Hinter welchem dieser Kosenamen verbirgt sich eine Lokomotive?

a) Pausbacke
b) Warzenschwein
c) Russentonne
d) Blutblase

Antwort:

Die ostdeutschen Triebwagen der Baureihen 771/772 hörten auf den Namen "Blutblase".

Erklärung:

In den sechziger Jahren hatten Schienenbusse und Triebwagen in ganz Deutschland Hochkonjunktur. Insbesondere auf den Nebenstrecken konnten sich die sparsamen Diesellokomotiven bewähren und wurden von ihren Passagieren bald "Steckdosenhirsch", "Entenmörder" oder "Ferkeltaxi" genannt.

Letzteres hielt einst den Personennahverkehr im Osten Deutschlands in Schwung und hieß - wenn es in roter Lackierung daherkam - im Volksmund "Blutblase". Heute sind die Triebwagen der Baureihen 771 und 772 in Deutschland beinahe verschwunden, während sie in Rumänien und Kuba nach wie vor in Diensten stehen.
Blutblase
© T. Radics/Traditionsgemeinschaft Ferkeltaxe e.V.
(Ausschnitt)
 Bild vergrößernTE: Blutblase
Die "Pausbacke" bezeichnete übrigens einen LKW der sechziger Jahre. Die schwere Zugmaschine von MAN verdankte den Spitznamen ihren typischen Auswölbungen an der Frontseite.

Das Jagdflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt wird - seiner Hässlichkeit wegen - von seinen Piloten "Warzenschwein" genannt.

Die "Russentonne" bezeichnet ein solides und preiswertes Teleskop für Hobbyastronomen.

Hinter welchem dieser Kosenamen verbirgt sich eine Lokomotive?