Zum 22. Mal wurden gestern in Berlin die Georg von Holtzbrinck-Preise für Wissenschaftsjournalismus verliehen. In der Kategorie "Print" zeichnete die Jury unter Vorsitz des Verlegers Stefan von Holtzbrinck den„"Stern"-Redakteur Bernhard Albrecht aus. In der Kategorie "Elektronische Medien" erhielt der freie Wissenschaftsjournalist Thomas Reintjes die Auszeichnung für drei ausgewählte Arbeiten für den "Deutschlandfunk". Den Nachwuchspreis vergab die Jury gleich doppelt: an die freie Journalistin Lydia Klöckner für drei Beiträge aus der "ZEIT" beziehungsweise "ZEIT Wissen" sowie an den freien Journalisten Adrian Lobe, der sich mit drei Artikeln aus der "Frankfurter Allgemeine" beworben hatte. Lobe ist auch Autor bei Spektrum.de.

Die Preisträgerin und Preisträger: Adrian Lobe, Thomas Reintjes, Dr. Bernhard Albrecht, Dr. Stefan von Holtzbrinck und Lydia Klöckner (von links nach rechts).
© David Ausserhofer
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Adrian Lobe, Thomas Reintjes, Dr. Bernhard Albrecht, Dr. Stefan von Holtzbrinck und Lydia Klöckner (von links nach rechts).

In seiner Laudatio auf den Preisträger 2016 in der Kategorie "Print" Bernhard Albrecht würdigte Spektrum-Chefredakteur Carsten Könneker dessen Rechercheleistung bei dem eingereichten Stern-Titelthema über die Anbieter so genannter sanfter Therapien bei Krebs und hob die Bedeutung eines kritischen, auch investigativ arbeitenden Wissenschaftsjournalismus hervor.