Lesermeinung - Spektrum.de

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  • An 31. Stromversorgung – ein Blick auf die Fakten: Windkraft völlig überschätzt

    28.01.2016, Raimund Kamm
    Dies entfernt sich leider immer weiter vom ursprünglichen Thema. Aber doch eine knappe Antwort. Bitte nicht mit "copy & paste" sich äußern, sondern auf die Argumente eingehen und gegebenenfalls mit anderen Informationen und Erfahrungen argumentieren. Hier im spektrum sollte man versuchen mit Argumenten zu überzeugen. Nur ein paar Erwiderungen:

    1. "Die erneuerbaren Energien können niemals eine sichere Stromversorgung gewährleisten, weil die Sonne bekanntermaßen nachts nicht scheint und der Wind nur sehr unregelmäßig weht."
    Wir können mit einem Mix aus Erneuerbaren Energien und mit Flexibilität in Form von Lastmanagement, Verbund und Speicher die umweltschädlichen Stromerzeuger immer weiter ablösen und dabei eine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten.
    Übrigens: Im Jahr 1993 unkten die deutschen Stromkonzerne in Anzeigen: >> Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken. << Heute sind wir über 33 Prozent!

    2. "Die erneuerbaren Energien Wind, Sonne und Biomasse wurden im Jahr 2013 mit 23 Milliarden Euro subventioniert"
    Hier wird der Subventionsbegriff nicht beherrscht und Investitionsausgaben mit Kosten vermischt. Tipp: Den Subventionsbericht der Bundesregierung anschauen.

    Wie hoch schätzen Sie die Folgekosten des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet ein? Und wie hoch sind Ihres Wissens die Klimafolgekosten der Verbrennung von Braun- und Steinkohle? Und welche Kosten aus unserer Atomkraftnutzung werden unsere Nachkommen noch zu zahlen haben? Und ganz einfach: Wo soll der tödlich strahlende Atommüll hin und wer soll dafür bezahlen?
    Raimund Kamm www.atommuell-lager.de