Am Freitag, den 11. März 2011, ereignete sich in Japan eine Naturkatastrophe von bisher dort unbekanntem Ausmaß. Um 14.46 Uhr Ortszeit, 6.46 Uhr unserer Zeit, erschütterte ein gewaltiges Seebeben, dessen Epizentrum im Pazifischen Ozean etwa 150 Kilometer östlich der Stadt Sendai lag, die nahe gelegene Küstenregion. Die Kombination von Beben und Flutwelle forderte eine große Anzahl von Menschenleben und richtete schwerste Verwüstungen in Ortschaften, Infrastruktur und Umwelt an. Mindestens 23 000 Menschen starben oder werden vermisst. Im unmittelbaren Einwirkungsbereich dieser Naturkatastrophe liegen mit Onagawa, Fukushima-Daiichi, Fukushima- Daini und Tokai die Standorte von vier Kernkraftwerken…