Die Deutschen bezeichnen sich selbst gern als Urlaubsweltmeister. 2011 machten immerhin drei Viertel der Bevölkerung mindes­tens eine Reise von fünf Tagen Dauer und länger. Pro Person und Reise ließen sich das die Bundesbürger durchschnittlich 868 Euro kos­ten – insgesamt gaben sie für Urlaube knapp 80 Milliarden Euro aus. Und auch dieses Jahr sind die Aussichten für die Tourismusbranche rosig, wie die "Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen" im März auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin mitteilte.
Aber sind Urlaube ihr Geld überhaupt wert? Für viele von uns stellt sich die Frage gar nicht: Einmal im Jahr zwei Wochen in der Sonne zu liegen, durch fremde Altstädte zu schlendern oder auf Berge zu kraxeln, erscheint ihnen unerlässlich, um die Batterien wieder aufzuladen. Doch Forscher stellen diese Annahme in letzter Zeit immer häufiger in Frage …