Wieviel Gold muss in 1000 Kilogramm Gestein enthalten sein, damit sich der Abbau lohnt?

a) 0,5 Milligramm
b) 5 Gramm
c) 50 Gramm

Antwort:

Der Abbau einer Lagerstätte lohnt sich ab einer Konzentration von etwa fünf Gramm Gold pro Tonne

Die Erdkruste enthält durchschnittlich vier Tausendstel Gramm Gold pro Tonne. Damit sich der Abbau wirtschaftlich lohnt, muss eine Lagerstätte wenigstens fünf bis zehn Gramm pro Tonne enthalten.

Jährlich werden weltweit nur rund 2200 Tonnen Gold gefördert, das meiste davon am Witwatersrand in Südafrika. Die hier abgebauten Quarzgesteine enthalten bis zu 45 Gramm Gold pro Tonne. Der größte bisher gefundene Goldklumpen wog mehr als 70 Kilogramm und wurde im Westen Australiens entdeckt.

In Europa gab es bis ins Mittelalter in den Hohen Tauern bedeutsame Goldvorkommen. Auch in der Region um Goldkronach im Fichtelgebirge wurde in jener Zeit Gold gewonnen. Ende des 18. Jahrhunderts standen die Gruben sogar unter der Leitung von Alexander von Humboldt (1769-1859). Mitte der 20er Jahre lebte der Goldbergbau hier noch einmal ganz kurz wieder auf.