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Spektrum der Wissenschaft3 / 1994

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Die 7 Todsünden - Dunkle Facetten unseres Charakters

Spektrum der Wissenschaft3 / 1994

Inhalte dieser Ausgabe

10Rolling Stones

Man kann auch dann sehr komfortabel vorankommen, wenn der Wagen mit eckigen Rädern ausgestattet ist – vorausgesetzt, die Straße hat die richtige Form.

21Realistische Berechnung von Lebenserwartungen

Eine Extrapolation der empirischen Sterbewahrscheinlichkeiten in die Zukunft ergibt, daß der Anteil der alten Menschen an der Bevölkerung noch stärker zunehmen wird, als die bisher üblichen ...

23Stachelträger auf großem Fuß

Der erste Säuger aus der Grube Messel, bei dem ein Stachelkleid nachgewiesen werden konnte, verließ sich zugleich auf schnelle, wendige Flucht.

30Medikamente vom Reißbrett

Bei einer neuartigen Methode zur Entwicklung von Arzneimitteln nutzt man Informationen über die Struktur des Zielmoleküls im Körper. Unter den ersten derart maßgeschneiderten Wirkstoffen sind solche gegen AIDS, Krebs und andere Erkrankungen; sie werden derzeit am Menschen getestet.

38Die Suche nach seltsamer Materie

Im Massenbereich zwischen gewöhnlichen Atomkernen und superdichten Neutronensternen erstreckt sich gleichsam eine nukleare Wüste – ein Bereich ohne jede Form von Kernmaterie. Im Prinzip könnten strange-Quarks diese Kluft zwischen Mikro- und Makrokosmos schließen.

Wissenschaftstrends

46Krebs - eine ernüchternde Bilanz

Trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte ist ein entscheidender Durchbruch im Kampf gegen die gefürchtete Krankheit bislang ausgeblieben. Müßten sich die Bemühungen, statt auf Diagnose und Therapie, viel mehr auf Vorsorge konzentrieren?

54Geschlechtsausprägung bei Wirbeltieren

In der Evolution des Tierstamms, zu dem auch der Mensch gehört, hat sich eine Anzahl von Mechanismen entwickelt, die bei den einzelnen Arten bewirken, daß Männchen oder Weibchen entstehen. Die genetisch bestimmte Differenzierung wie bei den Säugern ist jedoch wohl ein entwicklungsgeschichtlich neueres Phänomen. Der Vergleich mit anderen Klassen liefert neue Einsichten in die Natur der Sexualität.

62Bildhaftes Denken in der Eiszeit

Während der längsten Zeit ihres Daseins haben die Menschen nur wenige technische und kulturelle Neuerungen geschaffen. Dann plötzlich – in Europa vor etwa 35000 Jahren – begannen sie, Körperschmuck, abstrakte Muster und realistische Darstellungen, insbesondere Gravuren und Skulpturen von Tieren, hervorzubringen.

70Cyanobakterielle Toxine

Diese für Mensch und Tier potentiell tödlichen Giftstoffe von Photosynthese treibenden Bakterien verseuchen immer wieder die Wasserstellen von Wildtieren und Vieh. Sie lassen sich aber auch nutzbringend anwenden – möglicherweise sogar als Ausgangssubstanzen für Medikamente.

108Forschungspolitik - besser mit neuem Beirat?

Die wohltönenden Reden, wie wichtig Forschungspolitik für den "Standort Deutschland" sei, hat das Kabinett Anfang des Jahres ad absurdum geführt: Der Etat des Bundesministeriums für Forschung und ...
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