Eine neue Studie in Nature Ecology & Evolution beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der weltweite Siegeszug der (Haus-)Katzen erklären lässt. Die Antwort suchten Wissenschaftler in sterblichen Überresten von über 200 mumifizierten Tieren.

Mithilfe von vergleichenden DNA-Analysen konnten sie zeigen, dass Katzen zumindest zwei Mal gezähmt wurden: zum ersten Mal vor etwa 9000 Jahren von Farmern im Nahen Osten, und mehrere Tausend Jahre später erneut von den alten Ägyptern.

Von dort aus haben sich die Stubentiger dann über die ganze Welt ausgebreitet – und sind heute wohl beliebter denn je.