Quantenphysik
Verschränkung zweier Spiegel
Zunehmend bemühen sich Forscher, die paradoxen Phänomene der Quantenwelt auch im Makrokosmos nachzuweisen. Nach neuesten Berechnungen sollten sich sogar zwei kilogrammschwere Spiegel derart miteinander verschränken lassen, dass sie eine quantenmechanische Einheit bilden.


Roman Schnabel ist Professor am Institut für
Gravitationsphysik (Albert-einstein-Institut) der
Universität hannover.
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1. Versuchsaufbau gibt es vielleicht schon
28.05.2008, Carsten MuhlHochfrequenz-Wellen, ansonsten kommt mir die Beschreibung bekannt vor. Auch der Zweck des Experiments ist ein anderer - aber vielleicht kann man es zum Herstellen einer makroskopischen Verschränkung verwenden. Beschrieben ist es in:
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=959149279&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=959149279.pdf
Es handelt sich dabei um einen Versuchsaufbau von Prof. Dr. Hinrich Meyer zur Messung der Gravitationskonstante.
2. Verschränkung in Biologischen Systemen - Homöopathie?
08.06.2008, Jörg Hildebrandt, St. Pölten, Ain ihrem Artikel zur „Verschränkung zweier Spiegel“ stieß ich auf einen Absatz der fast aus einer Herstellungsvorschrift homöopathischer Mittel stammen, und wenigstens den Sinn des „Dynamisierens, Potenzierens“ besser als bisherige Hypothesen erklären könnte: „Verschränkung…(kann man) erzeugen in dem man zwei Objekte einer gemeinsamen Kraft aussetzt und sie so in eine starke gegenseitige Abhängigkeit bringt. (Sie)…beginnen eine neue Einheit zu bilden.“ Und später: „Wenn sich die Spiegel …synchron wie asynchron bewegen, zeigen sie damit an, dass sie zu einer quantenmechanischen Einheit verschmolzen sind.“
Während die Quantenphysik versucht, Beweise für ihre Theorien im Makrokosmos zu finden, versuchen die Homöopathen eine tragfähige Theorie für die Beweise, die sie in ihrer täglichen Arbeit sehen, zu finden, da in der Medizin mitunter ausgeblendet wird, was man nicht versteht. Könnte in der Verschränkung eine Brücke liegen? Wenn bei der „Dynamisierung“ * von Arzneien deren Wirkungen mit kräftigen Schüttelschlägen auf eine Trägersubstanz übertragen werden, die dann im gesunden Probanden eine Arzneimittelwirkung (ähnlich der Vergiftung) hervorrufen können (synchron) und im möglichst ähnlich Erkrankten eine Gegenwirkung veranlassen (asynchron)? Hierbei ist der Zeitfaktor ein vergleichsweise unbedeutender, aber es handelt sich ja auch um biologische Systeme, die dem Umgebungseinfluss nicht entzogen werden können (auch wenn das bereits vom Entdecker der Homöopathie, Dr. Hahnemann (1755 – 1843) gefordert worden ist. (§252, S 2321 ))
Der Vergleich mag auf den ersten Blick weit hergeholt sein, zumal ich als Arzt keine ausreichende Quantenphysik Grundlage habe, doch bringen vielleicht gerade die absonderlichen Analogien und Beobachtungen neue Impulse. Daher wäre ich Ihnen für eine Stellungnahme dankbar.
*§ 269, Anm. 2, S 2441: „ Man hört noch täglich die homöopathischen Arznei-Potenzen bloß Verdünnungen nennen, da sie doch das Gegentheil derselben, das ist …Offenbarung der in ihrem inneren Wesen verborgen gelegenen, specifischen Arzneikräfte sind, durch Reiben und Schütteln bewirkt, wobei ein zu Hülfe genommenes unarzneiliches Verdünnungs-Medium bloß als Neben-Bedingung hinzutritt. Verdünnung allein … wird schier zu bloßem Wasser.“
1 Hahnemann S, Organon original, letzte und 6. Auflage (1842), Barthel&Barthel, Schäftlarn 1994
Mit freundlichen Grüßen,
Jörg Hildebrandt,
St. Pölten