Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Physik-Kenntnisse

    16.03.2004, Anja Breuker
    Als Fachärztin für Fraueheilkunde und Studentin der Biologie im 2.Semester kann ich ihre Einschätzung nur teilen; m.E. wäre es sehr sinnvoll, die Physik-Ausbildung der Naturwissenschaftler plastischer und spannender zu gestalten.
    Im Medizinstudium blieb es mir bei dem hohen Arbeitsaufwand vor 20 Jahren nur übrig, sehr selektiv zu lernen. Die jetzigen Anforderungen für Biologie sind höher, die Vernetzung zwischen Praktika, Vorlesung und Klausuren über die Vorlesung ist schlecht. Dies führt oft zu einer Demotivation. Das finde ich sehr schade, denn wenn man bestimmte Sachen einmal begriffen hat, ist auch Physik spannend.
    Als sehr positiv habe ich den Brückenkurs der Universiät Hannover im letzten Sommer für mathematisch orientierte Studiengänge erlebt. Hier zeigte sich zum einen, daß meine Mathematik-Leistungskurse vor 20 Jahren eine solide Grundlage gelegt hatten, zum anderen konnte ich effektiv Vergessenes in 2 Wochen(!) aufrischen. Vielleicht kann man soetwas auch für Physik einrichten oder sich das Programm dieser bedürfinsorientierten Kurse mal anschauen? ( über uni.kik.hannover, Kostenpunkt ca 40 Euro pro Person)
    Viele Grüsse
    A. Breuker
  • Brustkrebs-Sterblichkeitsrate - und es wird noch schlimmer

    16.03.2004, Dipl.-Ing. F. Heidenreich
    Die Anzahl der nicht heilbar an Brustkrebs erkrankten Frauen wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch steigen. Viele Frauen werden die Eigenleistung in Höhe von ca. 25 Euro für eine adäquate, vorsorgende Brustuntersuchung nicht investieren wollen. Mit "Ich bin für so etwas doch noch zu jung.", "Brustkrebs? Ich? Kann ich mir nicht vorstellen" oder "Ich fühle mich gesund. Um diese Sache kann ich mich evtl. später mal kümmern" wird das Risiko verdrängt und die Investition in eine evtl. lebensrettende Untersuchung verworfen.
    Leider kommt die Erkenntniss meistens zu spät, dass diese Entscheidung falsch war. Und leider wird sich das Bewusstsein für die Brustkrebsproblematik erst ändern, wenn wir genügend Negativbeispiele aus dem eigenen Lebensumfeld erlebt bzw. überlebt haben.
    In dieser Lernphase ist zu erwarten, dass die Anzahl der zu spät entdeckten Brustkrebsfälle eher steigen wird.
    Es bleibt zu hoffen, dass der Bundesgesundheitsminister das Risiko der Fehlentscheidungen bei den wirtschaftlichen Abwägungen der Patienten rechtzeitig erkennt und die im Kosten/Nutzen Verhältnis vertretbaren Präventivmaßnahmen wieder von den Krankenkassen getragen werden.
    Geschieht dies nicht, wird die nächste Regierung wohl wieder mit einer "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen zu kämpfen haben - dann aber bedingt durch die Behandlungskosten von Patienten, deren Krankheitsbilder sich durch vergleichsweise kostengünstige Vorsorgemaßnahmen hätten verhindern lassen.
  • Neuer Planet gefunden...

    16.03.2004, Damian Vollmert
    oder neue Maße bekannter Himmelskörper entlarvt? ;-)

    Eure Website und die News sind ja echt top, aber der Schnitzer in der Größenverhältnisse-Abbildung ist der Hammer, hihi! Ich habe noch nie gehört, das der Mond mehr als halb so groß (siehe Abb.: 7000 km)ist wie die Erde. Und im Text steht Pluto mit 2250 km Durchmesser während die Abbildung 1400 zeigt - da hat der Fehlerteufel aber richtig zugeschlagen - wollen wir nur hoffen, dass die Bahnberechnungen nicht noch zeigen, dass sich Sedna am Ende noch als Near-Earth-Object entpuppt, höhö – sorry, den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen! :-)

    Ansonsten aber weiter so, ich warte jeden Tag mit Spannung auf die neuesten News.

    Und Tschüss...
  • Größenvergleich - Daten nicht korrekt!

    16.03.2004, Cyman
    Ich glaube, dass bei den Daten zu Mond und Pluto etwas falsch gelaufen sein muss, was den Größenvergleich auf dem Bild anbei des Artikels betrifft.
    Der Mond misst im Durchmesser 3476km,keine 7000km; im Artikel steht ferner, dass Pluto 2250km misst, das Bild widerspricht dem wiederum mit einer Angabe von 1400km. Schon seltsam. 2500km kommen einer Zahl von tatsächlichen 2274km jedoch am Nächsten.
  • ivory

    14.03.2004, bossy
    wann werden das an menschen testen
  • Symptome ähnlich Alzheimer

    14.03.2004, Ilona Hessner
    Mein Vater, 77 J., hat vor knapp 6 Jahren eine Prostata-OP. Vorher waren keine geistigen Auffälligkeiten festzustellen. Nach dieser OP kannte er uns nicht mehr, wußte nichts mehr. Der Arzt sagte, Alzheimer - ein Fall für das Heim. Wir konnten uns nicht damit zufrieden geben. Nach ca. 3-wöchiger Behandlung in einem Nervenkrankenhaus konnte er geheilt (!) entlassen werden. Er fuhr sogar wieder Auto. Seitdem nahm er Aricept 5 mg ein. Seit Dez. 03 nahmen wir leichte Verschlimmerung wahr, was wir zuerst aufs Absetzen bestimmter Psychopharmaca durch seine Neurologin schoben. Mitte Februar wurde es so schlimm, dass er mich - seine Tochter, ständig um ihn, nicht mehr erkannte. Treppenlaufen, WC-Gang, Hinsetzen auf einen Stuhl: Er konnte die Abstände nicht mehr koordinieren! Auch sprachlich ließ er stark nach - Wörter wurden verwechselt, er sprach nur noch wirr bis hin zu Halluzinationen. 3 Wochen im Nervenkrankenhaus folgten - Diagnose: Alzheimer im mittleren Stadium. Man riet uns, gut zu überlegen, ob wir die Pflege zuhause übernehmen wollen. Es würde Schritt für Schritt schlimmer. So entschieden wir uns für ein Pflegeheim. Mein Vater ist jetzt den dritten Tag dort. Natürlich wurden die Medikamente verstärkt (Aricept 10 mg - und viele weitere Psychopharmaka). Können Medikamente kurzfristig so viel bewirken, dass er fast normal erscheint?
    Ich komme zu Ihrer Adresse, weil unser Neurologe immer sagte, es wäre keine Alzheimer! Er war von der radikalen Verschlechterung selbst äußerst erstaunt, weil er ja meinen Vater alle 3 Wochen persönlich betreute. Kann es sein, daß es sich um diese neue Krankheit handelt. Mein Großvater hat im hohen Alter (über 80) ähnlich Symptome gezeigt.
    Können Sie uns raten?
  • RE: Wer hat diesen Artikel geschrieben?

    14.03.2004, J. E. Walkowitz
    Es fängt damit an, daß es vor 4.000 Jahren keine Höhlenmenschen gab und Höhlen, wie die franko-kantabrische Höhlenkunst zeigt, kultische Orte waren. Als Höhlenmenschen können allenfalls die jägerischen Vorfahren des Homo sapiens in gemäßigten Klimazonen Afrikas in Frage kommen. Also läßt allein der Ort der Niederlegung, aber auch das (geringe) Alter der Getöteten erhebliche Zweifel an der Kampfthese aufkommen. Selbst die Zahl 160 verweist auf eine kontinuierlich erfolgte Nutzung dieser (und anderer) Höhlen als Opferplatz. Vor 4000 Jahren also 2.000 vor Chr. war die Gegend um Barcelona schon seit Jahrtausenden ein Ackerbauern-gebiet. Ackerbauern hatten Opferrituale, bei denen sie „in Notzeiten“ auch Menschenopfer darbrachten. Allerdings hat die Zahl der bei einem einzelnen Vorgang geopferten im allgemeinen nicht höher als drei gelegen. Wer mehr über die Hintergründe wissen will dem empfehle ich das Buch „Das Megalithsndrom“ von J. E. Walkowitz
  • RE: Freude schöner Götterfunken...

    14.03.2004, Rossella
    Also ich wollte mal fragen ob hier in deutschland singen kurse da sind weil ich mòchte singen lernen. Also wenn ein lehrer der wo singen kurse macht dieses stùck sieht was ich geschreiben habe dann bitte mailt mir das wùrde mich echt freuen danke rosy
  • Laerm am Arbeitsplatz...

    13.03.2004, Tanja Gabriele Klein
    ...dass nicht der Laermpegel, sondern die Frage, ob man selbst oder ein anderer den Laerm verursacht, ein Stressor ist, steht schon in den Jahre alten einschlaegigen Lehrbuechern der Arbeitspsychologie. Die Kontrollierbarkeit eines Stressors ist doch spaetestens seit Seligmans Theorie als wichtiger Faktor bekannt... hat das UBA eigentlich keine Psychologen im Team, dass sie solche eigentlich bekannten Zusammenhaenge nicht von vornherein durch geeignete Erhebungsmethoden erfassen? Ich bewerbe mich hiermit ;-)
  • Oma

    13.03.2004, Kabitz
    Das Gefühl gebraucht zu werden, eine Aufgabe zu haben, ist ein positives Motiv im Leben. Kranke Omas werden gesund, wenn sie die Enkel pflegen müssen. (d.h. sehen gehennicht mehr zum Arzt, die Leiden sind vergessen, Dienst am Nächsten...)nach früh. RadioStudie)
  • RE: USA - Weltmacht aber nicht in Kultur und Bildung

    11.03.2004, Marina
    Ich bin der gleichen Meinung, dass die USA vielleicht in vielem "sehr gut" ist (zumindest behaupten sind sie davon überzeugt), aber mit ihrem Bildungssytem scheint etwas nicht zu stimmen! Schon die Tatsache, dass mehr als die Hälfte amerikanischer Schüler ihre Ausbildung beenden, noch bevor es ihnen überhaupt klar ist, was es in ihrem späteren Leben zu bedeuten hat, ist erschreckend.
    Ich schreibe gerade einen Artikel zu dem Thema "Weltmacht USA" und es war eines meiner ersten Gedanken, die ich hatte, als ich an das Land dachte!
  • RE: da hat jemand eine VLT-Beobachtung

    11.03.2004, karsten
    ja, aber das eso-ding war "nur" eine grav.-lensing-geschichte. wenn ich das richtig sehe, dann kann hubble auch ohne massenbrille soweit gucken. das ist dann schon was besonderes.
  • wie kann man dunkle Zeit sehen?

    11.03.2004, Zeh
    was ich nicht verstehe ist, wie kann man über die dunkle Zeit des Inversums hinaus zurückblicken, wenn es da doch nichts zu sehen gab???

    Oder sind der Rest darüber hinaus nur "Rückberechnungen"?

    Reiner Zeh
  • Ist alles transplantierbar?

    11.03.2004, Peter Mayer
    Eventuell auch das Gehirn? Auf jeden Fall ist die Gebärmutter transplantierber. Zusammen mit dem Eierstock in einen Männerkörper transplantiert, sollte auf diese Weise eine ECHTE Geschlechtsumwandlung möglich sein.
  • da hat jemand eine VLT-Beobachtung "uebersehen"

    11.03.2004, Gero
    Vorletzte Woche wurde bei ESO bekanntgegeben (http://www.eso.org/outreach/press-rel/pr-2004/pr-04-04.html), dass mit dem VLT eine Galaxie von 470 Mio Jahren nach dem Urknall beobachtet und sogar spektroskopiert worden sei. Das haben die Kollegen wohl noch nicht zur Kenntnis genommen...
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