Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Analogie zur subjektiven Wahrnehmung

    30.09.2003, Dirk Podbielski
    Wer sich lang-weilt, für den vergeht die Zeit subjektiv langsamer als für Außenstehende. Wer interessante Dinge tut, für den vergeht die Zeit rasend schnell. Jeder kennt dieses Phänomen. "Übersetzt" in physikalische Begriffe heißt das doch: Wer eine Handlung langweilig findet, für den liegen Anfang und Ende weit auseinander; er "bewegt" sich also subjektiv vergleichsweise langsam und empfindet eine Stunde "Weg" wie zwei. Während ein Beobachter nur eine Stunde misst und meint, die Handlung würde "schnell" vollbracht. Und umgekehrt.
    Schon interessant, wie gerade an den Grenzen der Physik immer wieder mit hohem Aufwand Phänomene zu Tage gefördert werden, die in anderen Erfahrungsbereichen allseits bekannt sind ...
  • Leitungsproblem

    30.09.2003, Rüdiger Biesold
    Einsichtige Leute wissen das schon lange. Aber die Wirtschaft hat das gleiche Problem wie die Politik, die Leitungsfunktionsträger sind häufig wenig qualifiziert und vertragen keine eigene Meinung "von unten". Ein älterer Arbeitnehmer mit viel Erfahrung ist aber für einen minderqualifizierten Vorgesetzten häufig so ein Problem, er hat ihm fachlich zwischen wenig und nichts entgegenzusetzen, also schiebt er ihn lieber ab. Das Problem wird bestehen, solange das Übermaß von Juristen in den Leitungsebenen weiter besteht; deren Qualifikation besteht (polemische Übertreibung mit Wahrheitskern) hauptsächlich im Nachweis der Fähigkeit gut auswendig lernen zu können, mit Verstehen hat das nichts zu tun. Nun schafft mal die zu vielen Juristen unter juristischer Leitung ab.
  • RE: RE: Geschwindigkeit der Schwerkraft

    30.09.2003, sf
    wo kann man das nachlesen was bei dem experiment letztes jahr herauskam ?..
  • Wie viele sind's denn nun?

    28.09.2003, Peter Mayer
    In den Bildern sind zwei Monde angegeben: Ein neu entdeckter (S/2003 U 1) und ein "wiederentdeckter" (S/1986 U 10). Im Text aber ist von zwei neuentdeckten Monden die Rede, sowie von einer Bestätigung einer Voyager-Entdeckung von 1986. Das wären dann insgesamt drei. Was stimmt denn nun?
  • RE: RE: RE: RE: Was sagt uns das?

    27.09.2003, Rüdiger Biesold
    Auch die Denunziation anderer Meinungen als unsachlich oder "politischer Mißbrauch" fällt auf die Beahupter eher zurück; zeigt man mit einem Finger auf andere, zeigen drei Finger auf einen selbst. Niemand hat bestritten, daß es wissenschaftliche Erkenntnis gibt. Nur ist wissenschaftliche Erkenntnis nicht per Definitionem wertfrei und natürlich stehen wissenschaftliche Erkenntnisse und insbesondere was daraus gemacht wird durchaus im politischen Spannungsfeld. Wissenschaftliche Erkenntnis ist auch kein Status der Analyse des warum und wozu nicht zuließe.
    Die globale Erwärmung steht nun einmal mit im vordersten Interesse der internationalen Politik, dem kann sich niemand entziehen. Auch ist die wissenschaftliche Meinung gezogen aus Erkenntnissen keineswegs einheitlich; mindestens teilweise hat das auch etwas mit der persönlichen Einordnung der jeweiligen Wissenschaftler etwas zu tun. Der Teil, der den menschlich verursachten Teil der globalen Erwärmung versucht herunterzuspielen, benutzt nahezu jedwede "schlimmere" vergangene Situation als Argument für gegenwärtiges Nichtstun. Insoweit ist "Neutralität" oder "wertfreie Erkenntnis" einfach nicht möglich. Anders ausgedrückt, wenn bei Entscheidungen qualifizierte Mehrheiten notwendig sind, ist eine Enthaltung eine definitive Neinstimme, der Enthalter belügt sich selbst.
  • Uranus-Monde

    27.09.2003, thomas dieter röder
    vielen dank für die info der neu entdeckten monde. solche meldungen sollten viel öfter und auch ausführlicher behandelt werden, auch in den entsprechenden zeitschriften SuW, Astronomie heute und Star Observer.

    aber dem redakteur ist leider ein fehler unterlaufen. die bekannte zahl der jupitermonde beläuft sich inzwischen auf 60. saturn hat seit anfang des jahres 31 monde
  • Und warum jetzt?

    27.09.2003, Erik Geibel
    Leider gibt der Artikel keine Antwort, wie es nun zu den Mustern kommt. Er stellt nur die betreffende Untersuchung vor. Aber welche Mechanismen bewirken nun wie die Faltung?
  • Wie persistent sind PCBs?

    27.09.2003, Erik Geibel
    Im Schlusswort hätte mich noch die Information interessiert, wie lange es - falls bekannt - dauert, ehe PCBs zerfallen.
  • RE: Beeren der Ginseng Pflanze

    27.09.2003, Deok Cho Yang
    Nach der Keimung der Ginseng Pflanzen bekommen Wir ca. 3.Jahren die Blueten und Sammen. Die Farben der Beeren sind rot und gelb. Die Groesse der Beere ist etwa wie ein Erbsen. Da die Beeren das Wachstum des Ginseng Wurzel inhibitiert, werden die Beeren waehrend des Wachstums grundsaetzlich entfernt. Nur wegen der Saatgutzwecken werden 4-5.Jahren die Beeren geerntet. Die Beeren haben ca. 90-98% Wasser, sodass die Trockensubtanzen sehr gering sind.
    Aus Korea,
    Deokcho, YANG
  • RE: Beeren der Ginseng Pflanze

    27.09.2003, Deok Cho Yang
    Nach der Keimung der Ginseng Pflanzen bekommen Wir ca. 3.Jahren die Blueten und Sammen. Die Farben der Beeren sind rot und gelb. Die Groesse der Beere ist etwa wie ein Erbsen. Da die Beeren das Wachstum des Ginseng Wurzel inhibitiert, werden die Beeren waehrend des Wachstums grundsaetzlich entfernt. Nur wegen der Saatgutzwecken werden 4-5.Jahren die Beeren geerntet. Die Beeren haben ca. 90-98% Wasser, sodass die Trockensubtanzen sehr gering sind.
    Aus Korea,
    Deokcho, YANG
  • RE: RE: RE: Was sagt uns das?

    26.09.2003, Erik Geibel
    Ich finde es unerträglich, wie dieses wissenschaftliche Forum immer wieder politisch missbraucht wird, sobald es um das Thema "global warming" geht. Warum äußert sich hier jemand, wenn er nicht mal daran glaubt, dass es etwas wie wissenschaftliche Erkenntnis gibt!? Die Forenbeiträge werden doch redaktionell überwacht - kann man denn nict völlig unsachliche Kommentare ausfiltern? Zur Information an die Verfasser der vorangegangenen Elaborate: Der Kohlendioxidgehalt der proterozoischen Atmosphäre hat aber auch wirklich gar nichts mit unserer heutigen Problematik zu tun! Es kann weder für die eine noch die andere Seite in der Diskussion um den sog. Treibhauseffekt herangezogen werden. Die Ursachen waren andere und die Pflanzenwelt (tierische Organismen gab es noch nicht, vor allem keine Menschen, die zu Milliarden Küstenregionen bevölkerten) profitierte von dem erhöhten Treibhauseffekt.
  • Lärmschutz aus Stangen

    26.09.2003, Mechthild Stölting-Höcker
    Ich würde mir gern ein Bild von der Installation ansehen. Oder, wo kann ich mir diese Lärmschutz`wand`life ansehen?
  • Tierquälerei?

    26.09.2003, Peter Mayer
    Wenn der Mäuseversuch dazu führt, im nächsten Step funktionsfähige Computersimulationen zu schaffen, ist das okay. Ansonsten würde ich die Sache eher für Tierquälerei halten - die armen Mäuse haben schon viel zu oft für untergeordnete menschliche Zwecke (Kosmetika) gelitten.
  • Umstellung warum?

    25.09.2003, Rüdiger Biesold
    Chips statt Fisch ist vielleicht ein wenig arg populistisch. Aber dieser Bruch könnte mit der protokeltischen Einwanderung auf den heutigen britischen Inseln und der Verdrängung bzw. Assimilation der Vorindoeuropäischen Bevölkerung zusammenhängen. Eine solche Kulturumstellung kann durchaus in "kurzen" Zeiträumen vollzogen werden, die bereits vorhandene Bevölkerung muß das nur übernehmen wollen; da braucht es keineswegs immer Gewalt. Folglich findet der Archäologe die Umstellung als solche, aber keine begründenden Spuren.
  • Grober Klotz - wer?

    25.09.2003, Rüdiger Biesold
    Manchmal muß man den Eindruck haben, daß die früheren Deuter von Funden aus der Neandertalerzeit ganz üble Rassisten waren (was in die damalige Zeit paßte); alles was nicht westeuropäisch-christlich war, war primitiv, unzuverlässig und minderwertig. Solche Vorurteile aus der eigenen ideologisch behafteten Soziologie halten sich sehr lange in den Köpfen; auch Wissenschaftler hinterfragen die möglichen Gründe ihrer eigenen Deutungen nur selten. Demnach ist der eigentlich grobe Klotz der moderne Mensch.
    Es ist schon länger bekannt, daß der Neandertaler nach immer noch gültigem Stand bereits Grablegungen mit Beigaben kannte; demnach muß er ein transzendentales Bewußtsein gehabt haben. Die "moderneren" Menschen haben das eher vom Neandertaler gelernt. Was die beiden Arten (?) voneinander gegenseitig lernten ist sicher kaum im Detail aufzuklären; aber der geistige (nicht der genetische; siehe hierzu "Modern mit alten Zügen") Beitrag der Neandertaler zur Menschheitsentwicklung kann nicht übersehen werden.
    Hoffentlich lernen wir rezenten Menschen aller Rassen und Religionen nicht nur in diesem Punkt, daß ein Rückschluß vom Aussehen auf andere Fähigkeiten niemals richtig sein kann.