soziale Insekten, solche Insektenarten, die als staatenbildende Insekten nur ein (monogyn; Haplometrose) oder seltener mehrere (polygyn; Pleometrose) eierlegende Weibchen (Königinnen) haben, während die übrigen Volksmitglieder reduzierte oder funktionsuntüchtige Gonaden haben. Solche staatenbildenden Formen sind innerhalb der Hautflügler mehrfach unabhängig bei den Vespidae (soziale Faltenwespen), Ameisen (Formicoidea), innerhalb der Apoidea (Bienen) bei den Furchenbienen (Halictus; Schmalbienen) und den Apidae (Honigbienen, Hummeln und Meliponinae) entstanden. Daneben stellen die Termiten typische soziale Insekten dar. Bei ihnen existiert neben einer Königin auch ein geschlechtsreifes Männchen (König; Geschlechtstiere). Das Gegenstück zu sozialen Insekten sind solitäre Insekten. Alarmstoffe, Arbeitsteilung, Familienverband.