut: Was haben die Gezeiten mit dem Mond zu tun?

Zweimal am Tag können wir beobachten, wie das Wasser der Meere sechs Stunden lang ansteigt, um sich gleich darauf sechs Stunden lang wieder zurückzuziehen. Lange haben sich die größten Astronomen den Kopf über die Gezeiten zerbrochen, recht machten sie den Mond dafür verantwortlich. Prof. Dr. Christoph Leinert vom Max-Planck-Institut für Astronomie erklärt, welche Rolle der Mond wirklich bei diesem Prozess spielt, warum sich Ebbe und Flut jeden Tag um etwa 45 Minuten verschieben und welche Auswirkungen die Gezeiten auf die Erde haben.
Martin Kürster, Halbe Heidelberger Sternstunden 46Laden...

: 46: Warum funkeln die Sterne?

Vielleicht funkeln die Sterne ja einfach deshalb, weil sich ihre Helligkeit ständig verändert. Doch warum tun sie es in manchen Nächten stärker als in anderen? Dr. Martin Kürster vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg berichtet, warum Sterne wirklich funkeln und wie es Astronomen gelingt, trotzdem scharfe Bilder von ihnen zu machen. Denn dank Techniken wie dem Lucky Imaging oder der adaptiven Optik "schießen" mittlerweile selbst bodengebundene Teleskope bessere Aufnahmen als das Weltraumteleskop Hubble.
Markus Pössel, Halbe Heidelberger Sternstunden 41Laden...

: 41: Wenn der Weltraum zittert: Astronomie mit Gravitationswellen

In diesen Jahren bricht eine neue Ära an. Erstmals bieten Detektoren für Gravitationswellen Forschern eine realistische Chance, solche wellenförmigen Störungen der Raumzeit tatsächlich nachweisen zu können. Mit ihrer Hilfe werden Astronomen bald in der Lage sein, extrem energiereiche kosmische Phänomene wie etwa das Verschmelzen zweier Schwarzer Löcher auf völlig neue Art und Weise zu untersuchen. Anschaulich führt Dr. Markus Pössel vom Heidelberger Haus der Astronomie seine Zuhörer in das faszinierende und hochaktuelle Arbeitsgebiet ein.
Eva Grebel, Halbe Heidelberger Sternstunden 37Laden...

: 37: Floss einst Wasser auf dem Mars?

Gab es Wasser auf dem Roten Planeten oder existiert es dort sogar noch? Prof. Eva K. Grebel, Direktorin des Astronomischen Rechen-Instituts Heidelberg, skizziert die Geschichte der Suche nach Wasser auf dem Mars. Sie berichtet über erste historische Vermutungen, über die Funde der Mariner- und Viking-Sonden in den 1970er Jahren und über aktuelle Hinweise, denen zufolge der Mars vor 3,5 Milliarden Jahren eine dichte Atmosphäre, wärmeres Klima und einen gewaltigen Ozean besessen haben könnte.