Nina hat Angst. Sie wacht morgens mit einem mulmigen Gefühl im Bauch auf. Schon auf der Fahrt zur Uni bricht der Studentin der Schweiß aus, denn sie stürzt von einer Sorge in die nächste: egal, ob sie die Straße überqueren will, sich auf ein Referat vorbereitet oder an ihre Zukunft denkt. Nina fühlt sich unsicher und verloren. Ihr Leben erscheint ihr so eng, dass ihr die Luft zum Atmen fehlt.
Ihr Hausarzt erklärte Nina, sie leide an einer "generalisierten Angststörung", da sie sich nicht nur vor bestimmten Situationen fürchte. Ein bis drei Prozent der Deutschen zeigen solche Symptome. Häufig dauert es Jahre, bis die Betroffenen eine geeignete Behandlung erhalten. Auch bei Nina traten die ersten Anzeichen bereits in der Pubertät auf, doch erst jetzt findet sie die Kraft, etwas dagegen zu tun. Nina sucht einen Therapeuten …