Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • öltanker

    01.11.2003, scheidegger Nathalie
    Hallo. Ich muss für die Schule eine Projiktarbeit über öltanker schreiben. hatt mir jemand Informetionen darüber? Z.B. was die häufigste ursache ist, dass sie auslaufen... etc.

    Danke und Grüsse Nathalie
  • Fauler Kompromiß?

    01.11.2003, Jürgen Dieberitz
    Wer die Dinge rein aus der Sicht des Verbraucherschutzes sieht, hat sicher Grund enttäuscht zu sein.

    Wer aber selbst in der Chemie arbeitet und den bürokratischen Aufwand und die damit verbundenen Kosten kennt, die für eine wenigstens halbwegs funktionierende Produktsicherheit auch jetzt schon aufgewendet werden muss, der hat mehr Verständnis für die "Verwässerung" der neuen Chemikalienrichtlinie.

    Ein so aufwendiger und bürokratischer "Flaschenhals", wie es der erste Entwurf vorsah, hätte wahrscheinlich die Existens vieler kleiner und mittlerer Unternehmen gekostet.

    Und ob es nun richtig ist oder nicht, wenn es um Arbeitsplätze geht, wird Verbraucher- / Umweltschutz immer den Kürzeren ziehen.

    Betrachten wir die Sache als Einstieg, wenn das Ziel nicht erreicht wird, kann immer noch verschärft werden.



  • RE: RE: Nutzung von Methanhydrat für Brennstoffzellen?

    31.10.2003, Markus Jordi
    Das (d.h. CH4 ist das potentere Treibhausgas als CO2) ist auch meine Meinung, gebildet aufgrund von Informationen der gehobenen Presse.
    Es wäre deshalb wohl eine gute Tat, Methanhydrat aus dem Meeresgrund zu gewinnen und als Brennstoff zu verwenden. Gut im Sinne von Verminderung des Treibhauseffekts, doch wird wohl die ansteigende Meerwassertemperatur ohnehin in zunehmendem Masse ein "Rülpsen" des Meeresgrundes begünstigen und dieses wiederum einen weiteren Anstieg der Atmosphärentemperatur.
    Mein Tipp: Küstenbewohner, kauft Ferienwohnungen in den Alpen!
  • Einfluß auf den Mensch?

    31.10.2003, E.Siffrin
    Hallo!
    Ich wollte nur mal fragen, ob es denn wirklich gesichert ist, dass die Vezerrungen des irdischen Magnetfeldes keine Auswirkungen auf die Physiologie von Lebewesen haben. Ich bin mir nämlich nicht so sicher. Gibt es Wissenschaftler, die sich mit dieser Frage beschäftigen?
  • Sind sie nicht Verbrecher?

    31.10.2003, Stefan Bayer
    Wie kann man nur etwas gefährliches erzeugen und meint, es könne nichts passieren. Zeigt nicht schon einiges in der Geschichte, das manches sicher geglaubtes Unheil anrichtete?
    Ich bin für Forschung aber nicht für Gott spielen!
  • Sinn entstellt

    31.10.2003, Jutta Paulus
    Tja, das wäre ein echter Fortschritt gewesen:
    alle Stoffe, von denen unnötige Risiken für Mensch und Umwelt ausgehen, werden in ihrer Verwendbarkeit eingeschränkt, es wird, wo möglich, auf weniger riskante Alternativen zurück gegriffen. Aber das hat die Industrie erfolgreich torpediert, wir sind jetzt wieder bei der bürokratischen Lösung, dass gefährliche Dinge zwar gekennzeichnet werden müssen, aber trotzdem fröhlich weiter angewandt werden dürfen. Noc h dazu ist der ursprüngliche Vvorschlag, alle oder zumindest die wiichtigsten Altstoffe in das Programm aufzunehmen, gründlich abgeschwächt worden. Ein Sieg für die Lobbyisten, der Verbraucher- und Umweltschutz bleibt (mal wieder) auf der Strecke.
  • Die Erziehung zur Frau

    30.10.2003, Petra-Maria Schumacher
    Man fragt sich oft warum es so wenige Frauen in Wissenschaft und Forschung gibt, vorallem da Frauen heutzutage die gleichen Chancen wie Männer in diesen Gebieten haben, was ja nicht immer so
    war. Und das Frauen in der Wissenschaft großes leisten können ist auch bekannt,
    bestes Beispiel hierfür ist natürlich Marie Curie und ihre Tochter Irene Joliot-Curie. Mit ein Grund warum die meisten Frauen heutzutage immernoch in geschlechtstypischen Berufen arbeiten ist meiner Meinung nach die Tatsache, das die meisten Mädchen bzw. Frauen regelrecht zur "Frau" erzogen werden.
    Mädchen lernen Stricken, Kochen,
    Sprachen, Steno oder Rechnungswesen, aber hat je ein Mädchen in der Schule irgendetwas Technisches gebaut oder je einen Blick unter die Motorhaube von
    Vaters Auto geworfen. Nein, Mädchen werden Prinzessinen oder Chefsekre-tärinnen und müssen lernen wie man sich richtig kleidet und schminkt.

    Anmerkung: Ich mache im Augenblick eine Ausbildung zur Fernmeldeanlagen- elektronikerin, ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer sagenhaften Frauen- quote von ca. 2%.
  • Wer ist gefährlich?

    30.10.2003, Rüdiger Biesold
    God bless America, aber wer schützt uns vor diesen USA? Mit der dümmlichen Begründung, alles mögliche herstellen und untersuchen zu müssen, hat sich dieser Staat zum Besitzer der meisten Massenvernichtungswaffen entwickelt, darunter jede Menge chemische und biologische. Die Basis der brieflichen Keimattacken stammt bekanntlich aus staatlichen Laboren eben der USA, was sonst noch aus solchen Laboren stammt (sei es nun durch Unglück, Schlamperei oder gar gezielt "entkommen") wird verschwiegen. Die besonders bösartigen "Großkeime" Saddam und Bin Laden wurden auch durch die USA aufgebaut. Außer solchen aberwitzigen Pockenexperimenten (die USA und Rußland haben immer noch Stämme) wird da per "Klonen" (incl. von Chimären mit menschlichem Erbgut) alles mögliche versucht und gleichzeitig wollen die den Europäern das therapeutische Klonen verbieten (was nicht heißt, daß ich dafür wäre, aber ein Verbündeter USA in dieser Frage ist suspekt).
    Es gilt auch für andere Länder, aber insbesondere stellt sich immer wieder die Frage, wer kontrolliert wie die USA?
  • Unliebsame Konkurrenz

    30.10.2003, H.B.
    Frauen werden bei gleichem Abschluss und bei vergleichbarer wissenschaftlicher Leistung (Publikationen o.ä.) eben nicht weiter gefördert von den Herren der Forschung und Entwicklung bis kurz vor Ihrer eigenen Position. Wozu soll MANN auch den Ast belasten, worauf er sitzt. Immerhin können sich (im Gegensatz zum Mann) die Frauen auch mit Kind, Küche und so weiter begnügen und männlichen Nachwuchs zeugen, der dann IHRE Entwicklung fortsetzt.
  • Der nächste Schritt ist...

    30.10.2003, Andreas Grund
    ...dann sicher die künstliche Aktivierung der entsprechenden Gene beim Affen.
    Bei all den Diskussionen über Klonen und In vitro Befruchtung erwarte ich hier eine weitere Facette der ethischen Auseinandersetzung.
    Was passierte, wenn ein Affe menschliche Intelligenz besäße?
    Leiteten sich seine Rechte aus dem Tierschutzgesetz oder den Grundgesetzen ab?
  • RE: RE: Achtung vor dem Leben

    30.10.2003, Rüdiger Biesold
    Genau um diese Anmaßung geht es, was ist (meinesthalben schon) ein Mensch oder nicht. Früher wurde da auch einfach die Frage nach lebenswertem Leben oder gleich nach dem "Untermenschen" gestelltund entsprechend wurde selektiert; das findet nun im Reagenzglas statt.
    Was daraus dann gemacht wird, ist die nächste Frage. Einigen geht es sicher auch um Hilfe, aber es gibt eben auch viele andere und dem Mißbrauch wird Tor und Tür geöffnet. Stammzellen als solche sind totipotent, mit einer ganzen Reihe Problemen aber totipotent. Die Liste der höchst problematischen Versuche ist bereits jetzt erschreckend lang.
  • Messmethoden

    30.10.2003, Arno Trautmann
    Wieso misst man nicht einfach die "wirkliche Höhe" des Berges unter dem Gletscher? Dann hätte man keine Probleme mehr mit kurzfristigen Veränderungen.
  • RE: Achtung vor dem Leben

    30.10.2003, Marcel P. Lossi
    Sie scheinen hier einiges falsch verstanden zu haben. Es geht nicht um die "Veredelung" von Menschen sondern ledeglich um die Erzeugung von Stammzellen. Die im Reagenzglas erzeugten Embryonen werden ja in diesem Fall nie zu Menschen sondern dienen ledeglich dazu um in später möglichen Therapien tödliche Krankheiten zu heilen. Von einer Verletzung der Menschenwürde kann also eher die Rede sein wenn man empfindungsfähigen Menschen die Behandlung verwehrt um eine Ansammlung von ein paar Zellen zu schützen (ich glaube jeder weiß das ein Embryo keine Nervenzellen besitzt und somit auch nicht als "Person" gelten kann). Meiner Meinung nach sind einige Tage alte Embryos keine Menschen sondern ledeglich biologische Materie. Also: Wenn die Bundesregierung den Embryonenschutz lockern will handelt sie völlig richtig.
  • RE: RE: RE: Blödsinn!

    29.10.2003, Taschen-Rechner
    Ganz klar. Vor allem ist der im Vorteil, der genau weiß, wie er mit dem Taschenrechner rechnet (Einstellen von Bogenmaß oder Gradmaß z.B.) und das weiß man unabhängig von den Kopfrechnerischen Fähigkeiten eben dann am besten, wenn man den Taschenrechner mit all seinen Funktionen früh genug kennenlernt! Dennoch glaube ich, in der Grundschule sollte man schon erstmal lernen, im Zahlenraum von 0-100 selbstständig zu rechnen, sonst ist auch der Einsatz des Taschenrechner später nichtmehr effizient. Dieser sollte schließlich nicht 2 und 7 addieren sondern z.B. den Sinus eines Winkels umrechnen.
  • RE: titanenwurz oder rafflesia?

    29.10.2003, Sergio Oprandi
    ciao desi

    naja ich dachte die rafflesia arnoldi
    (hab sogar eine in natura gesehen) sei die groesste bluete der welt - aber ich kann mich auch irren ;)

    ps halt die ohren steif - es geht bald in die dreissiger zone - alles liebe zum geburi

    sergio