Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Die einfache Lösung

    02.04.2016, HarrySToteles
    Einfach Nachts das Licht nicht mehr ausschalten....
  • Lichtgeschwindigkeit

    02.04.2016, Wolfgang
    Hat man schon mal nachgedacht: Nur eine Superzivilisation die schon die Lichtgeschwindigkeit überwunden hat (ist das eigentlich möglich ?) könnte uns gefährlich werden. Der Raum ist einfach zu groß. Unter diesem Aspekt ist selbst die 'Kontaktaufnahme' mit Auserirdischen mehr emotioneller Natur. Selbst zu einem nahen Stern von 50 LJ würde ein Signal hin und zurück 100 Jahre brauchen. Welche Art von Kommunikation kann man sich sich da noch vorstellen ?
  • Bleibt zu hoffen, ...

    02.04.2016, Kin Arad
    Bleibt zu hoffen, dass "die" hinreichend Humor entwickelt haben, um einen Scherz als solchen zu erkennen.
  • Na sicher

    01.04.2016, Pjotr
    Also ob die, wäre es ihnen möglich uns zu erreichen - also auf einem ganz anderen Niveau als wir, so blauäugig und dumm wären sich so täuschen zu lassen.

    Das Problem des ganzen Themas ist doch der ewige menschliche Maßstab und die eigene Projektion, auf oft fast schon kindisch naive Art und Weise..
  • Ich bin...

    01.04.2016, Vanessa
    ...sowohl introvertiert, als auch sehr gewissenhaft und mache ungern neue Erfahrungen - und ich störe mich sehr an Rechtschreibfehlern. Volltreffer! :D
  • Kaffee-Einlauf

    01.04.2016, Tilmann
    Obwohl der Beitrag ein Aprilscherz zu sein scheint, kann ich Einläufe mit (lauwarmem!) Kaffee nur empfehlen. Endlich spürt man mal was und das beste daran: man muss nicht einmal darauf verzichten, wenn man den Geschmack von Kaffee nicht mag. Dem Hintern ist es egal.
  • Selbst für Sci-Fi....

    01.04.2016, Rantanplan
    ...ist diese Idee zu dämlich. Zumal es ausser der "Transit-Methode" mindestens noch 3 weitere Methoden gibt, mit denen sich Planeten aufspüren lassen, welche allesamt sogar um einige Größenordnungen effektiver wären.

    Weiterhin ist es Humbug, dass "Wissenschaftler" die Transit-Methode als die einfachste Methode ansehen. Das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass die Transit-Methode nur auf gut Glück anwendbar ist und mindestens 3 Transits nötig sind, um einen Planeten mit Sicherheit nachzuweisen. Dauert im Fall der Erde also 3 Jahre - und das auch nur dann, wenn die Aliens zufällig genau auf unsere Sonne starren. Bei 300 Milliarden Sternen allein in unserer Galaxie wäre das wohl recht unwahrscheinlich.

    Noch bekloppter ist der Abschnitt:
    "Das Laserlicht würde dann so eingestellt, dass es exakt die Absorption der Erde ausgleicht, wenn sie aus Sicht einer Alien-Zivilisation vor der Sonne vorbeizieht."
    ...denn das würde bedeuten, dass wir bereits wüssten, von wo aus wir beobachtet werden und dementsprechen die notwendige Triangulation vornehmen könnten, um genau den Erd/Sonne-Transit aus Sicht der Alien-Welt zu überblenden. Wenn wir es nicht wüssten, müssten die Laser ständig in alle Richtungen strahlen, was wiederum bedeutet, dass wir eine Milliarden Lichtjahre durchmessende Kugel ständig mit Lasern abdecken müssten.

    LOL, ist das jetzt wissenschaftlich fundierter Journalismus, oder kann das weg?
    Antwort der Redaktion:
    "Wenn wir es nicht wüssten, müssten die Laser ständig in alle Richtungen strahlen, was wiederum bedeutet, dass wir eine Milliarden Lichtjahre durchmessende Kugel ständig mit Lasern abdecken müssten."

    Nein. Transits gibt es genau in einer Richtung, nämlich auf der verlängerten Verbindungslinie Sonne - Erde. Entsprechend weiß man immer recht genau, in welche Richtung der Laser zeigen muss. Und von Methoden, die mehrere Millionen Sterne gleichzeitig photometrisch überwachen, hat natürlich auch noch niemand gehört. Etcetera.

    Erst denken, dann pöbeln. Danke.
  • Was ist "genau senkrecht zur Küstenlinie"?

    01.04.2016, Heinrich Sauer
    Ich habe einmal gelernt, dass gerade Küstenlinien ein gutes Beispiel für fraktale Geometrien sind. Abgesehen von veränderlichen Wasserständen und -verläufen hängt die 'Richtung' einer Küstenlinie sehr stark von der verwendeten 'Messlatte' ab, die ich an sie anlege. So gelingt es mir mühelos, die 'Richtung' an einer konkaven (oder konvexen) Stelle um deutlich über 100 Grad zu ändern, wenn ich zum einen eine Messlatte nehme, die zu lang ist, der Biegung zu folgen, zum anderen eine kürzere, die das sehr wohl kann.
  • Zum Artikel "Jenseits des Meeres" > Sichtlinien

    01.04.2016, Walter Meienberg
    Vom westlichsten Punkt Spaniens kann man sehr wohl auch auf die nördlichste Spitze der Antarktis eine gerade Linie ziehen.
  • @Jout

    01.04.2016, Gergely
    Das macht ja der Körper. Abhängig vom Zelltyp erneuern sich die Zellen nach unterschiedlichen Zeiten. Wenn man alt genug wird, sind irgendwann sämtliche Zellen erneuert worden (Lebensdauer von Epidermiszellen: 30 Jahre, alle anderen schon früher) und man ist materiell ein komplett anderer Mensch.
  • Was ist "geradeaus"?

    01.04.2016, Rainer Stumpe
    Die Antwort überrascht, weil der Autor nicht definiert, was er unter "mit einem Boot geradeaus fahren" verstehen will. Auf dem Meer würde man mit konstantem Kurs verstehen, was allerdings in einer Spirale zum Pole führt wenn man fliegt. Interessant wäre es, den Landberührungspunkt auf der Spiralbahn zu berechnen...

    Versteht man - wie der Autor erst spät erklärt - die Bewegung auf einem Großkreis unter "geradeaus", ist die Antwort trivial. Schwierig wäre die Fahrt mit dem Boot oder der Flug aber, denn man muss ständig den Kompasskurs wechseln.
  • Warum dann keine schwarzen Löcher aus dunkler Materie?

    01.04.2016, Henning Hucke
    Laienhaft gedacht:
    Wenn diese Partikel keinen weiteren - insbesondere abstoßenden - Kräften unterlägen, müssten sie noch viel "schneller" als "normale" Materie zu schwarzen Löchern zusammenfallen, not? Insbesondere, da sie augenscheinlich ja selbst zusammenklumpen. Es sei denn, sie würden untereinander nicht durch Gravitation wechselwirken, sondern durch eine andere Kraft und nur mit "normaler" Materie mittels Gravitation wechselwirken.

    Ratlos... :-7
  • Eine Pizza zu zweit

    01.04.2016, Jens Hafner
    Tatsächlich kann man auf der Grundlage der Evolution des Menschen einige Fakten ableiten, welche Rückschlüsse auf die Art jedweder extraterrestrischen Kultur erlauben.
    Betrachten wir die Formen animalischen Lebens auf der Erde, so gibt es einen Hauptunterschied auch zwischen den intelligentesten Tieren und dem Menschen. Schimpansen, Delfine, Raben, Ziegen, Elefanten und Papageien zeigten bei Versuchen Raffinesse und mitunter Formen des Bewusstseins, sind aber von ihrem Wesen her nach wie vor Tiere, also in der Natur beheimatet; während der Mensch sich über Jahrtausende zielstrebig eine immer umfassendere Ersatzwelt namens "Kultur" schuf, die für ihn Heimat aussen und innen (psychisch) ist.
    Hinter diesem Kulturschaffungsprozess (Häuser/Städte/Religion/Kunst) steckt eine archaische Sehnsucht nach genau der Geborgenheit in etwas Grösserem wie Tiere sie als Naturwesen a priori haben.

    Entstanden ist diese Sehnsucht vor Jahrhunderttausenden mit der Nutzung des Feuers und der Denaturierung der Nahrung, ein Phänomen, welches uns nach wie vor von allen Tieren der Welt unterscheidet, eben auch in der Vielfalt und Bedeutung seiner psychischen Folgen.
    Anders gesagt: Wer kocht, ist draussen (aus dem Kreis von Natur und Instinkt).

    Fazit: Um überhaupt Raumfahrt betreiben zu wollen, wird jedes morphologisch dazu fähige Lebewesen folgende Ereigniskette durchlaufen müssen: Denaturierung der Nahrung/psychische Veränderungen/ Verlust der Eingebundenheit in die Naturwelt/Aufbau einer progressiven Kulturwelt.

    Auch wenn es ganz bestimmt eine Menge Lebensformen "da draussen" gibt, dürften nur wenige davon die speziellen Grundlagen besitzen, um genau diesen anthropischen Weg gegangen zu sein. Sind sie es, kann man sie höchstwahrscheinlich hier auf Erden empfangen und zu einer Pizza zu zweit einladen. Basieren die Fremden chemisch gesehen nicht auf Silizium, wird es ihnen vermutlich noch nicht einmal schlecht davon.
  • More than Moore

    31.03.2016, V_ossi
    @Gerold: Ich glaube Sie unterschätzen die Vorteile eines modernen Rechners ein wenig und gucken etwas zu verklärt in die Vergangenheit. Ohne SSD würde ich beispielsweise an keinem Rechner mehr arbeiten wollen und von den Effizienzvorteilen will ich an dieser Stelle gar nicht anfangen. Generell wird die aktuell vorhandene Rechenleistung natürlich den meisten Menschen ausreichen, aber wenn dafür zukünftig nur noch ein Bruchteil des Stroms nötig ist, ist das doch ausschließlich positiv zu bewerten.

    @Ralf M.: Was die App-Vielfalt angeht, kann ich Ihnen nur zustimmen, da frage ich mich auch ab und an, wer eine App braucht, wenn man auch durch kurzes Nachdenken zum selben Ergebnis kommen könnte. Interessantes Beispiel: Eine "Wasser App", die mir sagt, ob ich im Verlauf des Tages genug getrunken habe. Da muss man dem Programmierer ein Kompliment machen, damit Geld zu verdienen ist schon eine ungewöhnliche Geschäftsidee, ich zumindest würde nicht einmal auf die Idee kommen, für etwas derart banales Geld auszugeben. Ob ich dehydriert bin, kann ich auch anders herausfinden.

    Generell denke ich aber, dass ich nur noch einen Laptop davon entfernt bin privat keinen Laptop mehr zu benötigen. In einigen Jahren kann das wohl alles das Smartphone oder noch später die Smartwatch erledigen. Bildschirme und Tastatur anschließen und man hat seinen Rechner mit seinen Daten immer dabei.
  • Psychologie und Naturwissenschaft

    31.03.2016, Peter Altreuther
    Ob das Problem der Psychologie nicht einfach darin liegt, dass sie sich - zumindest im angesprochenen Bereich - als Naturwissenschaft versteht, mit klar definierbaren Begriffen, Ursachen und Wirkungen? Das aber scheint mir ein Irrtum zu sein: Der Begriff "Willenskraft" hat mit Kraft nichts zu tun - im beschriebenen Bereich vielleicht mit mit Ausdauer, Beharrlichkeit, Interesse, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und so weiter. Die mögen alle mehr oder weniger nachvollziehbare Definitionen haben, ihre Ursachen liegen in beschreibbaren, aber höchst unterschiedlichen psychischen und physischen Bereichen. So zu tun, als handle es sich um eindeutige, beliebig messbare physikalische Größen, ist eine Irreführung und kann nur zu nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen führen. Psychologie ist keine Naturwissenschaft und wird auch so lange keine sein, als Menschen keine Cyberwesen sind - Gott sei Dank!