Die böse Erkenntnis kam nach neun Monaten: Das von Moskitos übertragene Zika-Virus, das etwa 2014 nach Lateinamerika gelangte, ist keineswegs so harmlos wie vermutet. Eine Schwemme eigentlich seltener Hirnschäden an Neugeborenen alarmierte die Welt. Seither kamen weitere besorgniserregende Eigenschaften des Erregers ans Licht – Zika verursacht auch bei Erwachsenen Nervenschäden und kann von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.