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Angesichts der mannigfaltigen Schwierigkeiten bei der Bestimmung geeigneter Szenarien für eine Prognose des Klimawandels ist es völlig irrelevant, wo die paar Millimeter Meeresanstieg denn nun genau her stammen, zumal die zur Debatte stehenden Ursachen ohnehin untrennbar miteinander verbunden sind. Ähnlich sinnlos wäre die Frage: Warum schwitzen wir im Sommer? Wegen der Sonne oder wegen der erhöhten Temperaturen?
Das eine Argument gegen die Aussterbehypothese (?) steht schon im Artikel; die fliegenden "Dinos" genannt Vögel sind noch da. Die andere Frage wäre, warum denn die Krokodile noch da sind, die diesem Denkmodell eher gehorchen müßten?
Völlig unklar bleibt bei diesem Ansatz mal wieder, wo denn die Ursache für diesen lang anhaltenden Klimawandel liegt. Dem fielen allerdings große Organismen eher zum Opfer als kleine.
Angesichts der sich verdichtenden Hinweise, dass in den kommenden Jahren verstärkt Eismassen der Arktis abschmelzen werden, können wir von "Glück" sprechen, wenn der Golfstrom erst zu Lebzeiten unserer Kinder ausfällt. Was eine neue Kaltzeit für Europa bedeuten würde, vermag, denke ich, niemand so recht zu ermessen; es geht ja nicht nur um Heizung, sondern auch um Ernten!
Und die momentan feststellbaren klimatischen Veränderungen sind ja nur der Anfang; was momentan in die Luft geblasen wird, wird das Ganze noch erheblich beschleunigen, fürchte ich.
Aber zum Gegensteuern ist es längst zu spät. Und seit die Grünen mitregieren, beschränken sie sich darauf, bei der Fahrt in Richtung Abgrund ab und zu an der Handbremse zu ziehen (ohne tatsächliche Wirkung, vergl. Emissionshandel!). Ist aber sowieso egal, wenn man sich das Emissionsverhalten von bspw. USA und China ansieht. Und da wird sich so schnell nichts ändern. Ganz abgesehen von den nicht beeinflussbaren Faktoren wie Torfbränden in Indonesien oder schwelenden Kohleflözen in Nordchina.
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Mir geht's vielleicht dreckig! Ich hab Homo sapiens." Meint der andere: "Och, das macht nichts, der geht von selbst kaputt."
Hier mal was für die humanistischen Klugscheißer unter uns: Die Mars(Kriegsgott!)-Monde heißen passenderweise Furcht und Schrecken, also Phobos und Deimos. Charon ("Pförtner" der Totenwelt) ist der Mond des Pluto (Totengott, wenn auch auf Lateinisch).
Matthias Delbrück
PS: Liest eigentlich jemals jemand die Kommentare zu den w-o-Meldungen?
natürlich haben Sie Recht, und das Mond-Duo im Mars-Orbit heißt Phobos und Deimos. Da ist mir beim Schreiben wohl noch Pluto mit seinem Begleiter Charon im Hirn rumgespukt. Schön zu sehen, dass unsere Leser nicht nur fit in Astronomie, sondern zudem noch in griechischer Mythologie sind.
Beste Grüße und schon mal ein schönes Wochenende Ihnen allen!
Im letzten Satz des Beitrags über den vermutlich von Phobos stammenden Meteoriten wird fälschlich Charon als theoretischer alternativer Ursprungsort genannt. Richtig ist der andere Marsmond Deimos, wie auch im orig. Paper von Ivanov ausgeführt; Charon ist der Mond von Pluto.
Der Fährmann Charon gehört zu Pluto, der zweite Begleiter des Kriegsgottes Mars ist Deimos.
Ansonsten sind die Hypothesen anschaulich aber wenig beweiskräftig.
Die Zahl der "Versuchspersonen" kommt mir mit 18 sehr niedrig vor.
Wenns wirklich nur 18 waren ist die Studie wohl mehr oder weniger nix Wert.
Zudem wenn alle schon aus einer Organisation kommen in der wohl nur Leute anzutreffen sind die schon recht gesund Leben bzw. Körperbewusst leben.
Ist meiner Meinung nach mal wieder eine Studie der Kategorie: "Durch 5 Liter Wasser Täglich verringert sich die Wahrscheinlichkeit mit 75 von der Leiter zu fallen um 10%"
Ich glaube durchaus, dass gesenkte Kalorienaufnahme gesünder ist als wenn man zu viel zu sich nimmt, aber die Studie halte ich nicht für wirklich seriös.
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Eine in meinen Augen völlig sinnlose Diskussion.
24.04.2004, Peter Mayernicht fundiert
23.04.2004, Rüdiger BiesoldVöllig unklar bleibt bei diesem Ansatz mal wieder, wo denn die Ursache für diesen lang anhaltenden Klimawandel liegt. Dem fielen allerdings große Organismen eher zum Opfer als kleine.
Charon?
23.04.2004, Thomas KruckerCharon dem Pluto !
23.04.2004, Dirk HenrichCharon ist doch kein Marsmond ??
23.04.2004, Leserna, da steht uns ja was bevor
23.04.2004, Jutta PaulusUnd die momentan feststellbaren klimatischen Veränderungen sind ja nur der Anfang; was momentan in die Luft geblasen wird, wird das Ganze noch erheblich beschleunigen, fürchte ich.
Aber zum Gegensteuern ist es längst zu spät. Und seit die Grünen mitregieren, beschränken sie sich darauf, bei der Fahrt in Richtung Abgrund ab und zu an der Handbremse zu ziehen (ohne tatsächliche Wirkung, vergl. Emissionshandel!). Ist aber sowieso egal, wenn man sich das Emissionsverhalten von bspw. USA und China ansieht. Und da wird sich so schnell nichts ändern. Ganz abgesehen von den nicht beeinflussbaren Faktoren wie Torfbränden in Indonesien oder schwelenden Kohleflözen in Nordchina.
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Mir geht's vielleicht dreckig! Ich hab Homo sapiens." Meint der andere: "Och, das macht nichts, der geht von selbst kaputt."
Furcht und Schrecken
23.04.2004, Matthias DelbrückMatthias Delbrück
PS: Liest eigentlich jemals jemand die Kommentare zu den w-o-Meldungen?
Korrigiert!
23.04.2004, Thorsten Krome, Redaktionnatürlich haben Sie Recht, und das Mond-Duo im Mars-Orbit heißt Phobos und Deimos. Da ist mir beim Schreiben wohl noch Pluto mit seinem Begleiter Charon im Hirn rumgespukt. Schön zu sehen, dass unsere Leser nicht nur fit in Astronomie, sondern zudem noch in griechischer Mythologie sind.
Beste Grüße und schon mal ein schönes Wochenende Ihnen allen!
Thorsten Krome, Redaktion
Fehler: Deimos statt Charon
22.04.2004, Thomas Ruedaskleiner Zuordnungsfehler
22.04.2004, Rüdiger BiesoldAnsonsten sind die Hypothesen anschaulich aber wenig beweiskräftig.
RE: und wie heisst das at?
22.04.2004, Arno TrautmannRE: Verdoppeltes Gen verursacht Intersexualität
22.04.2004, DodoIntersexualität
22.04.2004, DodoEine Studie mit 18 Teilnehmern ist wohl mehr oder weniger ein Witz
22.04.2004, PaethonWenns wirklich nur 18 waren ist die Studie wohl mehr oder weniger nix Wert.
Zudem wenn alle schon aus einer Organisation kommen in der wohl nur Leute anzutreffen sind die schon recht gesund Leben bzw. Körperbewusst leben.
Ist meiner Meinung nach mal wieder eine Studie der Kategorie: "Durch 5 Liter Wasser Täglich verringert sich die Wahrscheinlichkeit mit 75 von der Leiter zu fallen um 10%"
Ich glaube durchaus, dass gesenkte Kalorienaufnahme gesünder ist als wenn man zu viel zu sich nimmt, aber die Studie halte ich nicht für wirklich seriös.
Kalorienverbrauch
21.04.2004, Arnold Hebel