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Spektrum der Wissenschaft11 / 1993

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Lust am Grün

Spektrum der Wissenschaft11 / 1993

Inhalte dieser Ausgabe

12Stimmenzahl und Macht

Man gebe dem, der hat, noch mehr, und es wird der Gerechtigkeit dienen. Auch die demokratischsten Abstimmungssysteme sind gelegentlich paradox.

18Irreführung durch Software

Wer seine Meß- oder Erhebungsdaten im blinden Vertrauen von einem der gängigen Statistik-Programme auswerten läßt, erhält möglicherweise völlig falsche Resultate, ohne gewarnt zu werden.

23Sprache - abgesehen von den Lippen

Ein an der Technischen Universität Berlin entwickeltes Animationsprogramm erzeugt Trickfilme der sichtbaren Artikulationsbewegung beim Sprechen, die Hörbehinderte helfen können, das Lippenlesen zu ...

34Tödliche Spaltung

Der Fleischvergiftung und dem Wundstarrkrampf liegt ein unscheinbarer molekularer Vorgang zugrunde - die Spaltung von Proteinen, die an der Übertragung von Signalen zwischen Nervenzellen mitwirken.

38Lebensstandard und Lebenserwartung(kostenlos)

Herkömmliche Kriterien wie Bruttoinlandsprodukt und Zahlungsbilanz sagen oft zu wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft aus. Als wichtige Ergänzung der ökonomischen Analyse erweisen sich Sterblichkeitsdaten.

46Das Chaos meistern

Manche Systeme mit chaotischem Verhalten kann man nun beherrschen. Neuartige Regelungstechniken erlauben, Laser, elektronische Schaltkreise und sogar arrhythmisch schlagende Tierherzen zu stabilisieren.

54Donald O. Hebb und der menschliche Geist

Innere Vorstellungen sind die Triebfedern des Verhaltens, und ihr Sitz ist das Gehirn - mit diesem Denkansatz setzte sich Hebb über die seinerseits vorherschende behavioristische Lehrmeinung hinweg. Seine Theorie legte den Grundstein für die modernen Neurowissenschaften und für die Entwicklung von Computermodellen neuronaler Netze.

Bildartikel

66Die Macht der Karten

Das überzeugende Erscheinungsbild moderner Karten täuscht über die ihnen innewohnende Subjektivität hinweg. Um sinnvollen Gebrauch von den in ihnen enthaltenen Informationen machen zu können, ist es unerläßlich, ihre Grenzen zu kennen.

74Die menschliche Stimme

Wie unsere Lautäußerungen entstehen und wie sie klanglich ausgeformt werden, ist erst in jüngster Zeit im einzelnen erforscht worden. Darauf beruhen neue Vorsorge-, Pflege- und Therapiemaßnahmen.

82Eiszeitliche Lampen

Die Erfindung steinerner Leuchten mit tierischen Fetten als Brennstoff beschleunigte gegen Ende der Eiszeit die kulturelle Entwicklung der ersten anatomisch modernen Menschen in Europa erheblich. Ihr Aufkommen fällt mit anderen wichtigen technischen Errungenschaften zusammen.

88Deutsche Wissenschaftspolitik im Übergang

Strukturell folgenreiche Vorentscheidungen über die gesamtdeutsche Forschungslandschaft waren bereits gefallen, als die DDR am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik beitrat. Unter dem Druck der Bedingungen und Fristen sahen die westlichen Akteure – Bund, Länder und Wissenschaftsorganisationen – ihre Interessen am ehesten durch die Strategie gewährleistet, den institutionellen Status quo zu bewahren.

94Optimieren von Hochtemperatur-Supraleitern für den praktischen Einsatz

Die mit viel Euphorie begleitete Entdeckung von keramischen Werkstoffen, die bereits bei der Siedetemperatur von flüssigem Stickstoff elektrischen Strom verlustfrei zu leiten vermögen, verspricht die Elektronik und Elektrotechnik zu revolutionieren – sofern grundlegende materialtechnische Probleme gelöst werden können.

110Wegweiser durch das EG-Dickicht

Die Europäischen Gemeinschaften dürften in Zukunft der finanzkräftigste Forschungsförderer in Europa sein. Doch Wissenschaftler, die davon den Nutzen haben könnten oder sich einer europäischen ...

112Das Einstein-Forum in Potsdam

In der sich neu formierenden Wissenschaftslandschaft Brandenburgs hat sich ein neuer Fokus für disziplinübergreifende Erkenntnisvermittlung und internationale Zusammenarbeit zwischen Natur- und ...
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