Kristallisation: Chemiker entdecken durch Zufall einen »molekularen Einstein«Ein chirales Molekül fügt sich überraschenderweise zu nichtperiodischen Mustern zusammen. Diese Strukturen könnten ungeahnte physikalische Eigenschaften besitzen.
Polymerchemie: Ein Kunststoff, der Strom leitet wie MetallPreisgünstig, leicht und Strom leitend: Ein neuartiges Polymer verblüfft Forschende. Das Material transportiert Ladungsträger fast so gut wie Metall und ist doch ein Kunststoff.
Balsam für die Nase: Forscher studieren den »Mumiengeruch«Wie riecht eigentlich eine Mumie? Und was verrät das über den Zustand des einbalsamierten Leichnams? Ein Wissenschaftlerteam hat nun genauer hingerochen.
Ewigkeitschemikalien: Neuer Katalysator zerstört PFAS im Wasser besonders effizientPFAS belasten zunehmend Böden und Gewässer. Eine Ausgründung der ETH Zürich will die Ewigkeitschemikalien schnell und günstig aus der Umwelt entfernen.
Künstliche Intelligenz: Die elektronische Zunge ist der bessere VorkosterOb Saft noch genießbar und Milch verdünnt ist oder von welcher Marke die Limo kommt – das schmecken Menschen. Zuverlässiger gelingt es aber einer neu entwickelten Roboterzunge.
Phytomining: Wer Pflanzen sät, darf Nickel erntenGrüne Technologien benötigen Rohstoffe, deren Abbau ökologische und soziale Probleme bereitet. Spezielle Pflanzen könnten helfen, solche kritischen Metalle ganz anders zu gewinnen.
Alternative Biochemie: DNA funktioniert auch ohne »Element des Lebens«Man kann im Erbmolekül DNA alle Kohlenstoffatome durch andere Elemente ersetzen. Das legt nahe, dass außerirdisches Leben eine andere Chemie haben könnte. Es gibt aber einen Haken.
Küchenphysik: Die Thermodynamik der perfekten KäsesoßeDie einfachste Käsesoße ist zugleich auch die schwierigste. Spaghetti Cacio e Pepe bildet oft unappetitliche Klumpen. Entscheidend ist ein kritischer Faktor.
Materialforschung: Rätsel des Pizzasteins gelöstIn der Hitze des Ofens verhält sich das Mineral Cordierit merkwürdig. Es dehnt sich in zwei Richtungen aus und schrumpft in der dritten. Nun ist klar, warum.
Ig-Nobelpreis: Wie ein alberner Preis Forscherkarrieren verändertEin schwebender Frosch, eine nekrophile Ente, das Gehirn von Taxifahrern – mit den Ig-Nobelpreisen werden ungewöhnliche Arbeiten ausgezeichnet. Nicht alle Preisträger freuen sich.