Nur dann, wenn Sonne, Mond und Erde exakt in einer Reihe stehen, kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen. Dann fällt der Schatten des Mondes auf die Erdoberfläche und sorgt für eines der faszinierendsten Naturschauspiele. Von Mitteleuropa aus gesehen schiebt sich die dunkle Scheibe des Neumonds vor die Sonnenscheibe, von Kiel aus gesehen wird die Sonne um 10:46 Uhr MEZ zu 80 Prozent verdeckt sein. In Wien dagegen reicht es zur gleichen Zeit noch immerhin zu einer rund 63-prozentigen Abdeckung. Während des Höhepunkts der Verfinsterung wird bei klarem Wetter das Licht fahl wirken und im Schatten von (Nadel-)Bäumen lassen sich winzige Sonnensicheln erspähen. Auch beim Höhepunkt der Verfinsterung darf man nicht direkt in die Sonne sehen, das restliche Licht ist immer noch viel zu intensiv und kann zu schweren Augenschäden führen. Sie sollten sich diese Finsternis gut vormerken, denn die nächste von uns sichtbare Verfinsterung ereignet sich erst wieder am 10. Juni 2021 mit allerdings erheblich geringerem Verdeckungsgrad.