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Noch Fragen?

Zu Herzen genommen

Leserfrage: Wie stark beeinflusst die Psyche, ob jemand an Herzproblemen erkrankt?
Herzprobleme?
Vor fast einem halben Jahrhundert entwickelten der Internist Meyer Friedman und sein Praxiskollege Ray Roseman aus San Francisco eine Aufsehen erregende Theorie: Demnach sollten ehrgeizige, ungeduldige, aufbrausende Zeitgenossen ein doppelt so hohes Risiko für eine koronare Herzerkrankung tragen wie andere Menschen. Ende der 1980er Jahre geriet die Hypothese ins Wanken. Immer mehr epidemiologische Studien bestritten, dass das als »Typ-A« bezeichnete Bündel von Verhaltensweisen tatsächlich einen unabhängigen Risikofaktor darstellt. Als Forscher schließlich in großen Metaanalysen erneut alle anderen Einflüsse wie Rauchen, Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte und weitere etablierte Risikofaktoren (die sich bei A-Typen häufiger finden) herausrechneten, verflüchtigte sich der Effekt, den Friedman speziell dem Typ-A-Verhalten zugeschrieben hatte …
Mai 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Mai 2007

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November 2015

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Literaturtipps

Carney R. M. et al.: Depression is a Risk Factor for Mortality in Coronary Heart Disease. In: Psychosomatic Medicine 66(6), 2004, S. 799-801.

Carney, R. M. et al.: Depression, the Autonomic Nervous System, and Coronary Heart disease. In: Psychosomatic Medicine 67(Suppl. 1), 2005, S. S29-S33.

Gallo, L. C., Matthews, K. A.: Understanding the Association between Socioeconomic Status and Physical Health: Do negative Emotions play a role? In: Psychological Bulletin 129(1), 2003, S. 10-51.

Jordan, J. et al.: Psychokardiologie heute. In: Herz 26(5), 2001, S. 299-364.

Jordan, J. et al. (Hg.): Contributions Toward Evidence Based Psychocardiology. Washington: American Psychological Association 2007.

Matthews K. A., et al.: Blood Pressure Reactivity to Psychological Stress and Coronary Calcification in the Coronary Artery Risk Development in Young Adults Study. In: Hypertension 47(3), 2006, S. 391-395.

Yusuf S., Hawken S., et al.: Auswirkung der potentiell beeinflussbaren Risikofaktoren des Myokardinfarkts in 52 Ländern (die INTERHEART-Studie): eine Fall-Kontroll-Studie. In: The Lancet 364, 2004, S. 937-952.