In Zeiten, in denen Nahrungsmittel in den meisten Industriestaaten im Überfluss vorhanden sind, hat sich Übergewicht zu einem Weltgesundheitsproblem gemausert. Und während Forscher noch darüber streiten, ob ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen tatsächlich schon gesundheitsschädlich sind, sind die meisten Experten sich einig, dass es spätestens dann bedenklich wird, wenn die Betroffenen eine ernstzunehmende Fettsucht entwickeln. Diese wird auch Adipositas genannt und beginnt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO, wenn der Body-Mass-Index berechnet aus Körpergewicht und -größe einen Wert von 30 oder höher annimmt.

Die Gründe für die Entstehung von Fettleibigkeit sind nach aktuellem Kenntnisstand vielfältig – sie reichen von sozialen bis hin zu genetischen. Doch Wissenschaftler fragen inzwischen noch viel weiter: Warum schwindet unsere Selbstkontrolle etwa so schnell im Angesicht sündiger Kost? Was bedeutet Fettleibigkeit genau für Körper und Psyche? Und vor allem: Wie wird man überschüssige Pfunde am besten wieder los?