Biodiversität: Schützen statt Wiederbeleben!Ein Projekt, das ausgestorbene Arten wieder zum Leben erwecken will, ist angesichts des derzeitigen Artensterbens nur nebensächlich.
Artenvielfalt: Das Ende der großen Bäume?Ob in Amazonien oder Australien: Urwaldriesen verschwinden weltweit. Das ist nicht nur für die Umwelt ein Verlust, mahnt der australische Ökologe William F. Laurance.
Geoengineering: Nicht durchdachtSchon allein die Erforschung des Geoengineerings wirft zahlreiche Probleme auf, meint der Ethiker Clive Hamilton. Vorher müssten grundlegende Fragen beantwortet werden.
Infrastruktur: Ein weltweiter StraßenplanEin immer dichteres Straßennetz überzieht die Erde. Klug geplant und gebaut, könnten sie der Umwelt sogar mehr nutzen als schaden, meinen William F. Laurance und Andrew Balmford.
Artenschutz: Letzter Strohhalm für die MegafaunaDie 16. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) endete mit einem Erfolg für viele Naturschützer. Doch Papier ist geduldig.
Rohstoffe: Schiefergas im RealitätstestDie Produktion von Schiefergas und -öl in den USA ist künstlich aufgebauscht, und die Kosten werden unterschätzt. Zu diesem harschen Urteil kommt der Geologe J. David Hughes.
Wissenschaftskommunikation: Bienen, Lügen und evidenzbasierte PolitikIn öffentlichen Debatten lässt sich Desinformation nie ganz vermeiden. Wissenschaftler sollten umso mehr darauf achten, Entscheidungsträger gründlich informiert zu halten.
Wissenschaftsgeschichte: Ende des Genies?Ist das wissenschaftliche Genie ausgestorben? Der Psychologe Dean Keith Simonton fürchtet das Ende einer ganz besonderen Forscherspezies.
Energiesparen: Der "Rebound-Effekt" wird überschätztUmweltschädliche Emissionen lassen sich durch effizientere Energienutzung einsparen. Wer das bestreitet, fährt ein Ablenkungsmanöver.
Pro Transmutation: Ein Lichtblick im Dunkel der Endlagerung? Was den Atommüll zu reduzieren verspricht, sollte erforscht werden, sagt Wolfgang Eberhardt. Schließlich tragen wir die Verantwortung für unsere Hinterlassenschaften.