Die heutigen Schätze der Tiefsee sind kartoffelgroße, schwarze Knollen. Diese so genannten Manganknollen liegen in 5000 Meter Tiefe am Meeresboden und bergen neben Mangan auch Eisen, ebenso wie die ökonomisch reizvollen Elemente Kupfer, Nickel und Kobalt. Und auch Erdöl, das aus abgestorbener Biomasse, Einzellern und Algen, hervorgegangen ist, weckt das Interesse der Wirtschaft.

Welcher technologischen Anstrengungen es bedarf, all dies an die Erdoberfläche zu befördern, erklärt Christian Reichert, Geophysiker bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, anhand eines Glases Wasser mit Röhrchen – und eines Kopfsalats.