UNTERRICHTSMATERIAL
ROSINA - DFMS, das doppelfokussierende Massenspektrometer an Bord von Rosetta
© ESA
(Ausschnitt)

Massenschleuder bei fernen Kometen

Elektrische und magnetische Felder enthüllen die Zusammensetzung
Die Erforschung unseres Sonnensystems mit Hilfe vollautomatischer Raumsonden und ihrer ausgetüftelten Instrumente kann im Unterricht dafür genutzt werden, die Wirkung elektrischer und magnetischer Felder phänomenologisch darzustellen (siehe den Abschnitt Zielsetzung). Konkret wird in diesem Beitrag ein Experiment aus der Kometenmission Rosetta genauer betrachtet. Es ist eines der beiden Massenspektrometer der Instrumenteneinheit ROSINA. Die Möglichkeit, mit Hilfe elektrischer und magnetischer Felder aus einem Gasgemisch die einzelnen Massen aufzutrennen, soll von den Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe im ersten Teil der Unterrichtseinheit eigenständig erarbeitet werden. Zusätzlich wird dann im zweiten Teil das Gelernte auf die im SuW-Artikel geschilderte Messung der Argon-Anteile in der Koma des Kometen angewendet.
Fachgebiet Astronomie
Bezug zuChemie, Physik
ThemaElektromagnetismus, Kleinkörper
StichwortArgumentieren, Atommodell, Auswertung von Messdiagrammen, Elektrische Felder, Entstehung der Erde, Gruppenarbeit, Isotope, Kometen, Magnetische Felder , Periodensystem, Schlussfolgerungen entwickeln, Vorwissen verwenden
Klassenstufe
Zeit 0 Stunde(n) 0 Minuten

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Dr. Uwe Herbstmeier

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Quelle: SUW 12/2015, S. 12 ff.
Massenschleuder bei fernen Kometen
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