Dieser Zebrafischembryo sieht so aus, als würde er fröhlich mit seinen Ärmchen winken - aber tatsächlich sind die Auswüchse links und rechts am Körper Beinchen anstatt Flossen. Er verdankt sie Forschern, die nur ein einziges DNA-Element verändern mussten, das für die Entwicklung der Extremitäten zuständig ist.
Das Phänomen folgt der Manipulation eines der unter Biologen wohlbekannten Hox-Gene, die in der Evolutionsgeschichte eine wichtige Rolle spielen: Diese genetischen Bausteine legen fest, wie sich einzelne Körperabschnitte eines Tieres entwickeln. Das Gen Hoxd13, das die Forscher modifizierten, ist bei Landwirbeltieren mit zusätzlichen regulierenden DNA-Elementen für die Entwicklung von Beinen und Armen zuständig. Wahrscheinlich lief Ähnliches wie im Labor auch im Zuge der Evolution ab, vermuten die Wissenschaftler: Durch evolutionär bedingte Veränderung des Gens könnten die ersten landtauglichen Extremitäten entstanden sein.





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