Prophylaxe
Impfen gegen Allergien
Viele Therapien lindern die Symptome einer Allergie, können sie aber nicht heilen. Nun wollen Forscher durch vorbeugende Impfungen erreichen, dass sich das Leiden erst gar nicht entwickelt.
Wer gegen Pollen, Schimmel oder Hausstaubmilben allergisch ist, hat heute immerhin etwas bessere Chancen als zu Noons Zeiten. In leichteren Fällen verschaffen rezeptfrei erhältliche Antihistaminika Linderung, während bei stärkerer Allergie verschreibungspflichtige Kortikosteroide die entzündeten und geschwollenen Schleimhäute beruhigen. Die schwersten Fälle werden auch heute noch mit Allergeninjektionen oder einer Kombination aller genannten Mittel behandelt. Dabei muss bis zu zweimal pro Woche geimpft werden, und das über drei bis fünf Jahre hinweg, damit die Wirkung anhält. Doch selbst diese aufwändige Therapie bleibt bei bis zu 25 Prozent der Patienten unwirksam. Die Allergene können außer Heuschnupfen aber auch eine ernstere Erkrankung

Lauren Gravitz ist freie Wissenschaftsjournalistin in Los Angeles.
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