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Bild des Monats

Blick auf Merkur

Seit einem Jahr umkreist die NASA­-Sonde Messenger den sonnennächsten Planeten Merkur. Aus den bislang per Laserhöhenmessung gesammelten Daten ent­stand nun die erste topografische Karte der Nordhalb­kugel: Zwischen den tief liegenden, im Falschfarbenbild violett gekennzeichneten Flächen und den in Hellgrau gehaltenen Höhen links unten liegen 2300 Meter Höhenunterschied. Die ausgedehnte Ebene links oben entstand vermutlich vor etwa vier Milliarden Jahren durch Überflutung mit flüssiger Lava, während die sichtbaren Höhenzüge Folgen späterer tektonischer Prozesse sind. Die runden Strukturen stellen Ein­schlagkrater dar. Für die Karte hatten die Wissenschaft­ler um Maria Zuber vom Massachusetts Institute of Technology die Daten von 4,3 Millionen einzelnen Punk­ten ausgewertet. Die Unsicherheit bei den Höhenwerten beläuft sich dabei auf weniger als 20 Meter. Science 10.1126/science.1218805, 2012
Mai 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2012

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