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Schlichting!

Himmlische Sphären

Drückt ein Luftstrom gegen einen aufgespannten Flüssigkeitsfilm und wölbt ihn genügend stark ein, schnüren sich kugelförmige Teile ab – Seifenblasen!
Seifenblase

Seifenblasen faszinieren und sind schon bei Kindern beliebt. Denn es ist nicht schwer, die Gebilde herzu­stellen – einfache Exemplare glücken jedem bereits mit alltäglichen Hilfs­mitteln. Offenbar scheint die Prozedur sogar so unkompliziert, dass Wissenschaftler die Details der Entstehung oft als selbstverständlich ansehen und dem Vorgang in der Fachliteratur bislang erstaunlich wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Die irisierenden Kugeln gelingen derart mühelos, weil die Natur uns die Arbeit weitgehend abnimmt. Der Mensch muss nur noch den Anstoß geben.

Seifenblasen beginnen mit einem dünnen Laugenfilm, einer so genannten Seifenlamelle. Sie entsteht, wenn man zum Beispiel einen benetzbaren Ring aus einer wässrigen Lösung he­rauszieht. Dabei wirken verschiedene Kräfte. Die Flüssigkeit bleibt zunächst durch Adhäsion hängen und zieht sich dann beim Anheben als eine dünne Lage quer durch das Ringinnere. Dabei muss das Wasser zwei Grenzflächen zur Luft ausbilden. Hierfür ist Energie nötig, die beim Hochziehen mechanisch zugeführt wird. …

Juni 2016

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2016

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