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Highlights 2/2016

Spektrum der WissenschaftHighlights 2/2016

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Inhalte dieser Ausgabe

Anlage-Umwelt-Problem

06Neue Erklärungen menschlichen Verhaltens

Noch bis vor Kurzem stritten Forscher darüber, ob bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen angeboren oder anerzogen sind. Inzwischen haben sich die Verhaltensgenetiker jedoch von dieser Dichotomie verabschiedet. Sich richten ihr

Genregulation

10Das interaktive Buch des Lebens

Die Ära nach dem Humangenomprojekt ist gekennzeichnet durch eine verblüffende Erkenntnis: Nicht unser genetisches Erbe macht uns zu dem, was wir sind – sondern das, was von ihm in uns realisiert ist! Und darauf hat die Umwelt entscheidenden Einfluss.

Neurowissenschaften

22Verborgene Schalter im Gehirn

Erlebnisse und Erfahrungen lösen epigenetische Veränderungen im Gehirn aus und beeinflussen dadurch die Aktivität von Genen. Das kann Verhaltensänderungen bis hin zu psychiatrischen Störungen hervorrufen.

DNA-Methylierung

30Verankerung frühkindlicher Erfahrungen im Erbgut

Während der Entwicklung eines Embryos müssen sich die Zellen der verschiedenen Organe auf ihre jeweilige Aufgabe spezialisieren. Dazu werden Gene durch An- bringen von Markierungen dauerhaft abgeschaltet. Der gleiche Mechanismus bewirkt, dass Umwelteinflüsse in jungen Jahren lebenslange Spuren im Erbgut hinterlassen.

Volkskrankheiten

36Wie Gene Gesundheit und Verhalten beeinflussen

Dass jeder Mensch so manches körperliche Merkmal von seinen Eltern geerbt hat, ist offensichtlich. Aber wie steht es mit geistigen Fähigkeiten, Verhaltens­weisen oder der Anfälligkeit für Krankheiten? Auch hier spielt die Veranlagung eine bedeutende Rolle.

Hirnforschung

42Die Epigenetik neurodegenerativer Erkrankungen

Bei Leiden wie der Alzheimerdemenz gehen mit der Zeit immer mehr Nervenzellen im Gehirn zu Grunde. Die Ursache dafür ist noch weit gehend unklar. Doch nun hat sich gezeigt, dass Mechanismen eine Rolle spielen, welche die Aktivierung von Genen beeinflussen. Daraus ergeben sich aussichtsreiche neue Therapieansätze.

Gesellschaft

52Vom Sozialverhalten zur DNA – und zurück

Gene und Umwelt prägen unsere Persönlichkeit. Zwischen beiden herrscht eine höchst komplexe Wechselbeziehung. So ist unser soziales Umfeld durch unsere Erbanlagen beeinflusst. Umgekehrt aber wirkt es auch auf diese zurück. Das hat Folgen – bis hin zur Chancengleichheit in unseren Schulen.

Kognition

62Gibt es ein Gen für Intelligenz?

Intelligenz ist großenteils ererbt. Aber welche Gene sind dafür verantwortlich? Neue Studien zeigen: Sie beruht entweder auf einer bestimmten Kombination sehr vieler häufiger Genvarianten – oder auf wenigen seltenen Abwandlungen zahlreicher ganz unterschiedlicher Gene.

Glücksforschung

72Wovon unsere Lebenszufriedenheit abhängt

Die meisten Menschen halten Gesundheit, Geld und eine liebevolle Beziehung für die Eckpfeiler eines glücklichen Lebens. Ein halbes Jahrhundert wissenschaftliche Glücksforschung hat jedoch gezeigt, dass äußere Faktoren auf die Dauer nur bedingt zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Wie zufrieden wir im Leben sind, bestimmen ebenso unsere Gene.

Mentale Fitness

80Was man für sein Gehirn tun kann

Unsere Gene setzen die Rahmenbedingungen dafür, wie und wie geistig vital wir altern. Aber was kann man selbst tun, um diesen Rahmen auszuschöpfen?
Erschienen am: 01.07.2016

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