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Lexikon der Biologie: Onkogene

Onkogene [von *onko- , griech. gennan = erzeugen], Oncogene, Krebsgene, Tumorgene, onc-Gene, die zunächst bei Tumorviren, später aber auch im Kerngenom menschlicher und tierischer Zellen gefundenen Gene, deren Genprodukte unter bestimmten Bedingungen die Ursache für die Transformation gesunder Zellen zu Tumorzellen (Zelltransformation) sind (Krebs). Die viralen Onkogene (Abk. v-Onkogene) werden während des Infektionszyklus (Virusinfektion) onkogener Viren zusammen mit der übrigen Virus-DNA in das Genom der befallenen Zellen integriert. Bei den DNA-Tumorviren besitzen die Onkogene bzw. die von ihnen codierten Proteine nicht nur tumorinduzierende Funktion für die infizierten Zellen, sondern sind auch an der Replikation der viralen DNA beteiligt. Die Onkogene der Retroviren sind dagegen nur für die Transformation der infizierten Zellen verantwortlich und spielen bei der Virusreplikation keine Rolle. In einer Reihe von Tumorzellen, darunter auch in zahlreichen Tumorzellen des Menschen, wurden aktiv transformierende zelluläre Onkogene (Abk. c-Onkogene) gefunden, die sequenzhomolog (Sequenzhomologie) mit bereits charakterisierten Onkogenen aus Retroviren sind. Die aktiv transformierenden viralen (in Retroviren) und zellulären Onkogene leiten sich von sog. Protoonkogenen ab, die stets als normaler, nicht pathogener Bestandteil im Genom gesunder Zellen vorliegen. Die Umwandlung von Protoonkogenen zu aktiv transformierenden zellulären Onkogenen erfolgt durch verschiedenartige somatische Mutationen, induziert z.B. durch Umweltkarzinogene (cancerogen). Das in einer gesunden Zelle in nur geringem Umfang transkribierte Protoonkogen kann z.B. durch Translokation innerhalb des Genoms (gefunden für das sog. c-myc-Onkogen; c-myc) oder durch Insertion von Retrovirus-DNA, die selbst kein Onkogen trägt, unter die Kontrolle eines starken Promotors gelangen, so daß nun mehr Genprodukt gebildet wird. Auch Mutationen innerhalb des normalerweise für das Protoonkogen zuständigen Promotors können zur Änderung der Genproduktmenge führen. Ebenso kann die Amplifikation (Genamplifikation) eines Protoonkogens zu einer übermäßigen Expression des Gens (Genexpression) und somit zur Tumorinduktion führen. Eine weitere Möglichkeit wurde beim sog. c-ras-Onkogen aus dem menschlichen EJ-Blasenkarzinom gefunden: das aktiv transformierende Onkogen unterscheidet sich von dem in gesunden Zellen vorliegenden Protoonkogen durch einen einzigen Basenaustausch innerhalb des codierenden Bereichs (eine Punktmutation; vgl. Abb. 1 ). – Die Funktion der Onkogenprodukte im Zellstoffwechsel und die Wirkung ihrer veränderten Expression nach dem Übergang vom Protoonkogen zum aktiven transformierenden viralen oder zellulären Onkogen sind in vielen Fällen noch ungeklärt. Es erscheint jedoch sicher, daß die Protoonkogene in der Regel entscheidend an der Regulation von Zellwachstums- und Zelldifferenzierungsprozessen (Differenzierung) beteiligt sind, so daß Mutationen dieser Gene eine Störung im Signaltransduktionsweg hervorrufen, die zur Tumorentstehung führen kann. – Die Onkogene können nach ihrer normalen zellulären Funktion in 5 Gruppen eingeteilt werden: 1) Wachstumsfaktoren ( vgl. Tab. 1 ), 2) Rezeptoren ( vgl. Tab. 2 ), 3) Proteine des Signaltransduktionswegs im Cytoplasma ( vgl. Tab. 3 ), 4) Transkriptionsfaktoren ( vgl. Tab. 4 ), 5) Tumorsuppressorgene ( vgl. Tab. 5 ). Onkogene, die zu den Wachstumsfaktoren gehören, beeinflussen die Zelltransformation u.a. dadurch, daß sie überexprimiert (Überexpression) werden und somit den second-messenger-Mechanismus permanent aktivieren. Z.B. konnte für einige virale Onkogene aufgrund ausgeprägter Sequenzverwandtschaften gezeigt werden, daß sie Abkömmlinge von zellulären Wachstumsfaktoren bzw. von deren Rezeptoren sind (z.B. v-sis/platelet derived growth factor [PDGF]; v-erbB/epidermal growth factor-(EGF-)Rezeptor [epidermal growth factor]). Die permanente Aktivierung von second-messenger Mechanismen trifft ebenfalls auf einige Onkogene der Klasse der Rezeptoren zu. Darüber hinaus können veränderten Rezeptoren die extrazellulären Liganden-Bindungs-Domänen fehlen, so daß sie ohne die Bindung eines Wachstumsfaktors permanent ein Signal an die Proteine des Signaltransduktionswegs weiterleiten. Veränderte Proteine des Signaltransduktionswegs (Signaltransduktion; vgl. Abb. 2 ) tragen u.a. zur Zelltransformation bei, indem sie in einem aktivierten, nicht mehr regulierbaren Zustand vorliegen, so daß z.B. durch Phosphorylierungsreaktionen (Phosphorylierung) ununterbrochen weitere zelluläre Proteine aktiviert werden. In einigen Fällen handelt es sich bei derartigen von Onkogenen codierten Proteinen um Tyrosin-spezifische Proteinkinasen (Tyrosin-Kinase). Die onkogen wirkenden Transkriptionsfaktoren greifen störend in die Regulation der Genexpression ein. Sie weisen häufig Deletionen auf, die eine Kooperation mit anderen Transkriptionsfaktoren und zellulären Proteinen verhindern. Die Tumorsuppressorgene, die normalerweise das Zellwachstum inhibieren, scheinen eine sehr wichtige, bisher unterschätzte Rolle bei der Krebsentstehung (Karzinogenese) zu spielen. Sie übernehmen bei der Tumorentstehung eine andere Rolle als die restlichen Onkogene der Gruppen 1–4. Während die zuletzt genannten Onkogene tumorinduzierend wirken, indem sie überexprimiert werden und/oder der zellulären Regulation entzogen sind, tragen mutierte Tumorsuppressorgene zur Zelltransformation dann bei, wenn ihre Genprodukte funktionslos sind oder nicht mehr gebildet werden. Im Gegensatz zu den übrigen Onkogenen, die eine dominante Wirkungsweise ausüben, weisen die meisten Tumorsuppressorgene eine rezessive Funktionsweise auf, d.h., die Mutation eines Allels beeinflußt noch nicht die Suppressoreigenschaft. Dafür ist die Mutation beider Allele notwendig. – Zu den 5 Gruppen der Onkogene zählen sowohl die zellulären Onkogene (c-onc) als auch die viralen Onkogene (v-onc) der Retroviren ( vgl. Tab. 6 ), die sich von zellulären Protoonkogenen ableiten und Bestandteil des retroviralen Genoms sind ( vgl. Abb. 3 ). Man nimmt an, daß die Retroviren diese zellulären Gene über Infektionszyklen in Wirtszellen erworben haben. Eine weitere Gruppe sind die Onkogene der DNA-Viren ( vgl. Tab. 6 ), die nicht homolog zu zellulären Genen sind und u.a. eine Funktion bei der Virusvermehrung übernehmen. Ihre tumorinduzierende Wirkung beruht auf einer zum Teil noch ungeklärten Interaktion mit zellulären Kontrollmechanismen, wodurch die normale Regulation der Zellteilung und -differenzierung gestört wird. – Durch die Untersuchung an Onkogenen wurden Einblicke in einen, möglicherweise aber den auslösenden Teilschritt der Tumorentstehung gewonnen, nämlich in die Veränderung der betroffenen Zellen aufgrund somatischer Mutation von Zellzyklus-regulierenden Genen. Nach wie vor geht man allerdings davon aus, daß zur Bildung eines Tumors mehrere Schritte nötig sind, daß also zur Entstehung eines aktiv transformierenden Onkogens weitere Änderungen (z.B. Induktion durch sog. Tumorpromotoren) hinzukommen müssen. Eine vollständige Transformation von Zellen in vitro (z.B. von embryonalen Ratten-Fibroblasten) erfordert meist eine Kooperation verschiedener Onkogene. Eine Gruppe von Onkogenen (dazu gehören: v-myc und c-myc, Adenovirus E1A, Polyoma large-T) führt zur Immortalisierung der Zellen, die dann durch die Einwirkung einer zweiten Gruppe von Onkogenen (z.B. virale und aktivierte zelluläre ras-Gene [Ras-Proteine], Polyoma middle-T) vollständig transformiert werden können. – Zu menschlichen Protoonkogenen homologe DNA-Sequenzen wurden nicht nur in Wirbeltieren, sondern auch im Genom von Drosophila, von Hefen und Pflanzen identifiziert. Onkogene sind offensichtlich im Organismenreich weit verbreitet und strukturell stark konserviert, was ein weiterer Hinweis auf ihre zentrale Bedeutung für die Regulation des Wachstums gesunder Zellen ist. Adenoviren, Antionkogene, Apoptose, Bishop (M.J.), BRCA1, c-mos, Gentechnologie, p53-Protein, Varmus (H.E.).

G.St./E.G./S.Kl.



Onkogene

Abb. 1: Das aktiv transformierende zelluläre c-ras Onkogen in menschlichen EJ-Blasenkarzinomzellen entsteht aus seinem Protoonkogen durch einen einzigen Basenaustausch: anstelle eines Guanins (G) an der 2. Position des 12. Aminosäuren-Codons steht ein Thymin (T), so daß im zugehörigen Protein statt der Aminosäure Glycin die Aminosäure Valin vorliegt.



Onkogene

Abb. 2: Die meisten Onkogene bzw. die ihnen zugrundeliegenden Protoonkogene sind an Signaltransduktions-Mechanismen aus der Umgebung in das Innere von Zellen beteiligt, wobei im allgemeinen letztlich die Genexpression bestimmter Gene oder Gengruppen über regulatorisch wirksame DNA-Abschnitte (ORU = oncogene responsive units) beeinflußt wird. Aus jeder der Stufen der Signaltransduktion sind entsprechende Onkogene bekannt. Einige Beispiele mit den jeweils allgemein benutzten Bezeichnungen sind in ihrer relativen Lokalisation in einer Modell-Zelle dargestellt.



Onkogene

Abb. 3: Aufnahme von Protoonkogenen in das Genom von Retroviren:
Zunächst integriert die DNA eines Retrovirus in der Nähe eines Protoonkogens in das Genom der infizierten Zelle. Durch Deletion rückt daraufhin die Provirus-DNA in die Nähe des Protoonkogens, wobei mehr oder weniger große 3'-terminale Bereiche des Provirus und 5'-terminale Bereiche des Protoonkogens verlorengehen. Das gemeinsame Transkriptionsprodukt des 5'-Anteils des Provirus und des Protoonkogens können schließlich zusammen mit intakter Virus-RNA in ein Virus-Partikel verpackt werden (jedes Retrovirus-Partikel enthält zwei RNA-Moleküle). Rekombination auf DNA-Ebene (bei einer späteren Infektion) kann dazu führen, daß das Protoonkogen in ein bislang intaktes Virus-Genom aufgenommen wird. Da bei dieser Rekombination wesentliche Teile des Virus-Genoms verlorengehen, kann die Vermehrung dieses Virus nur noch mit Hilfe anderer, intakter Retroviren erfolgen, die noch sämtliche für die Replikation und Verpackung der Virus-RNA notwendigen Funktionen codieren (Helfer-Viren). Wie die in das Virus-Genom integrierten Protoonkogene zu aktiv transformierenden viralen Onkogenen werden, ist nicht endgültig geklärt. Eine Möglichkeit ist, daß das Protoonkogen unter der Kontrolle des in der LTR-Region des Retrovirus befindlichen Promotors erheblich stärker transkribiert wird. Wellenlinien symbolisieren Wirts-DNA, AAA steht für das poly(A)-Ende der mRNA; LTR = Abk. für Long Terminal Repeat (LTR; Retroviren).

Onkogene

Tab. 1:
Zelluläre Onkogene; 1. Klasse: Wachstumsfaktoren

Name/Abkürzung Synonym benannt nach Genprodukt/Funktion molekulare Grundlage der Veränderung des Protoonkogens zum Onkogen beteiligt an der Ausbildung folgender Tumore
durch Überexpression permanente Aktivierung der Rezeptoren
cripto verwandt mit EGF, TGFα
EGF (epidermal growth factor) Wachstumsfaktor der EGF-Familie, verwandt mit cripto, TGFα verschiedene Tumore
b-FGF (basischer fibroblast growth factor) Wachstumsfaktor der FGF-Familie wird von menschlichen Melanomazellen exprimiert, nicht aber von Melanocyten
FGF-3 int-2 site of frequent virus integration Wachstumsfaktor der FGF-Familie a) Überexpression durch Insertion proviraler DNA
b) Genamplifikation wird angenommen
a) Brusttumore bei Mäusen

b) u.a. Brusttumore beim Menschen
FGF-4 K-FGF/HST Fundort: Kaposi-Sarkom Wachstumsfaktor der FGF-Familie verschiedene Tumore, u.a. Brust- und Magentumore
FGF-5 Wachstumsfaktor der FGF-Familie verschiedene Tumore
TGFα (transforming growth factor) bindet an den EGF-Rezeptor
int-1 site of frequent virus integration Wachstumsfaktor? Überexpression durch Insertion proviraler DNA Brusttumore bei Mäusen

Onkogene

Tab. 2:
Zelluläre Onkogene; 2. Klasse: Rezeptoren (-R)

Name/Abkürzung Synonym benannt nach Genprodukt/Funktion molekulare Grundlage der Veränderung des Protoonkogens zum Onkogen beteiligt an der Ausbildung folgender Tumore
durch Überexpression oder fehlende Liganden-Bindungsdomäne permanente Aktivierung des second-messenger-Mechanismus
bek FGF-R2 Mitglied der FGF-R-Familie, Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor Genamplifikation oder Überexpression Magentumore
erbB-1 (EGF-R, epidermal growth factor receptor, Protein-Tyrosin- Kinase-Rezeptor) EGF-R Erythroblastosis Mitglied der EGF-R-Familie, bindet EGF, TGFα, Amphiregulin (AR) Genamplifikation oder Überexpression verschiedene Tumore, u.a. Brust-, Gehirn- und Schilddrüsentumore
erbB-2 (EGF-R, epidermal growth factor receptor, Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor) a) neu
b) HER-2
Erythroblastosis a) Mitglied der EGF-R-Familie
b) menschlicher Rezeptor der EGF-Familie, bindet spezifisch Heregulin
Genamplifikation oder Überexpression verschiedene Tumore, u.a. Brust-, Magen-, Pankreas- und Ovarialtumore
erbB-3 (EGF-R, epidermal growth factor receptor, Protein-Tyrosin- Kinase-Rezeptor) Erythroblastosis Mitglied der EGF-R-Familie Überexpression Brusttumore
5-HTlc Mitglied der Serpentin-Familie, Serotonin-Rezeptor
kit SLF Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor, homolog zu PDGF-R (platelet derived growth factor-Rezeptor) und CSF1-R (colony stimulating factor 1-Rezeptor), bindet SCF (stem cell factor) vermutlich bei AML (acute myeloid leukemia)
mas Mitglied der Serpentin-Rezeptor- Familie, Angiotensin-Rezeptor, vermutlich Rezeptor für Neurotransmitter ohne Kinasefunktion
met Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor, bindet HGF (hepatocyte growth factor) Genamplifikation oder Überexpression Magentumore
ptc-1 Papillary Thyroid Carcinoma Fusionsprotein aus der 3'-Protein- Tyrosin-Kinase-Domäne von ret und einem weiteren Gen Rearrangement Schilddrüsentumore
ptc-2 Papillary Thyroid Carcinoma Fusionsprotein aus der 3'-Protein-Tyrosin-Kinase-Domäne von ret und einem weiteren Gen, das nicht dem von ptc-1 entspricht Rearrangement Schilddrüsentumore
ret Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor Rearrangement Schilddrüsentumore
sea Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor, Insulin-Rezeptor
trk NGF-R Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor, NGF (nerve growth factor)-Rezeptor Rearrangement Schilddrüsen- und Dickdarmtumore
trk-T1 und -T2 Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor Rearrangement Schilddrüsentumore

Onkogene

Tab. 3:
Zelluläre Onkogene; 3. Klasse: Proteine des Signaltransduktionswegs im Cytoplasma

Name/Abkürzung Synonym benannt nach Genprodukt/Funktion molekulare Grundlage der Veränderung des Protoonkogens zum Onkogen beteiligt an der Ausbildung folgender Tumore
durch Mutationen befinden sich die Enzyme in einem aktivierten Zustand, Enzymaktivität ist nicht mehr regulierbar
abl Abelson Murine Leukemia Virus Protein-Tyrosin-Kinase, Erhöhung der Kinaseaktivität durch Fusion mit dem bcl-Gen Rearrangement (Translokation) verschiedene Leukämieformen
Cyclin D1 PRAD1 Parathyroid Adenomatosis 1 Zellzyklusprotein Rearrangement Tumore der Nebenschilddrüse, B-lymphoide Tumore, vermutlich auch Brusttumore
dbl Guanin-Releasing- Faktor, Mitglied der rho-Familie
ect2 interagiert mit rho und ras in Funktion eines Guanin-Releasing- Faktors Deletionen
fps Protein-Tyrosin-Kinase
lck Protein-Tyrosin-Kinase, Mitglied der src-Familie Punktmutationen Tumore der Thymusdrüsen
pim-1 Protein-Serin-Kinase
raf Serin-Threonin-Kinase Deletionen oder Punktmutationen Lungentumore
rap1A a) Krev-1
b) smg p21A
verwandt mit ras-Familie vermutlich Down-Regulation verschiedene Sarkome
rap1B smg p21B verwandt mit ras-Familie verschiedene Sarkome
ras GTPase (GTP-bindendes Protein) Punktmutationen Lungen-, Dickdarm- und Pankreastumore
H-ras Ha-ras Harvey Murine Sarcoma Virus GTPase (GTP-bindendes Protein) Punktmutationen Lungen-, Dickdarm-, Haut- und Pankreastumore
T24-H-ras GTPase (GTP-bindendes Protein) Blasentumore

K-ras Ki-ras Kirsten Murine Sarcoma Virus GTPase (GTP-bindendes Protein) Punktmutationen verschiedene Leukämieformen, Brust-, Haut- und Schilddrüsentumore
N-ras Neuroblastoma GTPase (GTP-bindendes Protein) Amplifikation oder Punktmutationen Neuroblastome, Haut- und Schilddrüsentumore

Onkogene

Tab. 4:
Zelluläre Onkogene; 4. Klasse: Transkriptionsfaktoren

Name/Abkürzung Synonym benannt nach Genprodukt/Funktion molekulare Grundlage der Veränderung des Protoonkogens zum Onkogen beteiligt an der Ausbildung folgender Tumore
durch Mutationen ist die Interaktion mit anderen Proteinen und/oder der DNA verändert, gestörte Regulation der Genexpression
fli-1 Mitglied der ets-Familie, Transkriptionsfaktor der PEA-3-Bindungsstelle Überexpression durch Insertion proviraler DNA Erythroleukämie bei Mäusen
fos bindet als Heterodimer zusammen mit c-jun an die AP-1-Bindungsstelle, besitzt Leucin-Zipper-Motiv Deletionen oder Überexpression Osteosarkom bei transgenen Mäusen
IRF-2 (interferon regulation factor) Antagonist zu IRF-1, einem Transkriptionsaktivator des Typ I-Interferons
jun bindet sowohl als Homo- als auch als Heterodimer zusammen mit c-fos an die AP-1-Bindungsstelle, besitzt Leucin-Zipper-Motiv Deletionen oder Überexpression
myc Myelomatosis sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor, besitzt Helix-Loop-Helix-Motiv Rearrangement, Amplifikation oder Überexpression Burkitt-Lymphom und B- und T-Zell-Lymphome, Brust- und Lungentumore
L-myc Myelomatombs sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor, besitzt Helix-Loop-Helix-Motiv Amplifikation Lungentumore
N-myc Myelomatosis sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor, besitzt Helix-Loop-Helix-Motiv Amplifikation Lungentumore und Neuroblastome
Pu.1 SPI-1 Mitglied der ets-Familie

Onkogene

Tab. 5:
Zelluläre Onkogene; 5. Klasse: Tumorsuppressorgene

Name/Abkürzung Synonym benannt nach Genprodukt/Funktion molekulare Grundlage der Veränderung des Protoonkogens zum Onkogen beteiligt an der Ausbildung folgender Tumore
durch Mutation sind Genprodukte funktionslos, fehlende Inhibition des Zellwachstums
APC Adenomatosis Polyposis coli assoziiert mit den beiden zellulären Proteinen α- und β-Catenin Deletionen Dickdarmtumore
BRCA1 Brust- und Ovarialtumore
DCC deleted in colon carcinoma zeigt Strukturähnlichkeiten zu neuralen Adhäsionsmolekülen Deletionen Dickdarm- und Gehirntumore
NF1 Neurofibromatose GTPase-aktivierendes Protein, besitzt Homologien zur ras-GTPase Deletionen Neurofibrosarkome
nm 23H-1 Nucleotid-Diphosphat- Kinase
p53 Phosphoprotein, das an DNA bindet, vermutlich negativer Regulator des Zellwachstums und der Zellteilung Deletionen und Punktmutationen Dickdarm-, Lungen-, Knochen- und Brusttumore, Li-Fraumeni-Syndrom
PKR Proteinkinase, die durch Doppelstrang-RNA aktiviert wird
Rb Retinoblastom Phosphoprotein, das an DNA bindet, vermutlich negativer Regulator des Zellwachstums, der Zellteilung und der c-fos-Expression Deletionen Retinoblastome, Knochen-, Brust-, Blasen- und Lungentumore
VHL Von-Hippel-Lindau-Syndrom vermutlich Zelloberflächenprotein mit Funktion bei der Zelladhäsion und Signaltransduktion Rearrangement Angioblastome des Gehirns
WT1 Wilms-Tumor Transkriptionsfaktor, besitzt Zink-Finger-Motiv Wilms-Tumor (Nierentumor)

Onkogene

Tab. 6: VIRALE ONKOGENE

Name/Abkürzung Onkogen von Genprodukt/Funktion homologes zelluläres Onkogen
1) Retrovirale Onkogene
1. Klasse: Wachstumsfaktoren
v-sis Simian Sarcoma Virus β-Kette von PDGF (platelet derived growth factor)
2. Klasse: Rezeptoren
v-env-sea Avian Erythroblastosis Virus (AEV S13) Fusionsprotein aus dem viralen Hüllprotein env und dem zellulären Protein sea
v-erbB Avian Erythroblastosis Virus (AEV ES4) verkürzte Form des Hühner-EGF-Rezeptors, Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor
v-fms Feline Sarcoma Virus (SM-FeSV) Mutante des CSF1-Rezeptors (colony stimulating factor 1), Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor
v-kit Acute Feline Retrovirus (HZ4-FeSV) Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor +
v-ros Protein-Tyrosin-Kinase-Rezeptor
3. Klasse: Proteine des Signaltransduktionswegs im Cytoplasma
v-abl Abelson Murine Leucemia Virus Protein-Tyrosin-Kinase +
v-akt Acute Transforming Retrovirus AKT 8 Serin-Threonin-Kinase, Fusionsprotein aus gag und dem zellulären akt-Gen
v-crk assoziiert mit Protein-Tyrosin-Kinase-Aktivität, bindet über SH-2/3-Domänen Proteine mit Phosphotyrosinresten
v-fgr Protein-Tyrosin-Kinase, Mitglied der src-Familie
v-fps Fujinama Sarcoma Virus Protein-Tyrosin-Kinase +
v-mos Moloney Sarcoma Virus Serin-Threonin-Kinase
v-raf Murine Sarcoma Virus Serin-Threonin-Kinase +
v-H-ras Harvey Murine Sarcoma Virus GTPase +
v-K-ras Kirsten Murine Sarcoma Virus GTPase +
v-R-ras Rasheed Murine Sarcoma Virus GTPase
v-src Rous Sarcoma Virus Protein-Tyrosin-Kinase, Mitglied der src-Familie
v-yes Protein-Tyrosin-Kinase
4. Klasse: Transkriptionsfaktoren
v-cbl Murine Cas NS-1 Retrovirus ?
v-erbA Avian Erythroblastosis Virus vermutlich Transkriptionsrepressor
v-ets Avian Retrovirus E26 Fusionsprotein aus gag, v-myb und v-ets
v-fos Murine Osteosarcoma-Viren: FBJ MuSV und FBR MuSV bindet an die AP-1-Bindungsstelle +
v-jun Avian Sarcoma Virus 17 (ASV-17) +
v-maf Avian Retrovirus AS 42
v-myb Avian Myeloblastosis Virus (AMV) sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor
v-myc Avian Myelocytomatosis Virus (MC 29) +
v-qin Avian Sarcoma Virus 31
v-rel Avian Reticuloendotheliosis Virus (REV-T) verwandt mit Transkriptionsfaktor NF-κB
2) Onkogene aus DNA-Viren
E1A Adenovirus reguliert die Transkription, bindet das Genprodukt des Tumorsuppressorgens Rb
E1B Adenovirus bindet das Genprodukt des Tumorsuppressorgens p53
E6 Papillomavirus bindet das Genprodukt des Tumorsuppressorgens p53
E7 Papillomavirus bindet das Genprodukt des Tumorsuppressorgens Rb
SV40 large T-Antigen SV40-Virus initiiert die DNA-Synthese, reguliert die Transkription, bindet die Genprodukte der Tumorsuppressorgene p53 und Rb
PV large T-Antigen Polyomavirus initiiert die DNA-Synthese, reguliert die Transkription, bindet das Genprodukt des Tumorsuppressorgens p53
PV middle T-Antigen Polyomavirus bindet und stimuliert die Protein-Tyrosin-Kinasen src und yes sowie PI3-K (Phosphatidylinositol-3-Kinase) und die Phosphatase PP2A
PV small T-Antigen Polyomavirus ?

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Langer, Dr. Bernd (B.La.)
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Lay, Dr. Martin (M.L.)
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Leven, Prof. Franz-Josef (F.J.L.)
Liedvogel, Prof. Dr. Bodo (B.L.)
Littke, Dr. habil. Walter (W.L.)
Loher, Prof. Dr. Werner (W.Lo.)
Lützenkirchen, Dr. Günter (G.L.)
Mack, Dr. Frank (F.M.)
Mahner, Dr. Martin (M.Ma.)
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Mutke, Jens (J.M.)
Narberhaus, Ingo (I.N.)
Neub, Dr. Martin (M.N.)
Neumann, Dr. Harald (H.Ne.)
Neumann, Prof. Dr. Herbert (H.N.)
Nick, PD Dr. Peter (P.N.)
Nörenberg, Prof. Dr. Wolfgang (W.N.)
Nübler-Jung, Prof. Dr. Katharina (K.N.)
Oehler, Prof. Dr. Jochen (J.Oe.)
Oelze, Prof. Dr. Jürgen (J.O.)
Olenik, Dr. Claudia (C.O.)
Osche, Prof. Dr. Günther (G.O.)
Panesar, Arne Raj
Panholzer, Bärbel (B.P.)
Paul, PD Dr. Andreas (A.P.)
Paulus, Prof. Dr. Hannes (H.P.)
Pfaff, Dr. Winfried (W.P.)
Pickenhain, Prof. Dr. Lothar (L.P.)
Probst, Dr. Oliver (O.P.)
Ramstetter, Dr. Elisabeth (E.R.)
Ravati, Alexander (A.R.)
Rehfeld, Dr. Klaus (K.Re.)
Reiner, Dr. Susann Annette (S.R.)
Riede, Dr. habil. Klaus (K.R.)
Riegraf, Dr. Wolfgang (W.R.)
Riemann, Prof. Dr. Dieter
Roth, Prof. Dr. Gerhard
Rübsamen-Waigmann, Prof. Dr. Helga
Sachße (†), Dr. Hanns (H.S.)
Sander, Prof. Dr. Klaus (K.S.)
Sauer, Prof. Dr. Peter (P.S.)
Sauermost, Elisabeth (E.Sa.)
Sauermost, Rolf (R.S.)
Schaller, Prof. Dr. Friedrich
Schaub, Prof. Dr. Günter A. (G.Sb.)
Schickinger, Dr. Jürgen (J.S.)
Schindler, Dr. Franz (F.S.)
Schindler, Dr. Thomas (T.S.)
Schley, Yvonne (Y.S.)
Schling-Brodersen, Dr. Uschi
Schmeller, Dr. Dirk (D.S.)
Schmitt, Prof. Dr. Michael (M.S.)
Schmuck, Dr. Thomas (T.Schm.)
Scholtyssek, Christine (Ch.S.)
Schön, Prof. Dr. Georg (G.S.)
Schönwiese, Prof. Dr. Christian-Dietrich (C.-D.S.)
Schwarz, PD Dr. Elisabeth (E.S.)
Seibt, Dr. Uta
Sendtko, Dr. Andreas (A.Se.)
Sitte, Prof. Dr. Peter
Spatz, Prof. Dr. Hanns-Christof (H.-C.S.)
Speck, Prof. Dr. Thomas (T.Sp.)
Ssymank, Dr. Axel (A.S.)
Starck, PD Dr. Matthias (M.St.)
Steffny, Herbert (H.St.)
Sternberg, Dr. Klaus (K.St.)
Stöckli, Dr. Esther (E.St.)
Streit, Prof. Dr. Bruno (B.St.)
Strittmatter, PD Dr. Günter (G.St.)
Stürzel, Dr. Frank (F.St.)
Sudhaus, Prof. Dr. Walter (W.S.)
Tewes, Prof. Dr. Uwe
Theopold, Dr. Ulrich (U.T.)
Uhl, Dr. Gabriele (G.U.)
Unsicker, Prof. Dr. Klaus (K.U.)
Vaas, Rüdiger (R.V.)
Vogt, Prof. Dr. Joachim (J.V.)
Vollmer, Prof. Dr. Dr. Gerhard (G.V.)
Wagner, Prof. Dr. Edgar (E.W.)
Wagner, Eva-Maria
Wagner, Thomas (T.W.)
Wandtner, Dr. Reinhard (R.Wa.)
Warnke-Grüttner, Dr. Raimund (R.W.)
Weber, Dr. Manfred (M.W.)
Wegener, Dr. Dorothee (D.W.)
Weth, Dr. Robert (R.We.)
Weyand, Anne (A.W.)
Weygoldt, Prof. Dr. Peter (P.W.)
Wicht, PD Dr. Helmut (H.Wi.)
Wickler, Prof. Dr. Wolfgang
Wild, Dr. Rupert (R.Wi.)
Wilker, Lars (L.W.)
Wilmanns, Prof. Dr. Otti
Wilps, Dr. Hans (H.W.)
Winkler-Oswatitsch, Dr. Ruthild (R.W.-O.)
Wirth, Dr. Ulrich (U.W.)
Wirth, Prof. Dr. Volkmar (V.W.)
Wolf, Dr. Matthias (M.Wo.)
Wuketits, Prof. Dr. Franz M. (F.W.)
Wülker, Prof. Dr. Wolfgang (W.W.)
Zähringer, Dr. Harald (H.Z.)
Zeltz, Dr. Patric (P.Z.)
Ziegler, Prof. Dr. Hubert
Ziegler, Dr. Reinhard (R.Z.)
Zimmermann, Prof. Dr. Manfred
Zissler, Dr. Dieter (D.Z.)
Zöller, Thomas (T.Z.)
Zompro, Dr. Oliver (O.Z.)

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